Digitale Software-Knetmasse wird zur digitalen Hardware-Knetmasse

In meinen Vorträgen benutze ich oft eine Metapher, um den Zuhörern deutlich zu machen, was es bedeutet, wenn man sich in kollaborativen dreidimensionalen Echtzeit-Umgebungen wie Second Life bewegt. Dazu benutze ich das Wort

Digitale Knetmasse

die man in Echtzeit im gemeinsam geteilten Raum kneten kann. Dies alles ist audiovisuell erlebbar und nur bedingt, durch Force-Feedback-Interfaces tatsächlich spürbar. Auf dem Symbian Event in London geht der Global Account Director Matias Impivaara der finnischen Firma Immersion einen Schritt weiter. Hier beschriebt er, wie die digitale Software-Knetmasse zur digitalen Hardware-Knetmasse wird:

Matias Impivaara denkt noch einige Schritte weiter, an biegsame Displays. Auf der weichen Oberfläche eines Mobiltelefons kann man dann mit dem Finger ein Herz malen, die Sensoren merken sich das, übertragen es an das Handy der Geliebte weit weit weg. Bei der klingelt es dann nicht, sondern sie sieht, wie aus ihrem Gerät das Herz herauskommt, dass ihr Freund ihr gerade geknetet hat.

Über Andreas Mertens

Andreas Mertens aka Patrick Wunderland (SL) ist Initiator von avameo und schreibt seit 2006 für diesen Blog.

Ihre Meinung ist uns wichtig

*