Exodus in virtuelle Welten

ExodusMit seinem Buch „Exodus to the Virtual World“ nimmt Edward Castronova sich das Thema „Virtuelle Welten“ aus politischer, sozialer und ökonomischer Sicht vor. Castronova zu der Frage nach Standards in einem aktuellen Interview mit golem: „Ja und nein. Es wird Erstens vermutlich eine Koalition verbundener Welten geben, sofern das mehr Effizienz bringt. In etwa so wie in Second Life, wo Koalitionen die ökonomischen und sozialen Interaktionen verbessern. Und es gibt Bestrebungen, eine Art „Avatar-Standard“ zu entwickeln, damit ich meine Figur von einem MMOG ins nächste mitnehmen kann. Den werden aber vermutlich nur die MMOGs der zweiten Reihe wirklich benutzen, Blizzard etwa dürfte daran keinerlei Interesse haben.

Es wird zweitens auch ein Universum von separaten, abgeschotteten Welten geben, die eine große Bandbreite menschlicher Fantasien bedienen. Jeder Traum, den ein menschliches Wesen haben kann, wird innerhalb einer dieser virtuellen Welten zu finden sein.“

Kommentare

  1. Hallo avameo, vielen Dank für den Hinweis auf das spannende Interview zum „Exodus“ bei Golem. Wir freuen uns darauf, Prof. Castronova am 17. Juni auf Campus Hamburg zu begrüßen (Start 16:45 MEZ in-world), dort hält Ted die dritte Mixed-Reality-Vorlesung der offenen Ringvorlesungsreihe „Games & Beyond“ in Kooperation von Büro X mit der HAW University of Applied Sciences und der gamecity:Hamburg. Mehr Infos demnächst am virtuellen Audimax, http://slurl.com/secondlife/Campus Hamburg/111/100/21. Oder einfach eine e-Mail an ht@buerox.de, Gruppeneinladung folgt. Cheerio aus Hamburg, Hanno Tietgens

  2. Die slurl für Campus Hamburg hat leider einen copy/paste Fehler, hier die richtige: http://slurl.com/secondlife/Campus%20Hamburg/111/100/21/

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