E-Action Learning in 3D-Welten, eine neue Dimension des Lernens

4dImmer wieder wird mir die Frage gestellt nach echten Mehrwerten von Second Life®. In diesem Beitrag möchte ich den Einsatzbereich „Lernen“ in virtuellen 3D-Welten beleuchten und die neuen Qualitäten des E-Lernens, die sich aus dem Einsatz von Second Life® beim E-Learning ergeben. Ich nenne es E-Action-Learning. In dem Beitrag diskutierte ich einführend, was meine Vorstellung von Lernen und Wissen ist und bringe meine persönliche Sichtweise als Kybernetiker und Konstruktivist mit ein. Anschließend gehe ich auf altebackene Vorstellungen von Lernen ein, die heute obsolet sind, leider aber noch häufig Anwendung finden. Dann stelle ich innovative Konzepte des Lernens vor und spiegele einige persönliche Erfahrungen in der Anwendung solcher Techniken als Trainer wieder.

Was ist Lernen?

Nun, ganz einfach ausgedrückt, verändert sich etwas, wenn ich etwas gelernt habe. Interessant sind die Vorsilben ge-lernt und er-lernt (!). Beschäftigt man sich näher mit dem Lernen und mit einer einhergehenden Veränderung, dann stelle ich mir die Frage der Unterscheidung von ge-lernten oder er-lernten Wissen das

  • anwendbar ist
  • und nicht anwendbar ist

Damit einher gehen auch viele Diskussionen über Wissen, der Unterscheidung zwischen Daten, Informationen und Wissen, und sogenanten impliziten oder explizitem Wissen bzw. „stillem“ Wissen (engl. tacit knowledge). Im englischen gibt es eine sprachliche Unterscheidung:

  • Knowledge
  • Know how

Und ich denke das bringt es auf dem Punkt. Interessant wird Wissen oder Gelerntes bzw. Erlerntes, wenn es anwendbar wird nach dem Lernprozess. Knüpft man die Gedankenstränge etwas weiter, so muß man sich doch tatsächlich fragen, wieviel von dem „Schulwissen“ wenden wir denn eigentlich nach 9 oder 13 Jahren Schule an? Um es etwas kürzer zu fassen. Ich unterscheide zwischen dem Erwerb von Wissen und dem Erwerb von anwendbaren Wissen, um meine Welt zu verändern – Also zwischen einem „Wissen über etwas“ oder „Wissen, wie man etwas ganz konkret tut (anwendet), um die Welt um sich herum zu verändern“. Und dabei spielt der Lernprozess und dessen Gestaltung eine wichtige Rolle. Und an dieser Stelle leite ich über in die „klassische Formen des Lernens“ und „modernere Formen des Lernens“.

Klassische Formen des Lernens

Der Nürnberger trichterWer kennt es nicht aus der Schule? Ich kenne es. Reinprügeln, runterschreiben für die Prüfung – vergessen – nie wieder daran errinnern, Hauptsache Prüfung bestanden. Das berühmte Bild oder die Methode des „Nürnberger Trichters“ ist genau dieser Ansatz. Auf Wikipedia kann man dazu lesen:


„Von der Anwendung eines Nürnberger Trichters spricht man, wenn man in einem Unterricht eine didaktische Konzeption anwendet, in der man alle Inhalte (auch prozedurale Inhalte) als deklaratives Wissen (Fakten, Sachinformationen) durch eine rein informierende Methodik (Vortrag, Vorlesung, Predigt, Infotexte, Auswendiglernen, „Pauken“ etc.) zu lehren versucht.

Leider war diese Methode zu meiner Zeit noch die Standard-Methode und ist sie noch heute an vielen Schulen:


„Obwohl seit mehreren Jahrzehnten durch die Lernpsychologie und gestützt durch aktuelle neurowissenschaftliche Erkenntnisse eine mangelhafte Effektivität und eine ungenügende Nachhaltigkeit dieser Methodik belegt werden konnte (Walter Edelmann: „Wissenserwerb erfolgt nicht nach dem Modell des Nürnberger Trichters.“[1]), ist sie nach wie vor die mit Abstand am häufigsten angewandte Lehrmethode (Vorlesungen in Universitäten, Anweisungsunterricht in Schulen).“

Was mir dazu einfällt? Bedauerlichweise nur ein „Tja ….“. Oder „das haben wir schon immer so gemacht“ …. Ich habe druchaus als Trainer an diversen Einrichtungen selbst erlebt, das man hier und da regelrecht „schräg“ angeschaut wird, wenn man andere, modernere Methoden anwendet.

