TU Ilmenau erzeugt durch Reduzierung neue Welten

Wie Klaus Kusanowsky in einem Tweet im Zusammenhang der systemtheoretischen Betrachtung von Performaten meldet, geht die TU Ilmenau einen interessanten Weg beim Themenkomplex „Virtuelle Welten / Digitale Spiele“.

Was in Frank Schätzings jüngstem Roman „Limit“ noch als Zukunftsszenario für das Jahr 2025 beschrieben wurde, ist Forschern an der Technischen Universität Ilmenau bereits jetzt gelungen: Reale Objekte aus der Umgebung von Menschen in Echtzeit verschwinden zu lassen. …

Aufgrund seiner Echtzeitfähigkeit ist das Diminished Reality-System der TU Ilmenau derzeit weltweit einzigartig. Der potenzielle Markt für die neue Technologie ist gigantisch.

Vielleicht brauchen wir eine weitere Kategorie „Reduced Reality“?



Kommentare

  1. kusanowsky says:

    „Google arbeitet an Roboter-Autos und lässt eine Testflotte bereits im Straßenverkehr Kaliforniens fahren. Die Wagen seien mit Kameras, Radar-Sensoren und Laser-Messgerät ausgerüstet, erläuterte der Entwickler Sebastian Thrun in einem Blog-Eintrag. Die Roboter-Autos fahren nicht nur sicherer, sondern auch zügiger als menschliche Fahrer, wie die Tests laut „New York Times“ ergaben, die über das Projekt berichtete.“ (Welt online http://bit.ly/9HjU8Y)
    Dieser Entwicklung ist konsequent. Nachdem Google Street View ein stehendes Bild simuliert, das heute schon auf mobilen Bildschirmen betrachtet werden kann, ist der nächste Schritt eine Kamera zu simulieren, die ein mobiles Bild zeigt. Der nächste Schritt wäre dann eine mobile Kamera, die ein mobiles Bild auf einem mobilen Bildschirm zeigt. http://bit.ly/afrg9w

  2. Patrick says:

    Interessant bzgl. des Begriffs Augmented Reality, der frei übersetzt ins Deutsche „Erweiterte Realität“ meint. Ich denke der technische Ansatz ist ähnlich des Augmented Reality-Ansatzes. Nur anstatt zusätzliche Informationen als „Overlay“ über die reale Wahrnehmung einzublenden, werden jetzt Inhalte ausgeblendet.

    Oft ist „Weniger ja auch mehr“. Und „mehr sein“ durch „weniger“ ist ja auch eine Erweiterung. Von daher denke ich, dass dieser Artikel in der Kategorie Augmented Reality ganz gut aufgehoben ist. Aber natürlich wird es spannend, was diese „FilterAugmentedReality“ und alles bringen wird …. So wäre eine Brille möglich, die automatisch die Leute aus dem Wahrnehmungsfeld ausblended, die man nicht mag :-) LOL Aber dieses Ausblenden kann unser Gehirn ja bereits :-)

  3. Michael Wald says:

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