Schatten Licht und Spiegeleffekte im neuen Secondlife Client

Wie ich so im Informationsrauschen gehört/gesehen hab, soll es mit dem nächsten Secondlife Client endlich möglich sein, Schatten zu sehen.

Das ist aus meiner Sicht kein „nice to have“, sondern interessant in Bezug auf Immersion. Dadurch stehen die Objekte nicht einfach nur zur 3D Ansicht irgendwo im 3D Raum rum, sondern zeigen durch Schatten den Bezug als Teil der Welt. Durch atmosphärisches Licht und individuelle Lichtquellen konnte man bisher schon einiges machen.


Jetzt soll (was ja beim Wasser schon gut realisiert ist) sogar Spiegelreflexion möglich werden. Wie das genau gehen soll, hab ich allerdings noch nicht verstanden.

Hier wird über das Thema diskutiert:
https://jira.secondlife.com/browse/VWR-12591


Kommentare

  1. Michael Wald says:

    ok, der Spiegeleffekt ist ein Trick ;-) und nicht Bestandteil des neuen Viewers

  2. Xaver Odell says:

    Naja es wurde tatsächlich schon mal mit echten Spiegelungen experimentiert, allerdings auch wieder verworfen. Denn selbst erfahrene „3D Designer“ für 3D Games setzen raytracing Effekte mit äußerster Vorsicht ein, da sehr rechenintensiv. Und so wie ich die Erfahrung in SL gemacht habe, würde es von jetzt auf Gleich mit solchen Möglichkeiten ganze „Spiegelwelten“ geben. Das Ergebnis wären wieder massive Clientcrashes.
    Die Schatten sind für mich ein „nice to have“, spart vielleicht ein paar Prims, um künstliche Schatten zu emulieren. Die Qualität der Shadowmaps muss sich aber auch erst noch beweisen.
    Ich persönlich sehe die grafischen Aufbesserungen als nettes Extra, wird aber der angeschlagenen Welt nicht wirklich viel helfen, denn mit der Grafikqualität mancher Konsolenspiele wird man es spätestens beim Content nicht aufnehmen können.
    Meinerseits warte ich immer noch auf die Aufbohrung des Datenaustausches zwischen SL und www. Eine statische Webseite pro Parzelle auf einem Prim darzustellen, ist ein netter Anfang, aber noch längst nicht ausreichend. Aber auch im umgekehrten Fall, der Einbindung von 3D Objekten auf 2D Webseiten mit Hilfe eines „SL Plugins“ könnte wieder einiges an Nutzbarkeit im Vergleich zu google earth plugin und Flash3D wettmachen und auch jene für virtuelle Welten interessieren, die keine Lust auf Hobbies und social communities haben, sondern einfach nur damit arbeiten möchten.

  3. @Matthias, Xaver

    Datenaustausch zwischen SL und ??? Irgenwie hat das mit dem Link nicht geklappt. Schreib ihn als Text, ich bau den Link dann ein …

    LG, Andreas Patrick Wunderland Mertens :-)

  4. Michael Wald says:

    @andreas
    mit „Datenaustausches zwischen SL und http://www.“ sind vermutlich schnittstellen wie xmlrpc und dergleichen gemeint…

  5. Xaver Odell says:

    Hi Andreas,
    das sollte kein link sein, sondern w w w (ohne Leerzeichen) daraus wurde automatisiert ein link erstellt. ;)

    Crossworld zum Internet wollte ich nicht schreiben, da das w w w auch nur eine Nutzungsmöglichkeit des Internets darstellt.
    Im Sinne von Daten meinte ich auch weniger die Rohdaten die via LSL tranferiert werden können, sondern die Schaffung realer wirklich brauchbarer Schnittstellen um ganzheitliche Elemente auszutauschen.
    Das google earth API ( http://code.google.com/intl/de-DE/apis/earth/ ) finde ich persönlich schon recht beeindruckend, auch wenn man es ohne Community nicht als vollständige virtuelle Welt bezeichnen kann.
    Wer sich dafür interessiert, dem empfehle ich die Demogallerie http://code.google.com/intl/de-DE/apis/earth/documentation/demogallery.html

  6. Michael Wald says:

    Zum Thema Schatten hat es Kollege Mertens hier http://tinyurl.com/d9hjmy eigentlich genau auf den Punkt gebracht:

    Ich habe mich gerade gefragt, warum Schatten – aus psychologischer sicht – so magisch ist? Dabei ist mir aufgefallen, das Schatten so eine Art kybernetische selbstreferentielle Reproduktion des eignen Körpers darstellt. Natürlich unter Mitwirkung von Licht oder Lichtsimulation im Bezug auf den virtuellen Raum.

  7. @Michael: Achja, die Kybernetik :-)

    @Xaver: Die Google-API muss ich mir bei Gelegenheit einmal anschauen. Klar, Schnittstellen werden das A und O sein im bezug auf Virtual Worlds und das ist noch recht mager. Immerhin sind wir in der Lage aus Second Life/OpenSimulator http-Requests nach „draußen“ durchzuführen und RPC-Calls in die andere Richtung, wobei es sich hier jeweils um sehr „arme“ Schnittstellen handelt, insbesondere der „Möchtegern“-XML-RPC-Call …

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