Energiekrise, Generalstreik, Ölpest – von Bildung und Fröschen

Streiks in Griechenland, Ärger um den Atomstrom, das leidige BP Thema, alles Überschriften, wie sie in letzter Zeit geläufig sind. Dabei sind diese Probleme toll, beherbergen sie doch ein unglaubliches Verbesserungspotential. Wir haben hier Herausforderungen, die ihre Meister suchen! Aus welchem Grund sehen wir aber nicht vermehrte Überschriften, die gefundene Lösungen verkünden?

Ich denke es liegt an der Weise, wie wir unsere Probleme einschätzen, und wie offen wir für Lösungsvorschläge sind.

Kurz was zur Einschätzung von Problemen:

Wenn das menschliche Hirn einmal einen Lösungsweg für ein Problem entdeckt hat, handelt es ökonomisch, und wendet diesen Weg wieder und wieder an. Zum Einen brauchen wir uns so nicht immer Gedanken über ein und das selbe Problem zu machen, z.B. „Auf welchem Weg fahr ich heute zur Arbeit?“ zum Andern bedarf es aber eines neuen, massiven Problems, z.B. eine Vollsperrung auf der Hauptverkehrsstrasse, damit wir nach einem anderen Lösungweg suchen.

Doch was passiert, wenn diese gedachte Vollsperrung erst von einer kleinen Behinderung langsam zu einer Vollsperrung heranwächst? Man gewöhnt sich dran. Die einfache Lösung lautet: fahr einfach ein paar Minuten früher los. Wenn die paar Minuten nicht mehr aussreichen, wenden wir diese Lösung erneut an, und fahren noch mal ein paar Minuten früher los, u.s.w.

Oftmals wird an dieser Stelle das Beispiel mit dem Frosch gebracht, der in einen Topf mit heißem Wasser geworfen wird, und sofort wieder herausspringt. Erhitzt man jedoch das Wasser langsam, währen der Frosch drin sitzt, springt er nicht heraus, sondern kolabiert und stirbt irgendwann.

Als solche Frösche erscheinen mir die Griechen zur Zeit. Das Wasser im Finanztopf blubbert schon langsam, aber sie harren störrisch aus, mit Generalstreiks und Demonstrationen, die das Wasser kühlen sollen… wieso hab ich gerade griechische Froschschenkel im Kopf??!

Zurück zu meiner Frage, warum es keine Nachrichten über Lösungen gibt, in Verbindung mit der Thematik, dass rumheulen einfach kontraproduktiv ist.

Kommen wir nun zur Offenheit bezüglich Lösungsvorschläge.

In dem Bereich, zu dem ich etwas schreiben kann, gibt es Lösungen!

Bildung:

  • E-Learning als sinvolle ergänzung zum Unterricht
  • Universitäten, die im virtuellen Raum lehren, und so ortsunabhängig werden
  • Das Hilfsprojekt für für Politik und Wirtschaft, das Whitepaper2010

Wirtschaft:

Und damit fließen wir schon in den nächsten Bereich, der Ökologie:

  • Green Workplaces
  • Die ersten funktionierenden Lösungen gibt es also schon. Selbstverständlich ist noch nichts perfekt, was ja auch schade wäre, denn dann gäb es ja nichts zu tun ;-) , aber es sind alles viel versprechende Ansätze, moderne Technologie sinnnvoll zu nutzen, um unsere Umwelt und unser Wirtschaftsystem zu entlasten! Änderungsprozesse verlaufen langsam und bringen Entbehrungen mit sich, das ist normal. Deshalb muss der Wille zur Änderung bewusst, entschlossen und aktiv sein. Nur dann können wir bald ein paar mehr positive Zeilen schreiben.

    Ich freu mich drauf ;-)

    Über twuertz

    Tobias arbeitet seit Ende 2009 für avameo bzw. für SLTalk & Partner.

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