Pia Piaggio besucht Duran Duran


Pia Piaggio besucht Duran Duran

Im Duran Duran Universe, kurz DDU, präsentiert sich wohl erstmals eine weltberühmte Musikgruppe auf einer eigenen Sim in Second Life. Die Location ist brandneu, im Gegensatz zur Band, die sich immerhin schon in den späten siebziger Jahren zusammenfand. Die Gründer Nick Rhodes und John Taylor hatten schon damals Innovation bewiesen und zeigen heute, nach einer langen Vita mit lauter großen Erfolgen, dass davon nichts verloren gegangen ist. Waren sie seinerzeit Vorreiter eines neuen Musikstils zeigen sie uns jetzt, wie sie es ihrer weltweiten Fangemeinde ermöglichen, sich 24/7 zusammenfinden zu können.


Pia Piaggio besucht Duran Duran

Einen Teleporter, der zu den vielen Attraktionen der insgesamt zwei Regionen führt, gibt es nicht. Vielleicht ist das reine Absicht, denn unprofessionell gemacht wirkt die Sim keinesfalls. Schließlich hat sich der Owner Chosen Messmer, über den im Internet rein gar nichts herauszufinden ist, auf die Fahne geschrieben, das DDU zu einem Festival des Entdeckens zu gestalten. Und dafür sollte man schon selbst in Bewegung kommen.


Pia Piaggio besucht Duran Duran

„Naja gut, also dann mal los“, ermuntert sich Pia Piaggio, die sich ein wenig schüchtern ob dieses prominenten Plätzchens in einer unbelebten Ecke der Industriekulissen herumdrückt.


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Wohl in Erinnerung an ihre Heimatstadt Birmingham darf es an solchen Elementen sicher nicht fehlen. „Sieht ein wenig trostlos aus“, meint Pia.


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In den ehemaligen Fabrikhallen sind verschiedene Unterhaltungsangebote untergebracht. „Cool, hier kann man Armdrücken machen“, schwärmt Pia. Ja, und in den Boxring kann man auch steigen, wenn es einem danach gelüstet, auf die Glocke zu geben. „Oder zu kriegen“, ergänzt sie recht scharfsichtig.


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Eher auf Entspannung als auf Action ausgelegt ist die gemütliche Sitzgruppe in einer anderen Halle. Dort kann man in aller Ruhe in den zahlreichen Platten von Duran Duran stöbern.


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Die ganze Sim ist mit allerlei Finessen und Interaktivitäten ausgestattet. So zum Beispiel ein Eventkalender……


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……der beim Anklicken ein Popup mit umfangreichen Infos zu der jeweiligen Veranstaltung öffnet.


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„Auch sehr nett ist diese Kontrollstation. Die Bildschirme zeigen, was auf der Sim gerade abgeht“, ruft Pia mir aus dem Nebenraum zu. Dort hockt sie im Chefsessel und hat alles unter Kontrolle. Ein durchaus seltenes Gefühl im August 2011.


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Noch ist das DDU allerdings ziemlich unbesucht. „Klar, das kennt ja auch kaum jemand, weil es so neu ist“, wirft Pia ein. „Warte mal ab, die Fans werden sich hier schon noch einfinden“, mutmaßt sie voller guter Laune, die ihr diese Sim offensichtlich bereitet.


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Falls es hier zu einem regen Betrieb kommen sollte, steht das entsprechende Instrument für Social Media schon bereit. Via Twitterbox kann man dann alles Wichtige aus dem Web 3D hinaus direkt im Web 2.0 verbreiten.


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Vorbereitet ist man auf alles Mögliche. „Meinst du, die werden hier wirklich mal ein Konzert mit ihren Avataren geben?“, fragt Pia aufgeregt. Wer weiß, eine entsprechende Bühne steht jedenfalls schon bereit.


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Neben der Musik ist ebenfalls die Kunst vertreten. Ein Bereich der Insel, der wie ein Kunstpark anmutet, widmet sich interaktiven Objekten und allerlei anderer sehenswerter Ausstellungsstücke.


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Aber auch die Entspannung soll im Duran Duran Universe keinesfalls zu kurz kommen. Zum Relaxen unter den Konterfeis der Bandmitglieder lädt ein mediterranes Spa ein.


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Um in das Herzstück von DDU zu gelangen, führt der Weg sehr adäquat über einen roten Teppich.


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Ein Blitzlichtgewitter ertönt, als Pia auf dieser edlen Auslegeware forsch einen Fuß vor den anderen setzt. Ausgelöst wird es von den Pappnasen, die sich hinter der Absperrung drängeln.


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Dann öffnet sich die Glasschiebetür in eine Art Disco, die fröhlich vor sich hinblinkt und einen Duran Duran Hit nach dem anderen spielt.


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„Meine Güte“, seufzt Pia anerkennend, „hier gibt es wirklich eine Menge zu entdecken. Und wir haben ja noch gar nicht alles gesehen!“ Wie auch, es handelt sich ja schließlich um ein Universum und das entdeckt man halt nicht in einem Streifzug. „Ok, ok, aber weißt du“, flüstert Pia nun mit Nachdruck, „ich würde ja schon gern mal wissen, wie die Band so ein Universum finanziert.“ Darauf muss ich laut lachen.


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Das ist so oder so gar kein Problem. Schließlich befindet sich ein paar Meter weiter, am Ende der Straße, eine Art Geldtempel.


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Abgeschirmt von einer ausgeklügelten Sicherheitstechnik befindet sich dort etwas, das uns nicht nur die Finanzierung dieses Projekts erläutert sondern auch, woher eigentlich all diese Milliarden und Billionen kommen, die andauernd zur Finanzierung der Schuldenkrise aus dem Hut gezogen werden. „Ach ja. Woher denn?“, hakt Pia interessiert nach.


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Schau doch mal dahinten in den Tresorraum. Da gibt es zwei Holzboxen mit einer schwarzen Öffnung. Und dort fliegen alle möglichen Geldnoten im Sekundentakt heraus. Also quasi aus dem Nichts. Sie stapeln sich dann von selbst und ist erst die nötige Menge erreicht, stapelt sie sich auf Europaletten. Völlig korrekt, abgepackt jeweils zu einer Milliarde. „Na, wenn das so aussieht, wird uns das Duran Duran Universe wohl lange erhalten bleiben“, schlussfolgert Pia Piaggio. Das Gefühl habe ich auch. Jedenfalls willkommen im Web 3D und viel Spaß am virtuellen Dasein!

Landmarke Duran Duran Universe (DDU)

Website Duran Duran

Kommentare

  1. Hallo Stephanie,

    Hmmmm, 2006 berichtete bereits Markus Breuer über Duran Duran ? Ist das ein Relaunch der SIM?

    http://notizen.steingrau.de/2006/08/08/nachtrag_duran_/

  2. Patrick says:

    Habe untenstehenden Link gefunden, es handelt sich offenbar um den Relanch im Juni

    http://slinside.com/index.php?option=com_fireboard&Itemid=462&func=view&catid=1&id=354077

  3. Stephanie Posselt says:

    Hallo Andreas,

    so wie ich das herauslese, handelte es sich 2006 um drei Konzerte auf der Sim von BBC, und nicht um die eigene Sim der Band.

    Das Duran Duran Universe ist tatsächlich erst kürzlich gelauncht:

    http://www.duranduran.com/wordpress/2011/duran-duran-in-second-life/

  4. Wau, die Antwort war aber flott….

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