Second Life Reloaded

Der äußerst positive Bericht über Second Life im aktuellen Juni-Heft der Bild der Wissenschaft wird sehr gut durch folgenden Podcast mit Dennis Schäffer von der Uni Bielefeld ergänzt:

Über Andreas Mertens

Andreas Mertens aka Patrick Wunderland (SL) ist Initiator von avameo und schreibt seit 2006 für diesen Blog.

Kommentare

  1. fabian edelmann says:

    hi leute
    ich habe nach diesen betrag mich mal bei der vhs umgesehen. ich war heute 20.6.2009 um 7:44 SL-Time in der vhs und wollte mich über ein englischkurs infomieren. ich muss dazusagen ich bin im echten kid-rp, dass heißt also so getreu wir möglich. und ich wurde von Chiria Celt „leiterin der einrichtung“ sehr unfreundlich behandet. sie ist in der newbie-hilfe „in mehreren“ und dürfte mehr erfahrunge im umgang haben als wie sie sich benimmt. ich finde es unter aller würde, abgestempelt zur werden nur weil ich ein kidava hab. kid-RP= jungendfreier inhalt „no sexuelles“!! denn bedauerlicher weise gibt es keine deutsche bildungseinrichtug für kidavas. erstrecht wegen dem kid-rp, da kein voice verwendet wird. Den es würde nicht zum RP passen.

    Soviel zum einstieg der Bildungseinrichtungen in der Digitalen Welt.

    mfg Fabian Edelmann

  2. BukTom Bloch says:

    Zu: Post von Fabian Edelmann

    Guten Tag,

    Bildungseinrichtungen sind eine sehr gute Sache, die SL sehr nötig hat und sehr nötig braucht. Die „Marke“ vhs hat darüber hinaus generell einen guten Ruf – zumindest nehme ich das im Rl so wahr.
    Und, soweit ich mich erinnere, hat ja die SL- vhs, konkreter: die SL- vhs Gosslar- auch einen renommierten Preis gewonnen.
    Ihre Angebote in SL sind vielfältig. Was ebenfalls äußerst zu begrüßen ist !

    Dennoch muß ich Fabian Edelmann -leider- von der Tendenz her zustimmen. Und kann dies auch noch durch weitere Punkte ergänzen.
    Zum Beispiel durch die Feststellung, daß von der SL- vhs Kurse kostenlos angeboten werden- etliche aber auch kostenpflichtig. Dies auch zu Themen, die andere, „private“ Menschen in Newbie- Helfer- Gruppen umsonst und ehrenamtlich anbieten …
    Die latent aversive Attitüde zumindest der vhs- Führungselite gegenüber Kinderavataren kann ich ebenfalls bestätigen. Ich selbst bin in SL NICHT anonym, verfüge nur über genau einen Ava, mit demselben Geschlecht wie in RL- und es ist ein „Erwachsenenava“. Jedoch setze ich mich seit geraumer Zeit gegen die Ausgrenzung einzelner Avatargruppen ALLEIN aufgrund ihrer Zugehörigkeit ein.
    Mit derlei haben doch gerade die Bundesrepublikaner in mittlerer Vergangenheit mehr als schlechte Erfahrungen gemacht, denke ich mal …
    Zu diesen -zu Unrecht!- geächteten Gruppen gehörten zeitweise tendenziell die Nekos, noch mehr die Furrys … und -insbesondere- die Kinderavatare.
    Selbst in der Intellektuellen- und Künstlerszene fand ich bezüglich der Kinderavatare oftmals eine Differenzierungs- und Gesprächsverweigerung vor, die mich ernsthaft schockierte.
    Ebenso verhält es sich mit dem Thema „voice“. Ich bin seit 2007 in SL. Aufgewachsen mit „Tippseln“- ich HÖRE was geschrieben wird. Voice kommt mir da unnatürlich und völlig ungewohnt vor. Ich muß viel schneller, unüberlegter kommunizieren, ich kann nicht noch mal „hochscrollen“ nach dem was vorhin gesagt / geschrieben wurde, etc.
    Aber- jeder wie es ihm gefällt ! … sollte man meinen.
    Die vhs- Spitze und etliche ihrer Dozenten sind aber in meinen Augen absolut „voiceverliebt“- was immer noch nicht schlimm wäre … Die, bei einigen SEHR deutliche Abwehr gegen Nichtvoicer aber wirkt da schon recht unangenehm, Details spare ich hier einmal, zu lang muß der Post nicht werden (gern aber mehr per IM auf Anfrage).
    Als im vhs- Info- Gruppenchat einmal ein Dozent seine Veranstaltungswerbung mit einer Frage einleitete, anwortete ich spontan. Der Chat hatte sich unerwartet geöffnet, ich war bei der (ehrenamtlichen) Arbeit und auch noch nicht lang in der Gruppe. Sofort bekam ich Bescheid, dieser Chat sei NUR für Ankündigungen, NICHT zum Reden. Ich entschuldigte mich und wünschte viel Erfolg… SIEBEN MINUTEN SPÄTER wurde ich von der vhs- Führung ohne Anrede und Gruß privat per IM nochmals deshalb gerügt- und: relativ grob, wie ich fand. Eine lange NC, die ich als Beschwerde und als Gesprächsangebot einreichte – blieb unbeantwortet. Bis Heute. Und das ist etliche Monate her…
    Ein oder zwei Kleinigkeiten wären noch zufügbar – aber das sind mehr atmosphärische Dinge, da soll man nicht kleinlich sein.
    Interessant allerdings fand ich, das vor wenigen Wochen auch zwei wichtige Dozentinnen dort „ausgestiegen“ sind (nein: ich bin NICHT verwandt oder verschwägert, allerdings habe ich mich danach einmal mit einer von Ihnen unterhalten, das muß ich „gestehen“).

    Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Ich bin nach wie vor der Meinung SL BRAUCHT die vhs. Gern würde ich auch kooperieren. Sicherlich sind meine Projekte weitaus kleiner und unbedeutender als die Institution vhs- aber thematisch wären wir ja nun immerhin nicht SO weit auseinander.

    Jedoch wünsche ich mir mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit, mehr Toleranz.
    Gerade die vhs sollte in diesen Bereichen Vorbild sein, finde ich.
    Natürlich wäre es auch möglich, daß die Beschäftigung mit derlei nicht mehr als nötig angesehen wird … Die vhs ist eine Institution. Eine große und bekannte. Und sie gewann schon einen Preis in SL.
    Ihre Führung muß wissen, ob im Rahmen von Supervision, kollegialer Beratung und ähnlichem eine innere Erneuerung der Organisation als sinnvoll, nützlich – oder gar als dringend nötig erkannt wird – oder eben nicht.
    Die Führung.
    Oder die Dozentinnen und Dozenten, die diese Anliegen an ihre Leitung herantragen.

    Soweit meine persönliche Meinungsäußerung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Burkhard Tomm-Bub, M.A.
    -Dipl. Soz.-Arb. (FH)-
    aka
    BukTom Bloch
    -unkommerzielle, deutschsprachige Bibliothek PEGASUS in SL-
    -Projekt LyrikWalk- Begehbare Texte-

  3. BukTom Bloch says:

    Guten Tag,
    aus Gründen, die ich gemäß TOS hier nicht nennen darf, fühle ich mich veranlaßt, einige Punkte nochmals zu wiederholen und zu bekräftigen.
    Es geht mir NICHT um die Diskreditierung der vhs als Institution. Ich habe hohe Achtung vor den Helferinnen und Helfern dort und halte vielfältige Bildungsangebote in SL für unverzichtbar, sehr wichtig und absolut ausbau- und förderwürdig !
    Die Vorreiter- Rolle speziell der vhs Gosslar erkenne ich vollinhaltlich an. Sie war die erste -und mutmaßlich immer noch einzige?- vhs die derartiges vollbracht hat.

    Von meiner Ansicht, daß mehr Empathie und Toleranz gegenüber Nicht- Voicern und gegenüber einzelnen SL- Bewohnergruppen, hier respektive gegenüber den Kinderavataren, notwendig und wünschenswert wären, kann ich jedoch nicht abrücken.

    Natürlich hatte ich mir bereits vor meinem ersten Post und auch danach Gedanken gemacht, was der Grund für diese von mir so wahrgenommenen Ausgrenzungstendenzen gegenüber Kinderavataren sein könnte.
    Meine Hauptvermutung geht dahin, daß Angst vor einer Rufschädigung besteht. Dies kann ich nachvollziehen und verstehen. Ich selbst habe in dieser Hinsicht mehrere Erfahrungen gemacht, die ich als sehr bitter empfunden habe.
    Ich könnte es verstehen und nachvollziehen- akzeptieren im Sinne von gutheißen- könnte ich es aber nicht.

    Wer Kritik übt, muß nicht unbedingt immer eine „Komplettlösung“ in der Tasche haben, wie man es sofort und perfekt besser machen könnte- das ist meine Meinung.
    Dennoch könnte man zu Recht konstruktives in meinen Beiträgen vermissen.
    So nun hier einige unsortierte Stichworte, die ich zumindest für diskutabel halte:

    – Transparenz und Offenheit (über kritische und heikle Dinge muß man reden- gerade über sie).
    – Ein „runder Tisch“ könnte vorgeschlagen werden, mit Delegierten oder Freiwilligen aus der vhs und aus den Kinder- communitys
    (Öffentlich und / oder (zunächst) vertraulich sattfindend).
    – Klare, logisch nachvollziehbare Regelungen könnten erarbeitet werden, die öffentlich und allseits bekannt gemacht werden.
    – Benennung eines / einer „Kinderavatar- Beauftragten“ bei der vhs.
    – Flexibilisierung und Erweiterung des Programmes der vhs / Kinderavatar- Areal / spezielle Angebote.
    – Podiumsdiskussion des Themas („Flucht nach vorn“, hinsichtlich der -möglicherweise- „gefürchteten“ Öffentlichkeit / Presse).
    – Erarbeitung einer Grundsatzerklärung der vhs hinsichtlich des Themas. Stichwort hier auch: Diversity management !
    – Aufnahme eines Kinderavatares in das (erweiterte) vhs- Team.

    … und vieles mehr wäre möglich.

    MfG
    BukTom Bloch
    -Freie Bibliothek Pegasus-
    aka
    Burkhard Tomm-Bub, M.A.
    (Dipl.-Soz.Arb.(FH))

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