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Fallschirmspringen KybernEthik 1Viele Artikel und Nachrichten rund um Second Life® tönen wie dieser hier:

Viele Unternehmen sind von der virtuellen Welt SecondLife enttäuscht!

Insider wundert dies nicht, so konnte man bereits vor Monaten auf einschlägigen Profi-Seiten wie bei Markus Breuer, Sebastian Küppers oder Bernd Schmitz oder auch hier lesen, dass es mit dem einfachen Hinstellen von 3D-Modellen in einer virtuellen Welt nicht getan ist. Die meisten Konzepter, Berater und Agenturen und auch die Kunden haben leider noch nicht verstanden, was der Unterschied ist zwischen dem Internet und dem herkömmlichen Browser und dem Web.3D und virtuellen Welten. Oder sie tanken erst einmal das erste Budget ab! Natürlich sind einige Kritiken berechtigt, wie z.B. an einigen technischen Fehlern. Viele haben jedoch noch nicht verstanden, dass wir es mit einem neuen Medium zu tun haben, bei dem alte Konzepte nicht greifen und neue Konzepte her müssen.

In dem obigen Artikel ist zu lesen:

„Häufig herrscht in den Online-Filialen gähnende Leere“

Wenn man nicht die Kompetenz hat einen SL-Auftritt so zu realisieren, dass er regelmäßigen Traffik erzeugt, dann macht man offenbar etwas falsch – denn – es gibt sie, die vollen SIMs :-) Das messen wir nachweislich.

Und dann ist da die Frage, warum folgende Erkenntnis

„Lediglich in den ausgedehnten Rotlicht-Bereichen von SecondLife werden bislang größere Umsätze erzielt.“

nicht zu folgender Frage führt:

„Was außer Erotik und Sex ist es, dass die Leute dort anzieht? Wo ist dort der Unterschied zu normalen Erotik und Sex-Webseiten?“.

Da Einige scheinbar etwas länger brauchen, um sich (a) diese Frage zu stellen und sie (b) zu beantworten, will ich hier meine Antwort auf diese Frage geben:

Der wesentliche Unterschied zum klassischen Web liegt darin, dass ich in Second Life® er-leben kann. Ich habe also ein Erlebniss dadurch, dass ich eintauche in eine Erlebnisswelt. In meinem Metamodell, welches ich gerade für die qualitative Beurteilung von Web 2.0 und Web.3D-Plattformen entwickle ist das der Teil-der-Welt-Aspekt von dem ich spreche. Der wenig kreative Betrachter fragt sich nun vielleicht, wie kann man denn das Erlebenis mit einem Produkt verbinden? Nunja, ein Beispiel, welches wir erfolgreich gezeigt haben ist zum Beispiel ein richtiges Opening-Event, wie wir es auf KybernEthik 1 am 01. Mai demonstriert haben. Unser SIM war voll. Erlebnisse wir die Schnitzeljagd oder ein virtuelles Fallschirmspringen, gekoppelt an einem Gewinnspiel und/oder einem Produkt … Könnte das eine Antwort sein?

Und so habe ich vorsorglich auch schon einmal den Begriff des E-Action-Learnings geprägt – für die Zukunft.

Das Opeining-Event von KybernEthik 1 wurde hier sehr schön vom LIFE4U-Fernsehsender festgehalten.

Wie beim Fallschirmspringen gilt auch bei der Konzeption von Second Life® Projekten:

Im Projekt, zwischendurch darf man sich mal lockern. Man sollte aber auf jeden Fall angeschnallt starten und angeschnallt landen. Und dazu gehört, dass man Ahnung hat, von dem was man anfängt. Ist das Medium einem neu, sollte man sich professionelle Hilfe von erfahrenen Machern holen :-)

Über Andreas Mertens

Andreas Mertens aka Patrick Wunderland (SL) ist Initiator von avameo und schreibt seit 2006 für diesen Blog.

Kommentare

  1. didi laval says:

    hey ihr ich habe da so ein prob. ich kann nicht mehr spielen weil ich was runter laden muss und ich weiß nicht was ich da laden muss da steht nur http://secondlife.com./download/to download the latest version of Second Life. und naja ich bin nicht gut in englisch und weiß nicht was ich machen muss. ich vermisse schon meine freunde da.:-(
    kann mir jemand weiter helfen???
    bey
    SLnick:didi laval

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