3D-Content durch Lichtfeldfotografie

Plenoptische Kamera R11 von Raytrix

Bild: Raytrix.

Ein entscheidender Treiber für den Durchbruch Virtueller Welten ist neben der Usability und neuartigen Human Interfaces die schnelle, einfache und kostengünstige Erzeugung von 3D-Content. Ein mathematisches Verfahren ist die Photogrammetrie, um aus 2D-Informationen 3D-Informationen zu errechnen. Eine andere Möglichkeit sind 3D-Kameras wie in der neuen Nintendo 3DS-Console oder das 3D-Motion-Capturing mittels der Kinect-Kamera von Microsoft.

Nun bin ich auf eine weitere Technik aufmerksam geworden. Es handelt sich um die Lichtfeld-Fotografie bzw. die plenoptische Kamera. Mittels dieser Technik wird der Autofokus obsolet, da Tiefeninformationen eines Bildes durch ein Microlinsenarray bereits mit der Aufnahme gespeichert werden. Der Fokus kann somit nachträglich gewählt werden. Das amerikanische StartUp-Unternehmen möchte in Kürze Kameras für den Massenmarkt anbieten und demonstriert das Verfahren bereits auf ihrer Webseite.

Das Kieler Unternehmen Raytrix bietet professionelle Lichtfeld-Kameras allerdings schon längst an. Auch Low-Cost Lichtfeld-Kameras, wie die R5 mit einer effektiven Auflösung von 1.25 Megapixeln und 32 Tiefenebenen ist zu haben – ein Preis ist der Webseite allerdings nicht zu entnehmen, diesen erfährt man nur auf Anfrage ;-)


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