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Kulturelle Emergenz in SL – Understanding Islam through Virtual Worlds

Durch die weltweite Vernetzung mit immer besseren technischen Systemen ist eine Reise in andere Kulturen wesentlich einfacher geworden. Natürlich ist der Besuch anderer Kulturräume beispielsweise mittels virtueller Welten wie Second Life nicht die erste Wahl, aber für die meisten Menschen die möglichste. In dem Google Talk Turning Cyberspace into Sacred Space wurde das eingehend erläutert.

Die unabhängige NPO (Non Profit Organisation) Carnegie Council – The Voice for Ethics in International Policy konferierte ende Januar 2009 über den Islam in virtuellen Welten.
Ein Jahr lang untersuchten Joshua S. Fouts und Rita J. King die Islamische Community in Second Life. Das 88 minütige Video von der Konferenz findet man hier.

Rita King stellt denn auch einen interessanten Aspekt virtueller Welten heraus:

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Intelligenz 2.0

Intelligenz 2.0 ist, wenn man das Netz nutzt. Das stimmt noch nicht ganz! Intelligenz 2.0 ist, wenn man die Menschen im Netz durch Vernetzung nutzt und es schafft, dass diese Menschen gemeinsam mehr Kreativität entfalten und produktiver sind, als die Summe der Einzelprodukte der Individuen.

Der Satz „Das Ganze ist mehr als die Summe der Einzelteile“ war lange eine Wortphrase, die zwar immer wieder auftauchte, aber empirisch erst seit Wikipedia und Second Life evident sind und zugleich so zerstörerisch für diejenigen, die verschlafen haben, wie z.B. die Verlage (siehe Duden und Brockhaus).

In der Kybernetik 2. und höher Ordnung ist dieses Konzept schon lange bekannt, u.a. durch das Konzept der Emergenz und der Erkenntnis, dass komplexe Systeme gelenkt, aber nicht kontrolliert werden können. Auch Peter Senge als „Systemdenker“ beschreibt diese Effekte wunderbar in seinem Buch „Die fünfte Disziplin“.

Das Nutzen kollektiver Intelligenz ist allerdings mit einem radikalen Paradigmenwechsel verbunden, aus:

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

wird im Kontext der vernetzten Intelligenz 2.0:

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser

Das sich selbst steuernde Kollektiv sorgt dabei für eine nachhaltige Qualität, wie es Wikipedia zeigt.

Das Phänomen Second Life auf Basis dieses Konzeptes wird nun in dem neuen Buch von Thomas M. Malaby mit dem Titel

Making Virtual Worlds: Linden Lab and Second Life

bearbeitet. In diesem Interview spricht Malaby über die Wisdom of the Crowds:


In meinem WIKT-Metamodell mit den Vier+1 Erfolgsfaktoren für Second Life habe ich versucht, das Phänomen der Kollektiven Intelligenz über die Wertschätzung, der Identifikation, der Kommunikation und über den Teil-der-Welt-Aspekt zu beschreiben.

Lehrer aller Länder… vernetzt Euch!

Es war schon ein komisches Gefühl, nach genau 18 Jahren das erste Mal meine „geliebte“ Turnhalle, die mittlerweile in eine Aula umgestaltet wurde, an der Gutenbergschule Wiesbaden zu betreten.

Anlass war ein Elternabend zum Thema „Gefahren der neuen Medien – Computer und Handy im Griff“, bei dem ich mir, ergänzend zu meiner zukunftsorientierten Tätigkeit bei Avameo, einen Überblick über das verschaffen wollte, was hier und heute die Eltern, Lehrer und Schüler bewegt.

Der Webmaster der Gutenbergschule, Herr Steppich, hat für diesen Informationsabend über 1000 Einladungen an die Eltern verschickt, ca. 30 von ihnen sind schließlich erschienen…

Wenn man davon ausgeht, dass es hier um aufgeschlossene Eltern geht, die bereit sind, sich mit neuen Medien auseinander zu setzen, war es erstaunlich anzusehen, mit welch einfachen Mitteln Herr Steppich hier für „AAH`s“ und „OOH`s“ sorgte. Leider haben die „OOH`s“ überwogen.

