Polaritäten in Zeiten der Finanzkrise

Das sich in der Finanzkrise der Wahrnehmungsfokus auf die Brandstelle richtet, ist klar. Leider verliert man mit einer solchen nicht-kybernetischen Sichtweise den Blick für Zusammenhänge. Gerade aber in Zeiten, indem man Komplexität mit linearen, trivialen Ansätzen nicht mehr bewältigen kann, boomen alternative Ansätze, wie beispielsweise der kybernetische Ansatz der Consideo GmbH mit dem Condideo Modeller und dem Motto

„Modelst Du schon, oder tappst Du noch im Dunkeln?

Im Dunkeln tappt auch noch Klaus Ungerer von der FAZ. Er schrieb folgenden amüsanten Artikel über Twinity, Second Life und Virtuelle Welten.

Hiermit lade ich Herrn Ungerer gerne nach Wiesbaden ein zu meiner Vortragsreihe in 2009 mit dem Titel:

„Kostensenkung und Qualitätserhöhung durch den professionellen Einsatz Virtueller Welten.“

Gestartet wird die Reihe am 19. Januar 2009 im Startblock in Wiesbaden. Anmeldungen sind unter amertens@avameo.de oder unter 0611 – 181 77 39 möglich.

Über Andreas Mertens

Andreas Mertens aka Patrick Wunderland (SL) ist Initiator von avameo und schreibt seit 2006 für diesen Blog.

Kommentare

  1. Patrick says:

    siehe auch diesen Beitrag hier von Burkhard Schröder.

  2. und ich hatte die hoffnung, dass die medien endlich mit der (zweifelhaften) berichterstattung aufgehört haben und uns in ruhe weiterarbeiten lassen.

  3. @Stefan: Für mich gehört das Ganze ganz natürlich dazu. Zu allem in der Welt, was Beständigkeit hat, gibt es stets zwei Pole: gut <> schlecht, heiss <> kalt, hart <> weich, Krieg <> Frieden, Reichtum <> Armut. Das Eine kann ohne sein Gegenpart nicht existieren, da es sich dadurch abgrenzt und definiert. So wird jeder Erfolgreiche Mensch auch immer Kritiker und Neider haben.

    Von daher sehe ich es durchaus positiv, dass es einen Gegenpol gibt. Ich würde mir vielmehr Gedanken machen, wenn es die Kritiker nicht gäbe. Da die Form durch Pol und Gegenpol definiert wird und sich so in im Weltlichen manifestieren kann.

    Vielleicht ein wenig (viel) philosophisch … ? Aber Philosophie ist alles andere als eine brotlose Kunst, wie es manchmal behauptet wird. Wenn man Sie anwenden kann !

    Und nur wer das 3D-Internet und Second Life sinnvoll zur Anwendung bringt, kann daraus gewinnbringend hervorgehen. Diejenigen, die darin keinen Sinn und kein Potential sehen, können daraus auch nichts schöpfen. Ihre Kritik aber selbst hat folgende Vorteile für uns:

    (a) Die Kritik trägt dazu bei, dass sich das 3D-Internet stets verbessert

    (b) Die Kritik erzeugt Aufmerksamkeit

    (c) Die Kritik sorgt für die Erzeugung der Form

    (d) Die Kritik sorgt für Dialog und Reflektion

    (e) Die Kritik bremmst diverse Prozesse und entschleunigt, damit die Masse der Menscheit mit der Technologieentwicklung Schritt halten kann. Ich nenne das natürliche Entschleunigung kybernetischer (verstärkender) Rückkoppelungsprozesse!

    Und das ist gut. Noch besser für die, die sich die Zeit und Geduld nehmen, die Dinge brauchen, um zu reifen!

    Nachtrag: Noch ein kybernetisches Prinzip: Use the forces, don’t fight them!

Trackbacks

  1. […] Einen gewissen Nachteil hat die hier skizzierte Perspektive. In einer Welt der Vertriebsblogs, 3D-Showrooms und der Onlinekonferenzen ist permanent “Messezeit”. Die Zeit der diskret und […]

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