Über mich Gaby Benkwitz

Metaverse Evangelist, Innovationsberaterin und Kommunikationstrainerin.

Hier sind meine aktuellen Beiträge

Brain-Computer-Interfaces: Spiele und virtuelle Welten durch Gedanken steuern

Elf zu Bär: Neuartige Gedankensteuerung für WoW (Foto: University of Twente)

Elf zu Bär: Neuartige Gedankensteuerung für WoW (Foto: University of Twente)

Ein neuartiges Programm namens „alpha-WoW“ macht’s möglich: Nur durch die innere Anspannung eines Spielers wird ein Elf (sein Avatar) zum Bären…oder umgekehrt. Das funktioniert momentan nur im Forschungslabor und nur mit World of Warcraft, denn es ist leichter, den Stress-Level eines Spielers zu messen als seine unterschiedlichen Gehirnaktivitäten – geschweige denn, diese in sinnvolle „Befehle“ für den Computer zu übersetzen. [Weiterlesen…]

Lohnenswert: „Virtual World Best Practices in Education“ Konferenz nur noch bis Sonntag


Bei der Konferenz, die seit Freitag Nachmittag (MEZ) komplett in Second Life stattfindet, dreht sich alles um Bildung, Training und Simulation in virtuellen 3D Welten (meist Second Life).<7P>

Ich habe gestern und heute an diversen Vorträgen und Workshops teilgenommen und bin sehr angetan von den vielen Beispielen anderer Firmen, Universitäten und privater Bildungsträger. Außerdem ist alles extrem gut organisiert.

Die Konferenz ist kostenlos und sowohl heute Abend als auch den ganzen Sonntag über finden weitere interessante Veranstaltungen statt.

UPDATE: Highlights von der “Virtual World Best Practices in Education” Konferenz in Second Life

Infos:

Gaby Benkwitz, mezzoconsult – Blog / Friendfeed / Twitter

Virtuelle Realität in Zukunft riech- und greifbar – aber bitte nicht so.

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Forscher zeigen Konzept des „Virtual Cocoon“ – der Prototyp ermöglicht Geruch und Geschmack aus der Ferne (z.B Afrika) direkt zu übertragen.

Ich hielt die Meldung, die schon vor ein paar Tagen durch die Blogosphäre lief, zunächst für einen Aprilscherz, so sehr erinnert diese VR-Apparatur an die Neunzigerjahre. Da aber sogar einschläge Medien gewohnt unkritisch nur amerikanische Artikel abschreiben, möchte ich euch das nicht ganz vorenthalten.

Mithilfe des oben abgebildeten Helmes soll man in ca. 5-10 Jahren ferne Welten mit allen 5 Sinnen vom Sofa aus erleben können. Oder auch in virtuellen Welten endlich Dinge riechen und schmecken. Was allerdings niemand (in Deutschland) erwähnt ist, wie die Forschergruppe sich das vorstellt: [Weiterlesen…]

Künstlicher Einstein hilft bei der Entwicklung empathischer intelligenter Roboter

Die University of California stellte diesen Monat einen Roboter vor, der wie der berühmte Physiker aussieht und die Robotik in Sachen emotionaler Intelligenz weiterbringen soll. Der künstliche Einstein soll Forschern helfen, die Kommunikation zwischen Mensch und Roboter zu verbessern. Er kann die Emotionen Traurigkeit, Ärger, Furcht, Freude und Verwirrung bei Menschen erkennen und selbst mithilfe von 31 Miniaturmotoren unter der flexiblen Haut ausdrücken.

In Zukunft soll der Robot-Einstein vielleicht auch Kindern in der Highschool helfen, Interesse an den Naturwissenschaften zu wecken. Hier mehr Details dazu: Scarily realistic Einstein (Daily Mail)

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YPD Challenge – Österreichs Top-Unternehmen setzen 3D Online-Campus zum Recruiting ein

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„Wille und Einsatz statt Vitamin B“ – unter dem Motto steht die österreichische „YPD Challenge“, eine virtuelle Schnitzeljagd, die High-Potentials aus dem Meer von 20.000 Jugendlichen herausfischen soll. YPD steht für young, powerful & dynamic.

Es geht um die „Top 80 Ferienpraktika Österreichs“, um welche 16-19-Jährige im März acht Tage lang im Online-Campus in einer proprietären 3D-Welt kämpfen müssen, wobei vor allem Teamgeist und Durchhaltevermögen siegt.