Geradezu vorbildlich im Vergleich zu „normalen“ Schulen sind hier einige sonderpädagogische Schulen für lernbehinderte oder lernschwache Kinder. Diese gehen teilweise neue Wege, hier könnte sich das ein oder andere Gymnasium bzw. die ein oder andere Hochschule oder Uni tatsächlich eine Scheibe abschneiden. Aber das geht ja nicht, Eliteschulen lernen die Veränderung ihrer Lernprozesse doch nicht von Sonderschulen – sorry – sonderpädagogischen Schulen !!!

An dieser Stelle möchte ich mich zu 100% folgender Aussage von Alexa Mohl aus ihrem Buch
„Der Zauberlehrling“
anschließen, und dann habe ich aber genug gejammert und gehe zu den modernen Formen der Lernens über:

AlexaMohl
„Daß Nichtwissen ein Grund für Scham ist, haben wir häufig unseren Lehrern zu verdanken, die auch heute nich ihre Aufgabe als ein Prozeß mißverstehen, der nach dem Vorbild der Nürnberger Trichtermethode angemessen beschrieben werden kann, und darüberhinaus ein Mißlingen dem Schüler anlastet. Lehren und Lernen ist jedoch ein Vorgang, der nur als Kommunikation angemessen aufgefaßt werden kann. Und zur Kommunikation von Seiten des Lehrenden gehört nicht nur die angemessene Vermittlung des Stoffs, sondern die Verantwortung für dessen angemessene Aneignung auf Seiten des Lernenden. Dieser Verantwortung für das angemessene Lernen kann der Lehrer nur nachkommen, indem er durch verbale Verfahren oder nonverbale Mittel die erfolgreiche Verarbeitung seiner Lehrangebote überprüft. Eine Erfolgskontrolle seiner Lehrtätigkeit bei der Korrektur von Klassenarbeiten kommt zu spät“

Moderne Formen des Lernens

Ein Begriff des Erfahrungs-Lernens, also des Erlebens im Lernprozess wurde durch den Begriff des Action Learnings geprägt. Beim Action Learning geht es u.a. um Erfahrungen am „konkreten“ Objekt im Lernprozess. Nun kann man sagen, das geht ja nur in einem konkreten Projekt, nicht aber bei abstrakten Lernstoff wie z.B. der Mathematik oder dem Programmieren. Falsch! Ein bekanntes Beispiel ist das sog. Montessorimaterial von Maria Montessori. Diese Materialien machen komplexe mathematische Zusammenhänge im wahrsten Sinne des Wortes an-fühlbar !!! Spielzeug? Ja! Spielend lernen? Ja! Wer an dieser Stelle durch die Verbindung Lernen-Spielen, diesen Ansatz herabwürdigt, hat nichts verstanden (!!). Ich möchte an dieser Stelle folgendes festhalten, weil ich später wieder darum zurükomme: Spielen und Lernen ist kein Widerspruch, sondern Spielen beschleunigt Lernen und beschleunigt das „Wissen wie“-Lernen, anstatt das „Wissen über“-Lernen.

Ich möchte das Ganze etwas plastischer beschreiben aus meiner eigenen Erfahrung als Trainer, anhand des Wissenserwerbes abstrakter Lerninhalte. Das erste Beispiel behandelt das er-fahren einer vierten Dimension im mathematischen Sinne und das zweite Beispiel behandelt den Wissenserwerb des Unterscheidens zwischen einer Klasse und der Instanz einer Klassen beim Programmieren in der Computersprache Java.

Die 4D Action Learning Maschine

Vor einigen Jahren ließen Sedat und ich eine Maschine entwickeln, um Vierdimensionalität intuitiv begreifbar und erfahrbar zu machen, ohne die Mathematik dahinter verstehen zu müssen. Unsere 4D Action Learning Maschine stellt auf einem Bildschirm komplexe vierdimensionale Geometrische Objekte dar, wie zum Beispiel einen Hypercube.


