Universität Bielefeld entdeckt SL als E-Learning-Plattform

immer mehr deutsche wissenschaftliche Institutionen, wei die Uni Bielefeld, entdecken Second Life® als E-Learning-Plattform:

Das Lernen im Second Life® habe spannende Vorteile, die Aufmerksamkeit sei hoch und visuell habe man viele Möglichkeiten, sagt Ricarda T.D. Reimer und führt aus: Gemälde können zum Beispiel in Galerien besichtigt und besprochen werden, es gibt Orte und Plätze aus nahezu jedem Zeitalter, man trifft Avatare aus unterschiedlichsten Ländern. Den Lernenden werden generell mehr Reize geboten. Bildungsprozesse, beispielsweise Kurs- und Veranstaltungsdesigns, können seit SL neu gedacht beziehungsweise kreiert werden. Gemeinsames Onlinelernen erfährt eine neue Qualität.

Universität Bielefeld führt hier das Projekt Second Learning durch.

Auf meinem SL-Vortrag am 12.02. auf der Aufschwungmesse der IHK in Frankfurt fragte mich Robert Basic:

Sieht Du einen Markt/Produkte, die durch das Web.3D gefährdet/substituiert werden könnte?

Die Frage stelle ich mir natürlich schon vorher. Der mir zur Zeit am stärksten gefährdete Markt bzw. Produkte könnten in der Tat Realtime-Kollaborationsprodukte sein, die sich auf dem E-Learning-Markt plazieren. Ich frage mich nämlich, warum ich viel Geld für Software zahlen soll, die z.B. virtuelle Klassenräume realisiert, wie Centra, wenn ich einen großen (wichtigen) Teil der Funktionalitäten kostenlos im Web.3D haben kann bzw. auf einer Plattform wie Second Life®?

Über Andreas Mertens

Andreas Mertens aka Patrick Wunderland (SL) ist Initiator von avameo und schreibt seit 2006 für diesen Blog.

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  1. […] diesem Video zeigt die Universität Bielefeld welche Projekte in Verbindung mit 3D Internet und im speziellem Second Life angegangen wurden und […]

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