Über mich twuertz

Tobias arbeitet seit Ende 2009 für avameo bzw. für SLTalk & Partner.

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Hier sind meine aktuellen Beiträge

Talent-Management-Software: Baustein der Personalentwicklung

Jeder, der Angestellte hat, kennt das zweischneidige Schwert der Personalentwicklung:

Sie ist für jedes Unternehmen überlebenswichtig, da es die Firma und alle Mitarbeiter gleichermaßen zukunftsfähig macht.
Allerdings ist Personalentwicklung auch teuer und aufwändig: Die Mitarbeiter fehlen während der Schulungen bei der Arbeit im Unternehmen, es fallen Seminargebühren und Reisekosten an. Softwaregestützte Maßnahmen helfen dabei, die notwendige Personalentwicklung besser mit den betrieblichen Anforderungen in Einklang zu bringen.
So haben mehrere Unternehmen und Institutionen ihre Mitarbeiterschulungen in die 3D Welt von Second Life oder OpenSimulator verlegt.

Warum ist Personalentwicklung so wichtig?

Der technische und organisatorische Wandel der Arbeitswelt war noch nie so schnell wie heute: Die „Verfallszeit“ von Wissen verkürzt sich immer mehr. Daher ist Personalentwicklung in der Berufswelt eine Daueraufgabe, bei der es darum geht, mehrere Dinge miteinander in Einklang zu bringen: Bildung und Förderung der Mitarbeiter mit Blick auf die Bedürfnisse des Arbeitgebers.

Personalentwicklung

Personalentwicklung

Diese Organisationsentwicklung erfolgt abgestimmt auf die verschiedenen Anspruchsgruppen vom Berufseinsteiger bis zur Führungskraft. Die Entwicklung von Human Resources ist eine Win-win-Situation mit vielen Vorteilen für alle Beteiligten: Das Unternehmen steigert so auch die Leistungsbereitschaft und Loyalität der Mitarbeiter, die ihrerseits die eigene Arbeitsplatzsicherheit erhöhen – eben weil sie über aktuell erforderliche Fähigkeiten verfügen.

Doch was nützt der Bildungsrundumschlag, ohne die nachhaltige Kenntnis, was was kann?

Wann ist es für ein Unternehmen sinnvoll, zur Qualitätssicherung softwaregestützte Möglichkeiten einzusetzen?
Die Talentmanagement-Software Umantis bietet verschiedene Module an, die sich in jeder gewünschten Weise miteinander vernetzen lassen und beispielsweise beim Streben nach folgenden Verbesserungen hilfreich sind:

  • hohe Effizienz und Flexibilität durch Anpassung der Software an individuelle Bedürfnisse
  • Transparenz und schnellere Abläufe in Rekrutierungsverfahren bei mehreren tausend Bewerbungen pro Jahr
  • Elektronisches Bewerbermanagement für positive Imagepflege dort, wo Bewerber auch potenzielle Kunden sind
  • Verbindung von Bewerbermanagement, Weiterbildung und Organisation
  • einfache Einbindung der Führungskräfte bei dezentralen Unternehmensstrukturen.
  • Das System legt den Focus zum Beispiel auf relevante Kompetenzen. Das, was das Unternehmen benötigt und die Angestellten an Weiterentwicklung leisten sollen, wird zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten im Gespräch festgelegt. Dieses Programm gewährleistet den Mitarbeitern auch, ihre Fähigkeiten und Erfahrungen darzustellen. Das sorgt für Transparenz und ermöglicht zudem, vor neuen Projekten die Eignung von dafür vorgesehenen Kräften genau zu analysieren.

    Die Gruppierung von Stellenprofilen gewährleistet in manchen Bereichen den Grad an Standardisierung von Entwicklungs- und Beurteilungsgesprächen.
    Das ist mit dieser Talentmanagement-Software ebenso möglich wie der Aufbau von Talentpools oder Skillsangaben.

    Die hier von der Belegschaft gesammelten Fähigkeiten erlauben die gezielte Auswahl für bestimmte Aufgaben und eine auf kommende Herausforderungen zugeschnittenes Teambuilding.