4DMaschine
Mittels der kinästhetischen Koppelung durch einen Datenhandschuh kann man verschiedene Parameter des 4D-Objektes verändern. Durch die visuelle und eine auditive Rückkoppelung der Veränderung wird die vierte Dimension erfahrbar. Der Zugang zu einer vierten Dimension wird durch unsere 4D Action Learning Maschine spielerisch erfahrbar.

Klassen und Instanzen

Als ich einmal wieder genötigt wurde fü Geld ein Seminar nach einer klassischen Trichtermethode zu halten, verzweifelte ich daran, dass einige Seminarteilnehmer nach der zweiten Woche weder den Unterschied zwischen einer Java-Klasse und der Instanz einer Java-Klasse erklären konnten, noch anwenden konnten. Ich verzweifelte, konnte nachts nicht schlafen (naja, so schlimm war es nun auch wieder nicht) – aber, ich zweifelte an meiner Kompetenz als Trainer. Oder waren es hoffnungslose, schulungsresistente Spezialfälle? Nein, natürlich nicht! Also fasste ich eines Tages den Mut und wagte eine außergewöhnliche Programmierstunde mit meinen Teilnehmern – komplett ohne Computer (!) Ja, eine Praxis-Programmierstunde ohne Tastatur und Bildschirm. In einem Raum ohne Rechnern ließ ich die Seminarteilnehmer Computerprogramm spielen, mit Hauptprogramm, Aufrufen, Klassen, Methoden, …. und – genau – INSTANZEN von Klassen. Ich Idiot versuchte in zwei Wochen nach der Nürnberger Trichtermethode etwas reinzuprügeln, was die Sache von einem 15-minütigen Rollenspiel war. Naja, man wächst an seinen Herausforderungen!

Die Bedeutung virtueller Welten für E-Learning

Das bisherige E-Learning macht jene Lehrer überflüssig, die denken, dass eine Prüfung ein Leistungsnachweis für den Lerner ist und nicht für den Lehrer (!) – In Anlehnung an Alexa Mohl. Der Unterricht dieser Lehrer ist vollständig durch E-Learning – durch Maschinen ersetzbar – denn diese Lehrer sind selbst hochgradig trivialisiert und daher in diesem Moment Maschine (!). Der klassische Trichter-Lehrer wird demnach aussterben. Bisher war das E-Learning im zweidimensionalen Web nur genauso gut wie ein Trichter-Lehrer. Nun kommt jedoch das Lernen in virtuellen Welten hinzu und hier wird der Lerninhalt er-lebt, er-fahren. Die Konkurrenz der Trichter-Lehrer durch E-Action-Learning wird stark werden, was sich möglicherweise positiv für den Steuerzahler auswirken könnte.

Second Life® und E-Action Learning

Eine Lernvariante in Second Life® haben wir bereits getestet (siehe auch diesen Businesscase). Dies ist das Sprachlernen in Second Life®, durch den virtuellen Kontext welcher aufgespannt wird, entsteht eine völlig neue Qualität. Wie lernt man am effizientesten und effektivsten eine Sprache? Genau! Fahre in das Land, lebe dort und spreche deren Sprache – in allen Situationen. Und genau das kann Second Life®: Virtuelle Kontexte aufspannen. Situationen entstehen, spontan, unvorhersehbar (!) In diesem aufgespannten Rämen lässt sich Sprache perfekt erlernen. Besonders interessant in diesem Zusammenhang sind auf die ersten Formen nonverbaler virtueller Kommunikationsformen und die Abbildung der Beobachtung 2. Ordnung im virtuellem Raum.

Durch den „Simulations-Spiel-Charakter“ ist es z.B. auch möglich komplexere E-Lerneinheiten für Second Life® zu gestalten, indem man konkrete alltägliche geforderte Kompetenzen in Second Life® nachspielt, wie z.B. die Bedienung einer schweren Maschine, das Abarbeiten einer korekten Reihenfolge von Arbeitsprozesschritten. Natürlich sind wir noch nicht so weit, daß wir z.B. körperliche Anstrengungen simulieren können, sehr wohl aber visuelle, wie z.B. die Einschränkung der Sicht durch Feuer und Rauch oder Nebel. Dies lässt sich durch Partikelsysteme abbilden. Durch die hohe Identifikation mit dem Avatar und der hohen Immersion können auf diesem Wege Lernumgebungen mit alltagsähnlichen Sterßsituationen eher simuliert werden als mit herkömmliches E-Learning in 2D.

