Realtimephysik in Virtuellen Welten

Seit den 80ern hat sich die Rechenleistung nach dem Mooreschen Gesetz alle zwei Jahre verdoppelt.

Die Berechnung von Echtzeitschatten und Lichtstrahlen ist sehr wichtig, um eine Umgebung immer realistischer und in Echtzeit zu gestalten, d.h. das sich die Licht- und Schattenverhältnisse in Abhängigkeit des jeweiligen gegenwärtigen Interaktion der User bzw. der Avatare verändert. Dies beeinflusst den Grad des Eintauches in Virtuelle Welten, von Experten Immersion, gennant.


Daniel Pohl von den Intel labs in Santa Clara, California ist in der Lage auf einer 512×512 Pixelgrafik in Echtzeit 2 bis 3 Millionen Strahlen (Rays) zu berechnen bei einer Bildwiederholungsrate mit 20 Bildern pro Sekunde (FPS, Frames per Second), so NewScientist.com.

Die Physik wird in Second Life von der Havok-Enginge simuliert, die bei weiten nicht so realistisch ist, wie in Computerspielen. Aber immerhin sind die erstem Schatteneffekte möglich.

Über Andreas Mertens

Andreas Mertens aka Patrick Wunderland (SL) ist Initiator von avameo und schreibt seit 2006 für diesen Blog.

Kommentare

  1. Xaver Odell says:

    „Die Physik wird in Second Life von der Havok-Enginge simuliert, die bei weiten nicht so realistisch ist, wie in Computerspielen. Aber immerhin sind die erstem Schatteneffekte möglich.“

    Genau das ist das Hauptproblem, auf optische Experimente mag das vielleicht zutreffen, Kinetik oder Kinematik lassen aber sehr zu wünschen übrig oder können bestenfalls nur an einfachsten Objekten getestet werden.
    Das Hindernis dabei ist hauseigen und liegt oft an dem Scriptdelay von 0.1 oder 0.2 Sekunden und verhindert somit flüssige Bewegungsabläufe und somit Echtzeitsimulationen.
    Anstatt der Schattenspiele hätte ich mir gewünscht, dass zum einen genau diese Delays entfernt oder die Primzahl für physische Objekte drastisch erhöht werden und sich auf Multiprimobjekte Skelettmodelle definieren lassen. Das Ganze noch lagfrei und einem echten Physiksimulator wären die Wege geebnet.
    Allerdings allein das „lagfrei“ ist schon eine scheinbar unüberwindbare Hürde.

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