    Mit unseren Superhelden, die alle diesen Monat Ihre Abschlussprüfung im Bereich Anwendungsentwicklung ablegen werden, ist die Personalentwicklung noch recht überschaubar. Aber man weiß ja nie, was kommt ;-)

Die 8. #VWBPE15 Konferenz in Second Life

Die Bildungsmöglichkeiten in virtuellen 3D Welten sind noch lange nicht im Mainstream angekommen. Wer aber nur ein Bisschen links oder rechts am Mainstreamvorbei guckt, wird erkennen, dass dieses Jahr zum achten Mal die größte 3D-Bildungskonferenz in Second Life stattfindet. Die #VWBPE15 – Virtual Worlds Best Practice in Education Conference. Eine viertägige 3D WEB-Konferenz mit hochkarätigen Referenten und spannenden Themen.

VWBPE15

VWBPE15


So stellt die University of Idaho beispielsweise eine Lernwelt vor, die sich mit gesunder Ernährung beschäftigt. Am Mittwoch, dem 18.03. um 06:00 pm (SLT) (also bei uns so um 03:00 Uhr morgens) berichtet die Uni von ihrer Erfahrung, mit den Lernfortschritte erfahrener „Gamer“ im Vergelich zu denen von „Non-Gamer“. Macht die Erfahrung mit Computerspielen einen Unterschied beim Gamebased Learning?
Alle weiteren Vorträge sind im Kalender aufgelistet. Der Kalender auf dieser Seite fängt bei heutigen Datum an, also bitte in die 3. Märzwoche navigieren ;-)

Für alle, die etwas zur Konferenz beisteuern möchten, gibt es bis zum 27.02.2015 die Möglichkeit, sich anzumelden. Das gilt selbstverständlich auch für die Vertreter aus OpenSimulator Welten.
Wer sich unter einer solchen Konferenz überhaupt nichts vorstellen kann, kann sich einen Vortag von 2011 ansehen, in dem John „Pathfinder“ Lester die Anforderungen an das Lehren in virtuellen 3D Welten beschreibt.
Allgemeiner Hinweis: Dabeisein ist anders ;-)
#vwbpe auf Youtube

Virtual Worlds Best Practices in Education #VWBPE 2014 9. – 12. April

VWBPE 2014

VWBPE 2014

Jedes Jahr gehört die #VWBPE Conference in Second Life im Frühling genauso dazu wie die Krokusblüte in unserer heimischen Erde. Wie jedes Jahr stellen viele erfahrene Dozenten ihre Anwendungsbeispiele für das Lernen in virtuellen Welten vor und geben Impulse, die sich das ganze Jahr über entfalten können.

Doch dieses Jahr ist am 10. April der open Source Klon OpenSimulator mit eigenen Sessions im OSGrid vertreten.
Im Bildungsbereich haben die Altersbeschränkungen von Second Life dazu geführt, dass mehr und mehr Bildungspioniere nach OpenSimulator „ausgewandert“ sind.

Die VWBPE ist eine internationale, öffentliche Konferenz zum Thema Lernen in virtuellen Welten“. Das Programm gibt es als .pdf-Datei oder hier

Game! Crime? – Call for Paper

(Thomas-Gabriel Rüdiger, Alexander Pfeiffer (HRSG.))

Wir lieben Spiele, jedoch haben die letzten Jahre gezeigt, dass es auch Schattenseiten gibt, welche
sich durch eine stetig steigende Branche und neue Möglichkeiten, wie vernetztes Spielen/Kommunizieren und Onlinezahlungsmöglichkeiten entwickelt haben.

Die Schattenseiten, wie suchtähnliches Verhalten, Geldwäsche, Beleidigungen, Stalking, Diebstahl, Extremismus, Cybermobbing und –Grooming gibt es auch außerhalb der virtuellen Unterhaltungsindustrie. Dort existieren auch klare Richtlinien, was „richtig“ oder „falsch“ ist. [Weiterlesen…]

3D Controller – Informationen aus dem Hirn

Die Funktionsweise des Gehirnes ist für die Einen ein Wunder und für die Anderen eine Prozessmechanik, die es zu erforschen gilt.
Die Messverfahren, die uns Einblicke in die physikalische Ebene unseres Denkens geben, sind vielfältig und werden stetig weiter entwickelt.

Die praktischen Anwendungen, die die Labore schließlich verlassen sind Programme und Apps zum gezielten entspannen, Stressensoren, die auf der Arbeit eine Art „Airbagfunktion“ haben bis hin zur rudimentären Steuerungen von Prothesen.


