9. AK E-Learning: Ricarda T.D. Reimer, Erstellung eines WhitePaper

Auf der Science in 3D ist mir Marla Loire zum ersten Mal als Referentin aufgefallen. Als Bildungsökonomin ist sie diejenige, die nicht nur aus pädagogisch- didaktischer Sicht sagen kann, wie toll das Lernen in virtuellen 3D Welten ist, sie könnte sogar vorrechnen, dass es günstiger ist, als der herkömmliche Präsenzunterricht.


Marla Loire

Deshalb vereinbarte Ricarda T.D. Reimer, die Realavatarin von Marla Loire, von der Uni Zürich also mit uns einen Termin für einen Impulsvortrag beim Arbeitskreis E-Learning in virtuellen Welten.
Doch während sich der Termin näherte, veränderte sich ihr Potefolio, und plötzlich hatte sie etwas noch aufregenderes zu bieten, als einen Vortrag: Sie schlug vor, gemeinsam mit den Teilnehmern des Arbeitkreises, ein WhitePaper mit dem Titel „Nutzen und Mehrwerte von Virtuellen Welten im Bildungsbereich“ zu erstellen.


AK 9 in AVAMEO

So traf sich der Arbeitskreis mit einer Rekordzahl an Teilnehmern und Ricarda T.D. Reimer stellte ihr Konzept vor:


Das WhitePaper in Wikipedia: „White Papers werden zunehmend als Kommunikations- und Werbeinstrument eingesetzt.
Ein White Paper ist ein Dokument, das in einer flüssigen Sprache ohne Marketingballast hochspezifische Themen behandelt: als (Fall-)Studie, Anwenderbeschreibung, Analyse oder Marktforschung.
Das eingegrenzte Thema wird auf bis zu 15 Seiten behandelt, längere Dokumente sind eher selten. Von konventionellen Werbeformaten unterscheiden sich White Papers nicht nur durch ihren Umfang, sondern auch durch ihren konkreten Nutzwert.
Der Leser benötigt in einer bestimmten Situation eine Problemlösung. Diese Erwartung sollte ein White Paper erfüllen. White Papers werden immer häufiger auch als Werbeform eingesetzt, um durch zielgruppengenaue Kampagnen die Generierung hochwertiger Kundenkontakte zu erreichen (Lead Generation).“

Es geht also um ein gut zu lesendes Handbuch, zusammengesetzt aus Dokumenten, die von Experten erarbeitet wurden, um Entscheidungsträgern, die Experten anderer Bereiche sind, die Entscheidung zu erleichtern…


Brainstorming im Grünen

So erarbeitete der Arbeitskreis an Hand von Leitfragen folgende Vorgehensweise:

Zielgruppe:

  • Die Kultusministerkonferenz
  • Wissenschaft / Hochschulen
  • Wirtschaft (Unternehmen)
  • Bildungsinstitutionen (freie und staatliche Bildungsträger)
  • Politik (Parteien)

Verbreitung:

Erste Verbreitung im deutschsprachigem Raum, also D, CH, AU (genannte Reihenfolge ohne Wertung!)

Anschließend eine Übersetzung in die englische Sprache.

Review:

Der Review soll aus Sicht der jeweiligen Zielgruppe geschehen, um das WhitePaper adäquat zu adressieren. Da sich der Arbeitskreis aus einem breiten Spektrum verschiedener Berufsgruppen zusammensetzt, sollen hier die ersten Experten für das Review gesucht werden.

Nächste Schritte:

Die Weitere Zusammenarbeit soll mit Hilfe von WEB2.0 Tools, so wie in Second Life geschehen. Maßgebliche Informationen für das WhitePaper werden zunächst in einem WIKI zusammengetragen.
SLTalk & Partner stellt bis spätestens 15.12.2009 die nötige Infrastruktur zur Verfügung.
Das WIKI wird dann über den Email-Verteiler des Arbeitskreises und in Second Life bekannt gegeben.
Die Inhaltliche Struktur des WhitePaper will Ricarda T.D. Reimer dann in einer kommenden Arbeitskreis-Sitzung Anfang 2010 vorstellen.
Die entsprechenden Einladungen gehen natürlich über den AK- Emailverteiler.

Wir freuen und jetzt schon auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit im neuen Jahr!

Über twuertz

Tobias arbeitet seit Ende 2009 für avameo bzw. für SLTalk & Partner.

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