Das immersive Bedienteil …

Eben ist gerade ein Artikel bei uns aufgetaucht, in dem ein Bisschen über die Entwicklung der Bedienungselemente der Computer nachgedacht wird. Der Artikel ist in englischer Sprache auf Hypergrid Business nachzulesen.

Die Autorin Maria Korolov zieht ihre Schlüsse aus der Beobachtung der Vergangenheit, in dem sie sagt, dass die Entwicklung der Computertechnik am einfachsten an der Entwicklung der Spiele erkennbar ist. Spiele, so sagt sie, weden freiwillig gespielt, so lange, bis sie langweilig werden. Wenn dieser Fall eintritt, wir ein neues Spiel gekauft. Die entstehenden Kosten, sind lediglich die Kosten des Spieles.

In Firmen fallen diese Kosten allerdings nicht nur einmal, sondern in Abhängigkeit von der Anzahl betriebener Computer an. Und bevor ein komplettes Betriebssysstem getauscht wird, wird sichergestellt, daß sich die Investition auch lohnt. Solange werden die Angestellten gezwungen, mit veraltetem Material zu arbeiten, und Maria Korolov geht davon aus, dass die dadurch bedingten Betriebsausfälle die Kosten einer Investition weit übersteigen.

Somit müssen wir, um Rückschlüsse auf künftige Entwicklungen ziehen zu können, die Spieleindustrie beobachten.

Die Spiele entwickelten sich von der Befehlszeile eines Textadventures, von der Tastaturbedienung eines 2D-Rennspieles, über den Joystick bis hin zur Kontrolle mit Hilfe von Gesten in dreidimensionalen Räumen. Und diese Entwicklung erwartet Maria Korolow auch für die Geschäftswelt.

Ich denke, bedingt durch die Tatsache, dass in vituellen 3D Welten all das abgebildet werden kann, was zur Zeit auf Ihrem Monitor abgebildet wird, wird sicher nichts verloren gehen. Mit den 3D Welten haben wir allerdings die Möglichkeit, einen Mehrwert zu gewinnen. Gute Karten also für OpenSimulator und Second Life, was die Chance betrifft, das Stigma des Spiels abzulegen, und richtig ins „Geschäft“ einzusteigen.

Über twuertz

Tobias arbeitet seit Ende 2009 für avameo bzw. für SLTalk & Partner.

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