Pflaster das Gedanken liest
Auf der Seite des New Scientists gibt es einen kurzen Artikel über Todd Coleman, der die Entwicklung von Hirnsensoren alltagstauglich macht.

Das Messen von Hirnaktivitäten mit Hilfe eines speziellen „Pflasters“ soll eine günstige Alternative bieten, gleich einem „Fenster ins Gehirn“ medizinische Behandlungen zu unterstützen.

Für die Auswertung der Daten kann schon ein Smartphone ausreichen, dass drahtlos an das Pflaster angebunden wird.

Doch nun steht Coleman wohl an der Schwelle, dass der Umfang der gemessenen Hirnaktivitäten ausreicht, um komplexere Muster als nur einfache Ausschläge zu erkennen.
Indem die elektronischen Muster der Gedanken des Patienten interpretiert werden können, wird er vom „Beobachteten“ zum „Steuernden“.

Dieser Fortschritt soll in der Medizin für die Dosierung von Medikamenten und eine präzise Steuerung von Prothesen eingesetzt werden.

Interessant ist auch die Vorstellung, das Pflaster in Verbindung mit Google Glasses zu nutzen, was die nonverbale und somit unauffälligere Aktivierung der Videokamera ermöglichen würde…

Doch jeder, der in langen Raids seine teure Gamertastatur mit einer Kartoffel-Paprika-Fettglasur aus der Chipstüte überzogen hat, oder bei plötzlichem PvP-Kontakt den Inhalt der Mate-Flasche über die Pizza gekippt hat weiß, dass es wesentlich bessere Verwendungszwecke für dieses tolle Pflaster geben kann…


TechnoMage

Cloudparty – neue Welt, alte Diskussion

Es rumort wieder in der 3D Szene. Ausschlag war ein Bericht im Spiegel Online, der über „die Macher“ von Berlin in 3D und deren letzte Aktivitäten in Cloudparty berichtete. Wie sehr die journalistische Darstellung der „neuen“ und der „alten Welt“ für Resonanz sorgt, zeigen die zahlreichen Kommentare namhafter SL Nutzer und derer, die unter Beweis stellen wollen, dass man auch ohne viel Wissen eine eigene Meinung haben kann.

Einen kurzen Überblick über den Status Quo in Second Life hat Torsten Küper aus der Literaturperspektive in seinem Blog gegeben, eingehendere Informationen bekommt man durch die Kulturorganisation „Brennende Buchstaben“.

Just another 3D World?

utopia_cloudparty
Bild mit freundlicher Genehmigung von Claudia Utopia

Doch was ist eigentlich passiert, tief unter der aufgewühlten Oberfläche von Eitelkeiten, Bewertungen und Emotionen?
Es gibt eine weitere 3D- Welt, die über ähnliche Eigenschaftenwie Second Life verfügt und dafür auf einen speziellen Browser verzichtet. Eine Welt, die mehr Wert auf offene Anschlußstrukturen legt, als auf restriktive Abschottung, mit der Linden Lab sein Geschäft verteidigen wollte.
Rumi, ein Philosph aus dem 13. Jahrhundert sagte:

“Out beyond ideas of wrongdoing and rightdoing, there is a field. I will meet you there.” (Hinter dem Gedanken von richtigem und falschem Handeln liegt ein Feld. Dort werde ich Dich treffen).

Die Frage ist also nicht, ob Second Life nun von Cloudparty abgelöst wird oder nicht, ob Second Life tot ist, oder nicht, ob irgendwo irgendwelche Avatare in egal welcher grafischen Qualität herumstehen und sich langweilen, oder auch nicht, oder mit welcher Intension wer was geschrieben hat.
Die meiner Ansicht nach einzige zulässige Frage sollte sein: „Wofür kann ich welche Möglichkeit nutzen?“

Jan Northoff nutzt die neue Welt, um seinen Traum eines leicht zugänglichen 3D Internets voran zu bringen. Jürgen Kappus treibt die Idee des 3D eLearning voran und hat schon eine MOODLE-Schnittstelle genutzt.
Die komfortable und komplexe Welt von Second Life mit ihrem Voicechat und der riesigen Fülle von „Inworld-Accessoirs“ und wird erfolgreich von den Brennenden Buchstaben und anderen Künstlergruppen für Lesungen, Musikevents und mehr genutzt.

