Second Life: Nächster Meilenstein: Mono

Linden Lab® legt einen weiteren Meilenstein in seiner Technik-Strategie: Die Implementierung eines Frameworks, um die Defizite von LSL zu kompensieren. Die gegenwärtig implementierte Linden Scripting Language (LSL) verfügt weder über eine vernünftige Typisierung ider Modularisierung noch über moderne Konzepte der Objektorientierung.

Hier musste sich Linden Lab® etwas einfallen lassen. Und zwar die Öffnung der InWorld-Sprache mit modernen Konzepten wie Vererbung, Objektorientierung und gleichzeitiger Abwärtskompatibilität von einer gigantischen Menge an bestehenden LSL-Scripten im aktuellen System (GRID). Die Antwort heißt Mono: Mono ist weniger eine Programmiersprache, sondern vielmehr auch ein Framework, was das Einbetten verschiedener Sprachen erlaubt. Mono ist die Microsoft .NET kompatible Open Source Laufzeit- und Entwicklungsumgebung, die auf den ECMA-Standards Ecma-334 und Ecma-335 basiert.

Erste Möglichkeiten zum Testen gibt es wohl schon. Mit Mono geht Linden Lab® einen sicheren Schritt in Richtung Zukunft, gekppelt mit der von Rosedale bereits angekündigten fundamentalen Öffnung der Architektur und der HTML on a PRIM-Funktion dürfen wir uns auf einen gewaltigen Entwicklungsschub freuen :-)

Und ein wenig Schadenfreude über die blinden Kritiker und Unkenrufe aus 2007, die den Zug verpasst haben, darf man mittlerweile haben – zumindest ein wenig :-) Es gibt eben die Sehenden und die Nicht-Sehenden !

Über Andreas Mertens

Andreas Mertens aka Patrick Wunderland (SL) ist Initiator von avameo und schreibt seit 2006 für diesen Blog.

Trackbacks

  1. […] ist. Hier spreche ich die aktuell anstehenden Veränderungen an, nämlich die Integration des Mono-Frameworkes in Second Life, die Auswirkungen auf das Scripting haben werden. Dies mindert jedoch nicht das Werk […]

  2. […] in Second Life verwendete Programmierspache LSL wurde ja bekannter weise um eine weitere Sprache namens Mono ergänzt. Hier sieht man im Video einen Vergleich […]

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