Pia Piaggio bei Ballet Pixelle


Pia Piaggio bei Ballet Pixelle

Heute besucht Pia Piaggio eine virtuelle Ballett-Company in Second Life™. Das Ensemble Ballet Pixelle unter Leitung von Inarra Saarinen begann schon 2007 mit dem Experiment, klassisches Ballett in virtuellen Welten zu realisieren. Die kontinuierliche Arbeit daran führt zu ausgesprochen anmutigen Ergebnissen, wie die diversen Aufführungen zeigen.


Pia Piaggio bei Ballet Pixelle

Bereits dreizehn klassische und moderne Inszenierungen sind bisher entstanden. Die Herangehensweise ist dabei äußerst professionell. Die Tänzerinnen und Tänzer verfügen alle über Tanzerfahrung im realen Leben, die sie in ihre virtuelle Arbeit mit einfließen lassen.


Pia Piaggio bei Ballet Pixelle

„Das ist ja stark“, meint Pia Piaggio, erstarrt in der Pose der fünften Position des klassischen Balletts auf dem Pose-Pad. Naja, fast zumindest: Die Hüfte sollte schon gerade ausgerichtet sein, der Kopf ein wenig leicht zur Seite geneigt, die Hände so, als hielten sie einen großen Ball über dem Kopf, das hätte jedenfalls meine Ballettlehrerin gesagt. Aber vielleicht stellt sich die Pia ja mal wieder besonders dusselig an.


Pia Piaggio bei Ballet Pixelle

Jedenfalls befindet sich im Hintergrund die verträumte Bühne des derzeit aktuellen Stücks Immortal Waltz.


Pia Piaggio bei Ballet Pixelle

Die Aufführung findet jeden Sonntag und Mittwoch statt und ist selbstverständlich gratis anzuschauen.


Pia Piaggio bei Ballet Pixelle

Zwölf Tänzerinnen und Tänzer wirken daran mit. Zu jedem der Stücke gibt es ein virtuelles Buch, in dem die einzelnen Darsteller porträtiert sind.


Pia Piaggio bei Ballet Pixelle

Natürlich stellt das virtuelle Ballett hohe Anforderungen an die Scripte zu den einzelnen Bewegungen. Schließlich soll das Ganze ja echt und nicht animiert wirken.


Pia Piaggio bei Ballet Pixelle

Wie es auf den Proben zugeht, zeigt eine Diashow im Hauptgebäude. Ballet Pixelle veranstaltet regelmäßig eine Audition, bei der neue Tänzer ihr Talent demonstrieren können. Auch für die Crew werden immer wieder Avatare gesucht.


Pia Piaggio bei Ballet Pixelle

Interessant ist ein Blick in die Garderobe eines virtuellen Ballettensembles. Dort hängen statt Tüll- und Satinkleidchen einfach nur die Bilder davon an der Wand. Wer die Berechtigung hat, kleidet sich mit einem einzigen Mausklick bühnenfertig ein.


Pia Piaggio bei Ballet Pixelle

Ebenfalls der Trainingsraum entbehrt aller Vorstellungen, die man von einem Ballettsaal so hat. Eine Treppe ins Nichts, ein antiquiertes Röhren-Radio und eine seltsame Ballettstange bilden das Inventar. Auch der typische Geruch ist nicht zu erschnüffeln, was ich ehrlich gesagt als recht angenehm empfinde.


Pia Piaggio bei Ballet Pixelle

Aber nun mal wieder zurück zur Pia. Die hockt mittlerweile in einem der Zuschauersessel und wartet darauf, dass das Stück beginnt. Dabei hat sie wohl gar nicht gemerkt, welch tänzerischen Streifzug ich hier kreierte. Unter jedes Bild schrieb ich erst drei Sätze, dann einen, zwei, dann wieder drei und zuletzt vier – das nenne ich jetzt einfach mal einen klassischen Satzreigen.



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Website Ballet Pixelle

Kommentare

  1. Wow, dass ist wirklich toll. Die Kulisse von Immortal Waltz sieht sehr vielversprechend aus. Echt super, was Pia so erlebt.

  2. avatare says:

    Cool, zum Ballet wollte ich auch schon immer mal. Die Kulisse für das Balettstück ist ja wirklich der Hammer. Ich gehe auch in der realen Welt sehr gern ins Theater oder in die Oper wäre sicherlich schön, sich so etwas auch mal in der virtuellen Welt an zu sehen.

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