Gamescom 2009

In der Gamerscene ist sie momentan Gesprächsthema Nummer eins. Die Gamescom in Köln, die Messe rund um die Welt der Computerspiele.

Die Tech-Blogs berichten, die Game-Blogs berichten, Youtube zeigt Spiele-Trailer, das ganze Web2.0 reagiert auf sie, wie ein gigantisches allergisches Immunsystem auf das Eindringen des auslösenden Schlüsselreizes.

Selbst die Politik, die sonst in ihren konservativen Ansichten und Vorurteilen eine gewisse Stabilität gefunden hat, nutzt das Ereignis, um sich mit innovativen Gedanken der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Technische Innovationen, wie 3D Bildschirme, stehen den verbesserten Weiterentwicklungen wohl bekannter Produkte, wie der PS3 gegenüber, und auf dem Softwaresektor sieht es genauso aus. Prolongation vs. Innovation.

Doch beim Beobachten des Geschehens und der Entwicklung komme ich mir selbst vor, wie in einem Computerspiel. Das Level, in dem ich mich gerade befinde, ist mit dem nächsten Aufstieg vorbei, die Technik, die heute präsentiert wird, ist Morgen Vergangenheit.

Neugierig macht mich das, was kommt. Die Entwicklung des Storyboards, die fantastischen Welten, die noch darauf warten, von mir erobert zu werden.

Wie sehen die PvP Kämpfe in virtuelle Welten wie beispielsweise WoW aus, wenn die Steuerung, die Red Steel 2 für die Wii verspricht, dort zur erfolgreichen Anwendung käme?



Wird eine genauere Darstellung von Emotionen über die Gesichtsmimik dazu führen, dass es real eher zu Gewalttätigkeiten kommt, da die natürliche Körpersprache nicht mehr die unterbewussten Reize auslöst, die sie auslösen sollte? Können wir Angst noch erkennen, wenn wir virtuelle Gegner mit angstverzerrten Gesichtern erschlagen?

Welchen Umfang wird künftig die Kommunikation in virtuellen Räumen haben, wenn unsere Mimik mit Hilfe neuer Sensoren direkt auf unserem Avatar abgebildet würde, und wir hätten Programme zur Hand, die in uns in Echtzeit, an Hand der biometrischen Daten, Auskunft über den Gefühlszustand anderer Personen gäben?

In sofern hat die Gamescom bei mir eher Fragen aufgeworfen, und an statt sagen zu können: „Ich weiß jetzt, was los ist“ kann ich nur sagen :“Bin mal gespannt, was da noch kommt…“

Über twuertz

Tobias arbeitet seit Ende 2009 für avameo bzw. für SLTalk & Partner.

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