Somit hat nicht nur jede Welt ihre Vor- und Nachteile, es bleibt auch noch spannend zu sehen, wie sie sich weiter entwickeln.
Ich jedenfalls bin gespannt….

Arbeitskreis e-Learning – Der Stillstand im Wandel

AK E-Learning

Zyklische Abläufe bestimmen das Sein. Der alte Mayakalender, der am 21.12. aufhören soll, geht eigentlich nur wieder von vorne los, die Natur ruht im Winter, um dann im Frühjahr wieder zu erwachen, und die lebenswichtige Sauerstoffversorgung des Menschen beruht auf zirkulärem Ein- und Ausatmen.So hat alles seine Zeit und seine Berechtigung.
Diesem Wandel unterliegt auch das Team von avameo:).

Im Jahr 2009 haben wir sltalk.de zu avameo.de evolutioniert, nun sind die Menschen dahinter an der Reihe, eine Entwicklungsstufe voranzuschreiten.
Doch damit Wandel gelingen kann, braucht es Zeit, und Zeit ist begrenzt. Der Tag hat bekanntlich 24 Stunden, wir nehmen nun auch noch die Nacht dazu, und haben zusätzlich entschieden, unsere Nonprofit Aktivitäten vorerst auszusetzen. Darunter fällt nun auch der Arbeitskreis.

An dieser Stelle möchte ich mich für die zahlreichen Mails bedanken, die ich als Antwort auf mein Rundschreiben an die Verteilerliste bekommen habe. Ich habe mich sehr gefreut, und bin auch ein bisschen gerührt, dass der Arbeitskreis so viel positive Anerkennung findet.
Ich kann Euch nur um Geduld bitten und darum, auch im nächsten Jahr, sofern der Mayakalender wirklich von vorne anfängt, genauso begeistert dabei zu sein, wie Ihr es in der Vergangenheit wart.

Herzliche Grüße und bis bald,

Tobias

Botanicus Interacticus – Die Pflanze als Controller

Toll, wenn Natur und Technik immer weiter miteinander verschmelzen. So ist es Disney nun gelungen, elektrische Impulse von Pflanzen zu erfassen und auszuwerten.
Die dafür notwendigen Sensoren stecken dabei unsichtbar in der Erde und das Erscheinungsbild der Pflanze bleibt erhalten.
Wird die Pflanze nun berührt, erzeugt sie einen internen elektrischen Impuls, der über die Erdsensoren so präzise erfasst wird, dass auf einem Monitor die genaue Berührungsposition abgebildet werden kann. Die Pflanze wird zur Human Interface Device, der Verbindung zwischen Mensch und Maschine.

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4 Jahre Metropolis Grid – Happy Birthday

Vier Jahre Arbeit

Vor vier Jahren wurde das Metropolis Metaversum zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Für die neue Community wurde es mit einem Forum und einem Wiki ergänzt. Die beiden Technologien wurden zu unschätzbaren und immer aktuellen Informationsquellen für die Community, förderten den Zusammenhalt und die Entwicklung der Szene.
Mit 730 Regionen und ca. 1980 Nutzern steht das Metropolis Grid nun nach dem OSGrid und dem Francogrid an Stelle drei der öffentlichen Grids, und an Stelle Nummer eins in Deutschland.
Solch ein Werdegang fördert natürlich das Selbstbewusstsein, und so lassen es sich die Community und die Mitglieder des Teams nicht nehmen, die ersten vier Jahre angemessen zu feiern.

Start am 10.08.2012 um 21:00 Uhr

Events und Aktivitäten
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Rezension: Mein Kind ist bei Facebook

Mein Kind ist bei Facebook

Die Autoren Thomas Pfeiffer (Link geht, aber Ihr müsst Euch bei FB einloggen) und Jöran Muuß-Merholz haben mit ihrem Buch „Mein Kind ist bei Facebook – Tipps für Eltern“ das lange vermisste Handbuch zu Facebook veröffentlicht.
Dabei widmen sie sich der gesamten Komplexität, die soziale Netzwerke mit sich bringen. Umfangreich, und doch verständlich.

Die Metaphern, die sie verwenden (Facebook ist eine Kaffeeküche)
sind im ersten Moment vielleicht verwirrend, doch das Aha-Erlebnis bei der Auflösung umso größer.

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