„Online-Campus: Junge Leute sollen die Möglichkeit haben, auf sich aufmerksam zu machen, ohne jemanden zu kennen. Zunächst bilden Schüler Teams, dann begeben sie sich auf einem Online-Campus auf Schnitzeljagd. In der 3D-Welt müssen verschiedene Aufgaben gelöst werden. Es geht weniger um Bildung und Allgemeinwissen. Sondern um Teamfähigkeit, Querdenken und den Biss für schwierige Aufgaben.“ (Zitat von Eventmanager Hannes Jagerhofer, aus kleinezeitung.at)

Installieren müssen die Jugendlichen nur die Plugins Adobe Shockwave und Google Gears – und zu den Aufgaben gilt es, pünktlich mit ihrem Avatar zu erscheinen, denn sonst werden sie sofort disqualiziert. Homepage der YPD Challenge ’09


Online-Campus der YPD Challenge

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Weitere US-Universitäten starten Blended Learning Studiengänge mit Second Life

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Gleich zwei amerikanische Unis starten diese Woche Teile ihrer Ausbildung in Second Life.

Die Kansas University startet virtuelle Vorlesungen im Fach Animation und Game Development – die Kunstprofessorin hält diese übrigens in Fuchsgestalt. Experimente mit virtuellen Welten und insbesondere mit Second Life gibt es auch schon an vielen deutschen Hochschulen (z.B. HBK Braunschweig, Uni Bielefeld, Uni Hamburg) und einige sind in Planung, aber in USA ist man über das Experimentalstadium längst hinaus.

Stacey Fox, für den neuartigen Studiengang an der KU zuständige Professorin: „Colleges across the nation are experiencing a paradigm shift: More and more schools are advancing education by offering classes inside virtual worlds, such as Second Life. But a common misconception is that Second Life — built and launched by Linden Labs in 2003 — is a game. It’s far from that, Fox says. It’s actually a computerized extension of reality, a world created by its users — some 1.3 million people who live out second lives in Second Life.“

Die 1,3 Millionen Second Life Residenten sind übrigens aktive Nutzer, die mind. einmal in den letzten 60 Tagen eingeloggt waren. Hier nähere Infos und ein Video mit Mrs. Fox, in der sie erklärt, warum Second Life für die universitäre Ausbildung wichtig ist:

Second course: KU class meets in online fantasy site

Der Studienbereich für Zahnmedizin an der University of Southern California (USC) geht noch weiter und nutzt die Vorteile, die eine immersive, dreidimensionale Lernumgebung wie Second Life bietet, indem man Studierende in einer virtuellen Dentalklinik ausbildet. USC Professor Dr. Glenn Clark: “I want to have the students do more than watch me treat patients,” Clark said. “I want them to be engaged.”
Die aufwändigen Computersimulationen, die in Zusammenarbeit mit einer Engineering School programmiert wurden, trainieren Doktoranden der Zahnmedizin in Bereichen, die sie durch reine Beobachtung nicht erlernen könnten. Hier weitere Infos dazu

An der Glasgow Caledonian University in Schottland trainiert man übrigens Krankenschwestern in Second Life in der Anamnese und auch den damit verbunden Soft Skills – z.B. dem Aufbau eines Rapports zwischen Patient und Pflegerin durch freundlichen Smalltalk. Dafür setzt man in den „Assessment centers for Nurses“ sogar AIML-basierte Bots (Software gesteuerte Avatare, mit denen man eine Unterhaltung führen kann) und Text-to-Speech ein, um z.B. eine typische Notaufnahmesituation so realisitisch wie möglich zu gestalten.

Update:

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Renne um dein Leben mit jOG für PS3 und Wii und bleibe fit dabei


jOG ist kein neues Spiel aus der Wii-Fit Reihe sondern sorgt für ein reines Gewissen bei endlosen Spieleabenden – denn nur wer joggt kommt weiter. Das Video zeigt, wie es geht:



PS2 und Wii kompatibel: jOG – getting in shape can be fun!

Mithilfe dieses kleinen Zusatzgerätes für die Hosentasche kann man nun ab sofort fast jedes beliebige Spiel auf der PlayStation2 und ab März auch auf der Wii-Konsole spielen – und dabei seine Spielfigur oder den Mii durch JOGGEN bewegen. Wir reden hier von Action-Games, Shootern, Kinderspielen…nicht von Wii-Fit. Soll heißen: Man spielt wie bisher, aber anstelle nur den linken Daumen zu trainieren (mit dem man den kleinen Avatar über den Bildschirm steuert), bleibt man ständig in Bewegung und bleibt fit während man einfach nur Spaß hat. Ein Produkt von NewConceptGaming

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FooPets – Realistisch aussehende virtuelle Haustiere mit Anspruch

Coming soon: FooPets sollen die Tamagotchis des 3D-Internets werden. Die fast echt wirkenden niedlichen Katzen- und Hundewelpen wollen nach der „Adoption“ beschäftigt, gefüttert und entwurmt werden – und damit ganz nebenbei Kinder für ein „echtes“ Haustier vorbereiten.

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