Pia Piaggio studiert Astronomie


Pia Piaggio studiert Astronomie

Das Wissen um unsere Erde, die einen winzigen Planeten im System von Milliarden Himmelskörpern darstellt, raubt vielen Menschen die Nachtruhe und veranlasst sie, unermüdlich jenes weitläufige Universum zu erforschen, in dem sich unsere kleine Welt dreht. Dabei stoßen diese Astronomen regelmäßig auf Entdeckungen, die ihnen den Atem rauben, so beeindruckend sind manche Erkenntnisse in den ungeheuerlichen Tiefen des Weltraums.


Pia Piaggio studiert Astronomie

Betrachtet man den Himmel aus der Ferne mit einem leistungsstarken Teleskop, lässt sich jegliche Orientierung leicht verlieren. Die enorme Vielzahl und Dichte mehr oder weniger großer runder Körper führt unweigerlich zu einer – wenn auch unterschwelligen – Erkenntnis: Es ist extrem unwahrscheinlich, dass wir Erdbewohner die einzigen Lebewesen in diesem Kugelhagel sein sollten.


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Letztendlich ist es das Wesen von Wissenschaft, Phänomene zu begreifen und hernach zu erklären. Und wenn es dabei nötig sein sollte, Gott Worte in den Mund zu legen, so tut sie das genauso selbstverständlich wie die Religion es vielleicht auch mit der Bibel handhabte. „Na jetzt nimmst du aber den Mund ganz schön voll“, schnauft Pia Piaggio entrüstet. Dabei habe ich doch extra das vielleicht verwendet.


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Wie auch immer, Pia ist schon mächtig aufgeregt, sich endlich in die Grundlagen der Sternenforschung zu stürzen. Seinerzeit hat sie sich ja bereits für das begehbare Universum schwer begeistert. Jetzt will sie wissen, wie solche Erkenntnisse überhaupt möglich sind. Diese virtuelle Ausstellung zur Astronomie in Second Life™ hat sie gleich neben dem Atomkraftwerk auf der Sim Science School von der University of Denver gefunden.


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Zunächst geht es dort um die technischen Requisiten, die eine eingehende Betrachtung des Weltraums überhaupt erst möglich machen. „Einen echten Durchbruch erlangte man wohl mit dem Newton-Teleskop, mutmaßt Pia. Mag sein, in jedem Fall ist es eine Teleskopart, die auch bei Hobbyastronomen sehr beliebt ist.


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Natürlich sind diese vergleichsweise kleinen Standgeräte in keiner Weise vergleichbar mit dem, was ein http://de.wikipedia.org/wiki/Hubble-Weltraumteleskop Hubble leisten kann, das gespenstisch im Orbit schwebt. Neben dem sichtbaren Licht ist es ebenfalls in der Lage, Ultraviolett- und Infrarotstrahlung aufzunehmen. Dies ermöglicht seit 1990 sensationelle Erkenntnisse, die wohl erst 2014 noch übertroffen werden können.


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Die Ausstellung steckt voll von Informationen, die oftmals durch Notecards ergänzt werden. Darin finden sich detaillierte physikalische Erklärungen zu allerlei Phänomenen.


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Mithilfe der virtuellen Tools kann Pia sogar so etwas kompliziertes wie Sternparallaxen verstehen. „Und erleben“, ergänzt sie treffend


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Überhaupt dienen diverse dreidimensionale Aufbauten dazu, dem Besucher die Grundlagen der Astronomie zu verdeutlichen.


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Gäbe es dabei nicht das Spektrometer, würden wir allerdings alles schwarz sehen. Schließlich werden alle Körper erst dann sichtbar, wenn Licht auf sie fällt, das jedoch nicht in allen Fällen mit unserem Auge erkennbar ist.


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Und auch Farben existieren allein deshalb, weil sie alle im Licht als solchen enthalten sind. Mal mehr, mal weniger in ihrer Konzentration.


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Zu den wichtigen Begriffen der Astronomie gehören außerdem Polarisation und Gravitation. Auch diese werden anschaulich erklärt und selbst Pia begreift in kurzer Zeit, dass die Gravitation rein gar nichts mit einem Gravatar zu tun hat, auch wenn sie dies ein wenig enttäuscht.


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Einem Phänomen, das die Astronomen schon viele Jahre beschäftigt, ist ein ganzer Pavillon gewidmet.


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Es geht um Epsilon Aurigae, einen Stern, dessen Verdunkelung oder Eklipse man sich lange Zeit nur ermunkeln konnte. Man vermutete, er müsse einen dunklen Begleiter haben. Und tatsächlich ließ sich diese Annahme im Jahr 2010 auch beweisen.


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Wie auch schon im Außenbereich führt sich die Ausstellung im Pavillon zu diesem rätselhaften Stern mit einer hervorragenden Didaktik weiter. Ergänzt durch eine spacige Architektur, die nicht zuletzt von wohlüberlegten Lichtreflexen lebt, wird die Besichtigung zu einem echten Genuss.


Pia Piaggio studiert Astronomie

Sogar interaktive Experimente sind im Angebot, wie zum Beispiel die Veranschaulichung der Schwarzkörperstrahlung. Pia Piaggio ist hin und weg. Wieder und wieder startet sie das Experiment und meint schließlich: „Also dieses Projekt hier, das ist ein echtes Muss für alle, die sich für Astronomie interessieren. Oder es müssen.“ Mit dem Nachsatz spielt sie vielleicht auf Schülerinnen und Schüler an, die sich bei all den hier behandelten Themen in ihrem Klassenraum tödlich langweilen und eigentlich nur einen Teleport bräuchten, um sich dafür zu begeistern.

Landmarke School of Science der University of Denver

Website der University of Denver

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