Pia Piaggio bei den Mayas

Pia Piaggio bei den Mayas

Alle Jahre wieder findet in Second Life™ der Kongress Virtual Worlds Best Practices in Education, kurz VWBPE statt. In diesem Jahr feierten die 3D Bildungsevangelisten das fünfjährige Jubiläum. Gleich zweifacher Gewinner wurde die Sim Maya Island. Bei diesem Projekt der University of Washington zeigen Studenten, wie gut sie mit virtuellen Welten umgehen können. Die Sim entstand im Rahmen eines Virtual World Certificates, das sie während ihres Studiums absolvieren, um auf das Internet der Zukunft vorbereitet zu sein.

Pia Piaggio bei den Mayas

Besucher dieser Insel lernen nicht nur die faszinierende Kultur der Mayas kennen, sondern auch, wie sich dieses Wissen und die Informationen in einer 3D-Welt umsetzen lassen. Rein konzeptionell teilt sich die Ausstellung in die drei Bereiche Landwirtschaft, Fischfang und Astronomie. Auf diesen Gebieten stachen die Mayas mit herausragenden Leistungen hervor.

Pia Piaggio bei den Mayas

Aber auch architektonische Meisterwerke gehörten zu ihrem Kulturgut, wie zum Beispiel die Stufenpyramide, auf der Pia Piaggio sich einen Überblick der Sehenswürdigkeiten verschafft. „Ich glaube, hier können wir eine Menge entdecken!“, ruft sie erfreut aus.

Pia Piaggio bei den Mayas

Fröhliches Vogelgezwitscher erklingt aus den Baumwipfeln, die gemächlich im Gridwind schaukeln. Die liebevoll gestaltete Landschaft lässt die Mystik dieser Hochkultur aufleben und entführt Pia in eine Welt, wo Mensch und Natur sich im Einklang befinden.

Pia Piaggio bei den Mayas

Die genaue Beobachtung und Kenntnis natürlicher Prozesse befähigte die Mayas zu Höchstleistungen. Auch ihre medizinischen Fähigkeiten erlangten ein erstaunlich hohes Niveau.

Pia Piaggio bei den Mayas

Daher widmet sich ein weiterer Bereich von Maya Island der Heilkunst. Auf einem Rundgang mit sechs Stationen kann man diese Geheimnisse entdecken.

Pia Piaggio bei den Mayas

Unter anderem gehören dazu auch allerlei Utensilien eher magischer Natur, die Pia im Keller eines Tempels aufspürt. „Knochen, Federn, Steinchen……. und die sollen bei Krankheiten helfen?“, wundert sie sich skeptisch. Naja, heutzutage sind es Pillen, Kapseln und Injektionen. Wer weiß, wie zukünftige Völker darüber denken.

Pia Piaggio bei den Mayas

Ausgesprochen geschickt erwiesen sich die Mayas beim Fischen. Allerlei Tricks führten zu satten Fangquoten. Anhand von interaktiven Objekten erfährt Pia alles, was sie darüber wissen muss.

Pia Piaggio bei den Mayas

Auch landwirtschaftlich tüftelten die Mayas die besten Methoden der Kultivierung von Mais, Baumwolle, Amaranth und weiteren Pflanzen aus. „Aber sag mal, wenn diese Mayas doch so genial waren, warum starben sie dann eigentlich aus?“, will Pia nachdrücklich wissen.

Pia Piaggio bei den Mayas

Genau weiß man das natürlich nicht, aber es gibt dazu im Wesentlichen zwei Theorien. Das nicht-ökologische Erklärungsmodell sieht Katastrophen, Epidemien und Invasionen als Gründe dafür an. Das ökologische Erklärungsmodell macht ein zu hohes Bevölkerungswachstum in Verbindung mit Dürreperioden dafür verantwortlich.

Pia Piaggio bei den Mayas

Jedenfalls haben es die Mayas geschafft, die Welt mit ihren astronomischen Kenntnissen über Jahrtausende in Atem zu halten. Besondere Bedeutung erlangen sie in diesem Jahr.

Pia Piaggio bei den Mayas

Laut Maya Kalender endet am 21.12.2012 ein Zyklus von 5.128 Jahren, womit eine gravierende Änderung eintreten wird. „Ja, ich hab‘s schon gehört, an dem Tag geht euere Welt unter“, pflichtet Pia mit trauriger Stimme bei. Aber genau das ist totaler Blödsinn. Von einem Ende der Welt ist gar keine Rede, wohl aber von einem Bewusstseinssprung, der ja auch sehr zu begrüßen wäre. Pia schaut sich den komplizierten Mechanismus des Maya Kalenders eingehend an. Dann meint sie: „Also so gesehen endet er ja gar nicht – er fängt nur wieder ganz von vorn an.“ Genau. Hoffen wir also einfach das Beste.

  1. Landmarke Maya Island
  2. Website Maya Island

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