Über Andreas Mertens

Andreas Mertens aka Patrick Wunderland (SL) ist Initiator von avameo und schreibt seit 2006 für diesen Blog.

Kommentare

  1. Akio Korhonen says:

    Als im RL tätiger Projektleiter von Projekten im E-Learning/ Blended Learning kann ich die Aussagen zum E-Learning als Trichterlernen nicht bestätigen. Modernes E-Lernen soll sich ja gerade durch einen Mehrwert gegenüber herkömlichen Lernformen auszeichnen (darunter ist der Frontalunterricht wie das Selbststudium mittels Buch gemeint). D.h. Simulationen, Interaktivität, Videos, etc. sind anschauliche Mittel, um Lernstoff attraktiv aufzubereiten und anzubieten. Denn sind wir mal ehrlich, E-Learning tut sich der Durchschnittsschüler nicht an, zumal die Selbstlernkompetenz im deutschen Schulssystem unzureichend entwickelt wird.

    Den Ansatz des explorativen und kontextunterstützenden Lernens, der zwar nichts Neues ist, durch Secondlife aber an Fahrt gewinnen könnte, halte ich für den Ansatz der Zukunft. Da sehe ich auch Möglichkeiten der Entwicklung von Lernangeboten. Allerdings bin ich auch der Ansicht, dass gemischte Lernformen einem reinen E-Lern-Angebot, wie wir es bisher kennen überlegen sind und eine höhere Akzeptanz beim Lerner haben. Es hängt aber auch sehr stark vom Lerninhalt ab, wie nah dieser am Medium Computer ist, bzw. wie nah man es darstellen kann. SL könnte hier einiges revolutionieren uönd vielleicht ein paar der Überzogenen Erwartungen der Anfangszeit des E-Learnings wahrmachen, wenn auch anders als man das damals dachte.

  2. Patrick says:

    Wenn ich es mir noch einmal überlage, haben Sie recht. E-Learning kann tatsächlich qualitativ höherwertiger sein als Trichterlernen, obwohl man beim Trichterlernen ja einen echten Menschen (Lehrer) vor sich hat. Das allerdings, finde ich sehr traurig, dass hier der Mensch (Lehrer) im Mensch-Zu-Mensch-Lernprozess schlechter abschneiden kann als ein Maschinen-Zu-Mensch-Lernprozess. Das erschüttert mich irgendwie …

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Second Life hier einiges revolutionieren wird – und – wie sie es erwähnen, einige anfängliche Erwartungen an das E-learning, wenn auch anders, erfüllen wird.

  3. Spannende Diskussion. Ob E-Learning oder Trainer/Lehrer besser oder schlechter sind, lässt sich nicht pauschal feststellen. Es gibt grottenschlechte Trainer und grauenvolle E-Learningumsetzungen und beides auch nahezu perfekt. Wie überall hängt es von vielen Faktoren der Personen und Rahmenbedingungen ab. Allerdings halte ich Präsenzveranstaltungen prinzipiell für überbewertet. Es ist eine weitverbreitete Form der Wissenvermittlung und wird alleine deshalb bevorzugt.

    Ich stimme der Meinung zu, daß Second Life eine große Chance bietet computergestützte Lernszenarien einen guten und positiven Schritt voranzubringen.

  4. Ich wollte eigentlich auf Folgendes hinaus:

    (1) Es gibt Lehrer und Trainer die sind so gut, dass Sie nicht durch Maschine ersetzt werden können, weil diese Menschen in Ihrer Kommunikation und Wahrnehmung so sensibel, gut ausgebildet und gewandt sind, dass Sie einmalig sind

    (2) Es gibt Lehrer und Trainer die sind so schlecht, dass Sie ohne weiteres durch Maschine ersetzt werden können, bzw. Maschine (E-Learning) besser ist, weil diese Menschen so abgestumpft und unsensibel sind, Monologe führen und einfach nicht als Lehrer, Trainer odere Mentor geeignet sind.

