Botanicus Interacticus – Die Pflanze als Controller

Toll, wenn Natur und Technik immer weiter miteinander verschmelzen. So ist es Disney nun gelungen, elektrische Impulse von Pflanzen zu erfassen und auszuwerten.
Die dafür notwendigen Sensoren stecken dabei unsichtbar in der Erde und das Erscheinungsbild der Pflanze bleibt erhalten.

Wird die Pflanze nun berührt, erzeugt sie einen internen elektrischen Impuls, der über die Erdsensoren so präzise erfasst wird, dass auf einem Monitor die genaue Berührungsposition abgebildet werden kann. Die Pflanze wird zur Human Interface Device, der Verbindung zwischen Mensch und Maschine.

Über diese Erfassung kann nun die Pflanze als Musikinstrument dienen, indem verschiedenen Blättern verschiedene Töne und Instrumente zugeordnet werden.
Wofür diese Technologie über das Musizieren hinaus eingesetzt werden kann, bleibt noch offen.

Das einzige, was mir da in den Sinn kommt, ist die Passworteingabe beim Rechnerstart über einen Streichelcode. Erst nach einer Bestimmten Streichelreihenfolge von Pflanzenteilen, in Abhängigkeit von der Streicheldauer, wird der Rechner freigeschaltet.

So bekommt die Pflanze täglich ihre Zuwendung, der Mitarbeiter behält den Kontakt zur Natur, und die Passwortstärke wird in Abhängigkeit von der Liebe zur Pflanze sehr komplex.

Über twuertz

Tobias arbeitet seit Ende 2009 für avameo bzw. für SLTalk & Partner.

Kommentare

  1. Kai Ludwig says:
  2. Klaus Krebs says:

    Die Körpersprache der Botanik – ein ganz neues Betätigungsfeld. Aber das arme Pflänzleine zur Musik zu benutzen, das wird die Vegetarier herausfordern.

  3. Peter Demel says:

    Das ist schon Wahnsinn!
    Wirklich sehr interessant.
    Ich denke aber, dass hinter der Sache noch viel mehr steckt.
    Das ist nur der Anfang. Nur es ist vielleicht noch nicht die Zeit.

Ihre Meinung ist uns wichtig

*