BMBF eröffnet Bürgerdialog Zukunftstechnologien

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung eröffnet das Forum „Bürgerdialog Zukunftstechnologien„, um eine Plattform für den Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern sowie Wissenschaft und Politik bereitzustellen.

Aus diesem Kommunikationsprozesses sollen konkrete Empfehlungen entstehen, die die beteiligten Bürgerinnen und Bürger an Verantwortliche aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft übergeben und mit ihnen diskutieren.

Das erste Thema des auf insgesamt vier Jahre angelegten Bürgerdialogs ist die Hightech-Medizin. Die Diskussion wird zunächst im Netz unter www.buergerdialog-bmbf.de eröffnet und in einigen Wochen um öffentliche Bürgerkonferenzen in ganz Deutschland erweitert.

Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan eröffnete gestern den Dialog, um den Innovationsprozess zu starten. Bzgl. einer 2.0-Kommunikationsform erscheint bisher lediglich der Twitteraccount @buergerdialoge. Spannend wird sein, ob und wie es einem Ministerium gelingt, den konzipierten Kommunikationsprozess an die Bedürfnisse einer 2.0-Gesellschaft anzupassen. Stuttgart21 zeigte ja Vorbildhaft, wie das nicht funktioniert.

Ich glaube, dass wir insbesondere mit dem ersten Thema der Hightech-Medizin eine spannende Diskussion, Dialoge und Diskurse erwarten dürfen. Gerade an den neuen Möglichkeiten der Tele-Medizin, des Tele-Monitorings und der Implantatsmöglichkeiten reiben sich die Befürworter und Kritiker des Transhumanismus. Die erste Diskussion startet hierzu bereits auf dem Forum Bürgerdialog Zukunftstechnologien.

Weitere Dokumente:

  1. Offizielle Pressemeldung
  2. Der Kommunikationsprozess
  3. Die Zukunft des „Internets der Medizin“ | Telemedizin und Telemonitoring
Über Andreas Mertens

Andreas Mertens aka Patrick Wunderland (SL) ist Initiator von avameo und schreibt seit 2006 für diesen Blog.

Kommentare

  1. Patrick says:

    Ich finde den Ansatz ganz nett und gelungen, allerdings habe ich mich geärgert, dass keins der Erklärvideos auf YouTube verfügbar ist. Man verkennt offensichtlich die Vorteile der viralen 2.0-Kommunikation oder hat Angst davor, die Kontrolle über den Kommunikationsprozess zu verlieren

  2. Hans says:

    Ich glaube kaum, dass die Angst haben die Kontrolle zu verlieren. Immerhin werben sie bei Google und haben eine Facebook-Seite errcihtet. Mehr Viral geht fast gar nicht. Die Diskussion läuft nur schleppend an, das ist leider ein großes MINUS. Ichglaube aber das die Bevölkerung kein Bok auf Beteiligung hat. Da sind andere Nachrichten und Mecker auf BILD Niveau wohl einfacher.

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