Für mich war es ein Ausflug auf den Boden der Realität, denn wenn wir hier von virtuellen Welten, Emergenzen, Immersion und Augmented Reality reden, neige ich dazu, zu vergessen, dass es Menschen gibt, die keine Ahnung davon haben, in welchem Umfang ihre Kinder welche Informationen der Öffentlichkeit preisgeben, ohne sich möglicher Folgen bewusst zu sein.

Herr Steppich hat viele seiner Statistiken, mit denen er die Eltern sensibilisiert hat, selbst im Netzt recherchiert, und sich dabei hauptsächlich auf Wiesbadener Schulen konzentriert. Die Maßnahmen zur Abwendung der erkannten Gefahren hat er auf seiner Seite www.medien-sicher.de für Lehrer, Eltern und Schüler zugänglich gemacht.

Ohne Zweifel wird das Thema Medienkompetenz eines der entscheidenden Themen der Zukunft werden, doch gestern musste ich mich fragen, wer das bewerkstelligen soll….

Diese Aufgabe an die Eltern zu übertragen erscheint mir genauso wenig erfolgsversprechend wie geeignet, da die wenigsten Eltern selbst über Medienkompetez verfügen. Woher sollen sie das auch? Die neuen Medien der 60-er und 70-er Jahren waren der Fernseher und der Kasettenrekorder.


medienkompetenz10.jpg

Aber für Bildung sind ja die Schulen verantwortlich. Schulen, an denen das Alter der Lehrer dem Alter der Eltern entspricht, die dementsprechend viel Ahnung von den neuen Medien haben, und die so schon kaum wissen, wie sie ihre Überstunden handhaben sollen.

Glücklicher Weise gibt es unter der Lehrerschaft aber noch ein paar Idealisten. Menschen, wie Herrn Steppich, die schon fast ehrenamtlich dafür sorgen, dass Inhalte vermittelt werden, die im normalen Unterricht noch keinen Patz gefunden haben, aber für eine zukunftsorientierte Erziehung ebenso wichtig sind, wie das kleine 1 X 1.

Solange dieses Thema aber nicht publik wird, werden sich weitere Idealisten verheizen, und nur ein kleiner Teil der künftigen Akademiker, auf deren Entwicklung unsere Regierung ja so hofft, wird die der Lage sein, die Chancen und Möglichkeiten des WEB 2.0 sinnvoll und kompetent nutzen.

Deshalb kann ich nur hoffen, dass sich Lehrer und interessierte Eltern der Stärken des WEB2.0 bewusst werden, sich vernetzten, und selbst er- und vorleben, wie eine sinnvoll genutze Community der allgemeinen Bereicherung dienen kann!

Interview mit Didi Wunderle

Didi WunderleHeute Abend haben wir wieder jemanden im Interview. Diesmal ist es Didi Wunderle. Wer ist Didi Wunderle? Didi ist seit November 2006 in Second Life® und schon eine kleine Berühmtheit. Neben seinen Tätigkeiten als SL-Autor (Ausgabe 6 Hello SL) ist er begeisterter SL-Segler. Außerdem beschäftigt er sich mit Avataranimationen, insbesondere mit dem Thema Tanz und Second Life®. Im RL ist er Ingenieur bei Volkswagen und arbeit dort in Projektteam für die Digitale Fabrik, bei der komplexe Fertigungsprozesse simuliert werden.

Avameo:
Hallo Didi, vielen Dank das Du für ein Interview zur Verfügung stehst. Du hast uns sogar einen SL-Video von Dir mitgebracht. Vor einiger Zeit hatte ich schon ein Interview TJ Ay von der SIM Ebersberg. Er hatte damals schon einen Video von Dir mitgebracht aus dem Club Salsa en Cielo. Was genau machst Du da und wie steht Ihr in Kontakt?

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