Bildung wird zum zentralen Zukunftsthema

Da geht unsere Bundeskanzlerin dieser Tage auf Bildungsreise, und erklärt die Bildung zur Chefsache. Dass man hier schon früh (Kindergarten) ansetzen muss ist einleuchtend. Doch selbst nach Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums bleibt die Notwendigkeit der Weiterbildung, siehe Stichwort Lebenslanges Lernen.

Was hat IT mit Bildung zu tun?

Es ist mittlerweile unstrittig, dass der Einsatz aktueller IT bei der Bildung sinnvolle Hilfe leisten kann, siehe E-Learning. Dem entsprechend formulierte Craig Barrett auf dem Intel Developer Forum seine Ansichten bezüglich der Frage wie Technologie die Gesellschaft verbessern und verändern kann.

Vor allem das Thema Bildung liegt dem Intel-Chairman am Herzen. Gleich zu Beginn seiner Rede kündigte er ein „einziges politisches Statement“ an. Es war ein Rüffel für das US-Bildungssystem: „Ich habe auf meinen Reisen nur ein einziges Land gesehen, das sich nicht genügend auf das Thema Bildung konzentriert – und das ist das, in dem wir uns hier gerade befinden.“

Bildung ist Kommunikation

Längst hat sich herausgestellt, dass virtuelle Welten wie Second Life im Bildungssektor sinnvolle Ergänzungen leisten können. Hier experimentieren bereits viele Hochschulen und auch im Teen-Grid werden erste Erfahrungen im Bereich Bildung von Jugendlichen gesammelt, siehe Global Kids.

So liest man bei businesswire bezüglich der Virtual Worlds Conference am 20. bis 21 Oktober 2008 in London, dass Mark Kingdon eine Grundsatzrede zur „Entwicklung der virtuellen Welten als Kommunikationsmedien“ halten wird.

Es ist klar, dass Linden Lab und Mark Kingdon an der Spitze der gesamten Branche für virtuelle Welten stehen, einer Branche, die im Zeitalter der 3D-Konnektivität einen neuen Kurs hinsichtlich Kommunikation und Medien einschlägt, sagt Christopher Sherman, Executive Director von Virtual Worlds London. Wir freuen uns darauf, Marks Sicht dazu kennen zu lernen, wie neue Innovationen es ermöglichen, dass virtuelle Welten die Natur der Kommunikation grundlegend ändern.

Ich vermute mal, dass das Thema Bildung hier auch eine zentrale Rolle spielen wird.

Kommentare

  1. bezugnehmend auf das Video. Zwar kann die Lust am Lernen, nicht von den Lehrern vermittelt werden, dennoch können Lehrer Lernumgebungen und ihren Unterricht so gestalten, dass Lernen Spaß machen kann.

    Die meist angewendeten Unterrichtsmethoden und gestalteten Lernumgebungen geben das bedauerlicherweise nicht her.

    Und hier kann man doch ansetzen, oder nicht?

  2. Michael Wald says:

    Man muss Kinder da abholen, oder begleiten wo sie sind und sich wohlfühlen.

    Ich schaff es, meinem 8 jährigen Sohn anhand von Pokemon Latein und einiges mehr näher zu bringen.

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