LINDEN LAB AUF DER ONLINE EDUCA BERLIN 2008

Betreiber von Second Life präsentiert Anwendungsmöglichkeiten von virtuellen Welten für den Bildungsbereich

München, den 17. November 2008 – Linden Lab®, Entwickler der virtuellen 3D-Welt Second Life®, wird auf der Online Educa Berlin 2008, der größten internationalen E-Learning-Konferenz für Unternehmen, den Bildungsbereich und den öffentlichen Sektor, vom 3. bis 5. Dezember Anwendungsmöglichkeiten von Second Life für die Welterbildung, Erwachsenenbildung und Universitäten vorstellen.

Zusammen mit der Bayerischen Staatsbibliothek, dem Goethe-Institut und der VHS Goslar wird Linden Lab an den Ständen A29 und A32 Beispiele für die Integration und Nutzung von virtuellen Welten für die Aus- und Weiterbildung von Erwachsenen zeigen. Zudem wird Jean Miller, Head of German Market Development von Linden Lab, gemeinsam mit Rasmus Blok von der University of Southern Denmark und Dr. Ming Nie von der University of Leicester, am 4.
Dezember um 16:15 in dem Panel „Second Life Learning Experiences“ des Web 2.0 und Social Networking Konferenzthemas über die Möglichkeiten, Vorteile und Erfahrungen mit Bildungsprojekten in Second Life sprechen.

Während man beim Goethe Institut in Second Life einen kostenlosen Deutsch-Schupperkurs belegen kann, bietet die VHS mittlerweile über 30 Kurse, die von Fremdsprachen, Programmieren und Golf bis zu einer Teststrecke für Avatare reichen. Die Second Life-Repräsentanz der Bayerischen Staatsbibliothek bietet In-World den Zugriff auf den Online-Katalog und die Website, eine Verlinkung zum virtuellen Auskunftsdienst „QuestionPoint“ und das umfassende Angebot digitalisierter Texte des „Münchener Digitalisierungszentrums“.

„Second Life bietet Pädagogen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten, die vom immersiven Sprachenlernen über Universitätskurse in der virtuellen Welt bis hin zu Simulationen und Verkaufsseminaren reichen“, erklärt Jean Miller, Head of German Market Development von Linden Lab. „Eine virtuelle Plattform wie Second Life ermöglicht eine stärkere emotionale Beteiligung der Lernenden im Vergleich zu traditionellen E-Learning-Szenarien. Zudem ist Second Life immer und überall verfügbar und lässt sich individuell nach den Kurszielen und Vorstellungen der Kursleiter gestalten.

Über Second Life und Linden Lab

Second Life ist eine 3D-Online-Welt mit einer schnell wachsenden Bevölkerung aus 100 Ländern weltweit. Die Bewohner bauen und gestalten diese Welt selbst, in der es Häuser, Fahrzeuge, Nachtclubs, Läden, Landschaften und Kleidung gibt.
Das Second Life Grid ist eine fortgeschrittene Entwicklerplattform von Linden Lab, ein Unternehmen, das Philip Rosedale im Jahr 1999 gegründet hat, um eine völlig neue Art des gemeinschaftlichen 3D-Erlebens zu schaffen. Als ehemaliger CTO von RealNetworks war Rosedale an der Entwicklung zahlreicher heutiger Streaming Media-Technologien wie RealVideo ganz vorne mit dabei. Im April 2003 wurde der renommierte Software-Pionier Mitch Kapor, Gründer der Lotus Development Corporation, zum Vorsitzenden von Linden Lab ernannt. Im Jahr 2006 erhielten Philip Rosedale und Linden Lab den WIRED Rave Award for Innovation in Business. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in San Francisco, wo Linden Lab ein erfahrenes Team aus Mitarbeitern mit hervorragenden Kompetenzen in den Bereichen Physik, 3D-Grafik und Netzwerke beschäftigt.
Second Life® und Linden Lab® sind eingetragene Warenzeichen der Linden Research, Inc.
Weitere Informationen über das Unternehmen finden sich unter www.lindenlab.com, über die virtuelle Welt Second Life unter www.secondlife.com.

Über Andreas Mertens

Andreas Mertens aka Patrick Wunderland (SL) ist Initiator von avameo und schreibt seit 2006 für diesen Blog.

Kommentare

  1. Bernd says:

    Der Organisator hat mich eingeladen (5 Tage vor der Konferenz) noch als Podiumsredner neben Jean Miller zu diskutieren….

    Zitat „Da Sie ja über eine breite Erfahrung auf diesem Gebiet verfügen, würde sich der Veranstalter und Jean herzlich freuen, wenn Sie in diesem Rahmen über ihre Erfahrungen berichten würden.

    Dafür wäre zunächst eine kurze Präsentation auf Englisch von Ihnen erforderlich, anschließend würde die Teilnehmer gemeinsam über dass Thema diskutieren.

    Wir würden uns freuen, wenn Sie Zeit hätten, an diesem Panel teilzunehmen.“

    Ich hatte abgesagt aus Termingründen. Später erfuhr ich aber, dass wenn ich hätte teilnehmen wollen……

    … hätte ich nicht mal eine Reisekostenerstattung erhalten, sondern einen Eintrittspreis von 270,- Euro zahlen müssen!

    Unter den Voraussetzungen kann ich mir nicht vorstellen, dass dort tatsächlich eine sinnvolle Tagung rauskommen kann.

    Das Argument sei, dass sich schließlich hunderte von Referenten darum reißen, da kostenlos auftreten zu dürfen, ist eher ein Witz – wenn man 5 Tage vor dem Termin offensichtlich noch händeringend nach Referenten sucht.

    So viel ist mir die „Ehre“, neben Jean Linden im Panel zu sitzen, ist es auch wieder nicht wert.

    Mir erscheint der Veranstalter der „Online Educa Berlin“ sehr suspekt!

  2. Michael Wald says:

    Für wie blöd halten die einen?

    Allerdings steht ja jeden Tag mindestens ein Dummer auf…

    Eigentlich eine Beleidigung für Dich!

  3. Das ist ja interessant :-) Ich wußte gar nicht, das es hunderte von 3D-Internet Experten in Deutschland gibt, die sich um so einen Auftritt reißen !? Wirklich schlimm, diese Veranstalter. Ich kenne solche unseriösen Angebote allerdings auch. Einfach nach Hause schicken, diese Leute.

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