Institutionelles und selbstorganisiertes Lernen mit virtuellen Welten

Auf Grund der hohen Anforderungen der sich abzeichnenden neuen Umgebungen im Bereich E-Learning und E-Working werden neue Lernkonzepte immer wichtiger. Der Great Northern Way Campus vermittelt im aktuellen Image Video einige Eindrücke zur Thematik, wobei erkannt wird, dass die Studenten oft durch selbstorganisierendes Lernen (Learning by doing) lernen und Lehrer dies ermöglichen sollten.
So hat man auch hier am Campus u.a. eine virtuelle Lernumgebung mit Second Life bereit gestellt.

Hier zu Lande beklagt man sich zur Zeit dass immer weniger junge Menschen sich für Informatik und Mathematik begeistern. Auf der anderen Seite besteht ein großes Interesse bei Jugendlichen an virtuellen Welten. So bemerkt ein Kommentator in dem Artikel Hasso-Plattner-Institut plant Schüler-Akademie auf silicon folgendes:

Pflichtfach Informatik?
Wenn schlechte Mathematikkenntnisse bei Studienanfängern bemängelt werden, dann ist es sicher das Wichtigste, Mathematik intensiver zu vermitteln. Dazu fehlt schon jetzt an den Schulen die Zeit. Wenn jetzt durch verstärkten frühzeitigen Informatikunterricht weitere Stunden gebunden werden, fehlt möglicherweise noch mehr Zeit, um mathematische Grundlagen zu vermitteln. Eine frühe Anwendung von Computern in der Schule bindet Schüler frühzeitig an virtuelle Welten und die Faszination, die von ihnen ausgeht. Statt dessen muss die anschauliche, spannende Vermittlung von solidem Grundlagenwissen im Vordergrund stehen. Umfassendes Grundlagenwissen, die Fähigkeit zur Abstraktion und die Fähigkeit, Probleme durch Erkennen von Analogien zu lösen, ist die Voraussetzung für erfolgreiche Anwendung moderner IT Technologie, nicht ihre Folge!

Dabei ist es doch möglich, die verschiedenen Fächer zu kombinieren, und junge Menschen dort ab zu holen wo Sie sich eh schon befinden. Denn interdisziplinäres Wissen ist im Zusammenhang mit virtuellen Welten mehr als nahe liegend…

Ihre Meinung ist uns wichtig

*