Linden Lab vs. Cataclysm

SittingReliefTeddy Linden Donation

Als Kataklysmus bezeichneten schon die Griechen eine Naturkatastrophe gewaltigen Ausmaßes durch eine Überschwemmung. Ebenfalls bei den Majas wurde ein kommender Zeitabschnitt angekündigt, der sich in unserem Kulturkreis am besten mit Begriff „Sintflut“ beschreiben lässt.

Die jüngesten Ereignisse in Japan, das Erdbeben, gefolgt von dem Tsunami, scheinen, für den ein- oder anderen, schon die ersten Ankündigungen für einen solchen globalen Untergang zu sein. Einen Untergang, wie er seit Jahrhunderten, oder sogar seit Jahrtausenden immer wieder erwartet wird. Doch trotz aller Betroffenheit zum einen, oder aller „Endlich-tut-sich-was-Hoffnung“ zum andern, haben wir eine wirkliche, echte Situation, auf die wir reagieren müssen.

Ich persönlich freue mich mal wieder über eine Schnittstelle zwischen physischer und virtueller Welt, mal wieder geschaffen durch Linden Lab, den Machern von Second Life. Linden bietet auf dem Marketplace Teddybären an, deren Erlös über das amerikanische Rote Kreuz den japanischen Opfern des Tsunami zugute kommen soll.

Die Bärchen gibts zum Hinsetzen und „auf-den-Arm-nehmen“ für 300, 1000 und 3000 L$, so sollte für jeden etwas dabei sein.

Ich hoffe nur, dass die Menschheit noch lange die Gelegenheit hat, sich vor einem Weltuntergang zu fürchten, und dass solche Spendenaktionen nicht irgendwann ein trauriger Teil unseres Alltags werden.

Der Zyklus des Majakalenders, der nach dem 21.12.2012 beginnen soll, wurde sinngemäß so beschrieben: „Es wird wenig zu Essen geben, und die Menschen müssen wieder lernen, zu teilen“. Egal, ob an der Prophezeiung etwas dran ist, oder nicht, das mit dem „Teilen“ hört sich nach einem guten Plan an…

Und hier, für alle Menschen der Tat, noch mal der Link zum Marketplace ;-)

Über twuertz

Tobias arbeitet seit Ende 2009 für avameo bzw. für SLTalk & Partner.

Kommentare

  1. Patrick says:

    Ich hoffe, dass viele Teddys verkauft werden! Leider ist es ja etwas „ruhiger“ um Second Life geworden, sodass weniger Spendeneinnahmen erwartet werden können. Gibt es denn einen „Counter“ irgendwo über die Höhe der Erlöse?

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