The Next Big Thing | Das Allgegenwärtigkeits-Internet & Google vs. Apple

Die Arena ist eröffnet. Der Kuschelkurs ist vorbei! Nachdem Augmented Reality, u.a. via Spiegel-Online (Project Glass) nun in den Massen/Leitmedien ankommt, kann der (öffentliche) Kampf der Internet-Giganten beginnen. Erst gestern wurde mir auf unserem Flurfunk die Frage gestellt, was könne denn jetzt noch kommen, nach dem iPad3 mit Retina-Display und in Deutschland nicht funktionierendem LTE (4G)? Auch wenn es da noch die ein oder anderen Anfangsschwierigkeiten gibt, über die „Neue Kommunikation“ referierte Robert Petzhold von der CAMAO AG am vergangenen Samstag auf dem Marketing Symposium in Mannheim.

Neben Konvergenz kam mir noch der Kampf der Internet-Giganten in den Kopf. Da entsteht gerade das Allgegenwärtigkeits-Internet durch die Verbindung des mobilen Internets mit der lang ersehnten Internet-Brille, welche durch die Google-Power in die immer näher rückende Reichweite gestellt wird.

Interessant erscheint mir gegenwärtig das Spannungsfeld Microsoft, Google, Facebook und Apple. Während Apple durch den Verlust von Jobs möglicherweise gar nicht weiß, in welche nächste Innovation die angehäuften Überschüsse fließen sollen, klammern sich die Redmonder an den Internet-Strohhalm Facebook mit ein paar Prozenten, produzieren ihr stabiles Desktop-Betriebssystem weiter und versuchen es mit der Cloud via Azure. Achja, da war noch was … wie hieß der einst so erfolgreiche Handy-Hersteller ? Ahja, Nokia und Microsoft … gut … schauen wir mal (gähn, obschon ich diese Nokia-Brillen-Studie auch sehr schön finde). Und dann kommt da mal die Internet-Mama um die Ecke, die nur „gutes“ tut! Google Plus und nun Project Glass (GooglePlus).



Die Alltagsbrille, die mit dem Allgegenwärtigkeits-Internet verbunden wird, wird auch unter den Begriffen Datenbrill, Videobrille oder Augmented Reality-Headset im Netz gefunden. Entscheidend scheint mir die Konsequenz, mit der der Google-Konzern seine Strategien in Verbindung fährt: Android + GooglePlus + Augmented Reality + Suchmaschine + Services wie GoogleMaps etc. etc.

Gelingt es Google, den Sexiness-Faktor der Apple Devices in Hardware und Software zu kopieren, dann kann sich der Rest der Internet-Welt warm anziehen. Dabei könnte es lohnen auch noch einmal den Blick in Richtung Open Source, Oracle und Amazon schweifen zu lassen.

Wie auch immer, das Allgegenwärtigkeits-Internet wird durch die Konvergenzen zwischen den Technologie-Clustern Human Interfaces (Project Glass, Augmented Reality Headset), Augmented Reality und Mobile Internet das nächste große Ding. Und was kommt danach? Nicht schwer zu erraten, die Konvergenz des Allgegenwärtigkeits-Internets mit Virtuellen 3D-Räumen :-) Ich bezeichne das jetzt mal als Allgegenwärtigkeits-Internet 1.0 und 2.0 :-))

Über Andreas Mertens

Andreas Mertens aka Patrick Wunderland (SL) ist Initiator von avameo und schreibt seit 2006 für diesen Blog.

Kommentare

  1. Patrick says:

    Hier nochmal ein Interview mit Sebastian Thrun, der Kopf hinter Google X (Udacity): http://www.charlierose.com/view/interview/12321

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