    (3) E-Action-Learning mit Second Life ist mehr als das „klassische, herkömmliche“ E-Learning, da hier durch eine „neue Art von virtueller Vernetzung“ Menschen zusammenkommen, die eine neue Qualität entsteht. Diese neue Qualität hat das Potential eine neue Dimensionen des Lernens und Spielens zusammenfügen, die wir im Zuge der rasanten und immer schneller werdenden Technologieentwicklung benötigen.

    (4) Alte Methoden müssen daher im Rahmen dieser „globalen Transformation“ abgeschafft bzw. selbst transformiert werden.

  5. Akio Korhonen says:

    zum Thema Präsenzveranstaltungen und (Be-)Wertung: Warum wird vieles in Präsenzveranstaltungen angeboten, aber auch nachgefragt? M.E. nach weil wir
    a) den Paradigmenwechsel zum selbstorganisierten Lernen noch nicht geschafft haben und
    b) die schlechten E-Contents der Anfangszeit einen üblen Nachgeschmack bei den Early Adaptors hintelassen haben (mich eingeschlossen) und ich es durchaus nachvollziehen kann, wenn man zum Selbststudium ein Buch bevorzugt.

    Zu 1.) Leider hat man das ja viel zu selten. Nur als Idee: Gibt es eigentlich schon eine Bewertungsplattform für Trainer, analog MeinProf.de?

    Zu 2.) Ja ich erinnere mich auch an die vielen Stunden in Präsenzveranstaltungen, die mehr einem Absitzen denn einem Lernen glichen; ein guter Trainer wird natürlich eine Vielfalt in der Methodik anwenden, ein schlechter zieht sich auf das zurück, was er kennt , i.e. Frontalunterricht.

    Zu 3.) Das Thema virtuelle Vernetzung sehe und erlebe ich in SL ja tagtäglich weitaus mehr als das mit klassischen Chat möglich ist. Auch ist das untereinander Kennenlernen in SL ja sehr einfach und auch für Nicht-Nerds attraktiver als herkömmlicher Chat. darüber werde ich in meinem gerade eingerichteten Blog noch etwas ausführlicher reflektieren (bald). Die neue Qualität offenbart sich ja hauptsächlich für visuell orientierte Menschen, was vermutlich die meisten sind, plus die direkte Anschaulichkeit in Semiarraumen/-situationen die den bisherigen virtuellen Klassenzimmern dadurch überlegen sein könnten, dass Sie dreidimensional sind. Ich stimme dabei absolut der These zu dass Lernen und Spielen kein Gegensatz sind, sondern sogar zusammengehören. (4.) Alte Methoden gehören da, wo bessere Methoden anwendbar sind, auf den Müll!!! ;-)

    Zum Schluss: Was sind denn die in SL geeigneten Lerninhalte, wenn man die Kurse zum Benutzen des Clients oder die Scripting und Building-Classes mal ausser acht lässt? Sprachkurse? Nur wenn endlich Voice/Sprache in SL Standard ist! Darüber hinaus bin ich mir noch unsicher. Einen Java-Kurs mit SL? Das hieße ja zwischen SL-Client, Java-Editor, bzw. Programmierumgebung plus Vorschaufenster ständig hin und her zu schalten. Ob das komfortabel ist/geht?
    An die virtuelle CNC-Maschine im Secondlife will ich ja gar nicht denken. Dies wird aber nicht so einfach umsetzbar sein, bzw. die 3D-Werkzeuge in SL sind dafür (noch) nicht geeignet und die bisherigen verfügbaren schon ziemlich gut.

  6. Also ich mag auch Frontaluntericht.
    Ist halt auch eine Frage der Darbietung.
    Hier mein lieblings „Frontallehrer“:
    http://www.br-online.de/alpha/centauri/

  7. Patrick says:

    der ist ja witzig …. :-)

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  1. […] in die virtuelle Welt von Second Life übersetzen. Ein Bericht darüber findet sich hier im SLTalk. Für die breite Masse der Anwendungen ist dies vermutlich jedoch (noch) nicht vollständig […]

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