Jailbreakme! Wenn das iPhone nach Freiheit ruft

Was bisher mit schwerer Bastelabreit verbunden war, folgt nun einem früheren Zewa-Slogan: „Mit einem Wisch ist alles weg!“

Das bezieht sich natürlich nur auf die von Apple verhängten Einschränkungen, die laut Gerichtsurteil in den USA, nun umgangen werden dürfen. Das geht allerdings auf Kosten der Gewährleistung, d.h. falls anschließend ein iPhone nicht mehr funktioniert, ist Apple aus der Verantwortung.

Seit diesem Urteil gibt es eine, meißt überlaufene, Seite Jailbreakme.com, die, per Eingabe über das Display, das iPhone knackt.

Grundsätzlich ist diese Funktion mit einer Schadenssoftware zu vergleichen, da eine Webseite Zugriff auf die geräteinternen Einstellungen bekommt, was bedeutet, dass es im iPhone eine massive Sicherheitlücke gibt. An der Schließung dieser Lücke arbeitet Apple gerade mit Hochdruck, und hat schon eine Beta Version des Betriebssystems veröffentlicht, die dem Hack einhalt gebieten soll.

Der Vorteil des Jailbreakens ist, dass man Apps installieren kann, die sonst nicht im Appstore zu kaufen, also nicht von Apple freigegeben sind. Der Nachteil ist natürlich, dass jede App mit Spyware, Viren und Würmern verseucht sein kann. Weiterhin kann das Multitasken dieser nicht freigegebenen Apps die Leistung des iPhones in den Keller drücken, was die Bedienung unkonfortabel macht.Es bleibt, wie immer eine Kosten-Nutzenrechnung…

Wie das Jailbreaken per Wisch funktioniert, zeigt dieses Video, in dessen Beschreibung bei youtube auch die unterstützen iPhonetypen genannt werden.



Nachtrag: Was im Kleinen geht, scheint auch im Großen zu klappen: Auch das iPad ist betroffen

Über twuertz

Tobias arbeitet seit Ende 2009 für avameo bzw. für SLTalk & Partner.

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