Pia Piaggio entdeckt eBook-Marketing


Pia Piaggio entdeckt eBook-Marketing

Es war die junge Autorin Amanda Hocking, die im März dieses Jahres eine kräftige Brise ins Geschäft mit digitalen Publikationen, auch eBooks genannt, trug. Innerhalb von zehn Monaten wurde sie mit ihren Büchern, die bis dato mangels Verlag in ihrer Schreibtischschublade herumdümpelten, zur Millionärin.
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T-Systems Multimedia Solutions – Virtuelle Welten als Komfortzone

Fernab vom Hype arbeitet auch T-Systems MMS weiter an der praktischen Nutzung virtueller Welten.

Auf der Info Seite zur diesjährigen Cebit liest man u.a.:

„T-Systems Multimedia Solutions verbindet unterschiedlichste Dimensionen Ihres Unternehmens zu einer neuen Business-Realität – dank der Eigenentwicklung „Virtual Worlds“.“

Hier im Cebit Special wird der Themenkomplex ab Minute 3:30 kurz angerissen: [Weiterlesen…]

Avination II: Out of the Dark

Avination II

Im Juli 2010 haben wir über die dark Roleplay Plattform AVINATION berichtet. Ursprünglich als virtuelle Spielwiese für Roleplay gedacht, hat die virtuelle Welt auf OpenSim Basis zahlreiche Contentcreators aus Second Life angezogen.

Nun scheint sich ein Facelift anzubahnen, die neue Website von Avination lässt nichts mehr spüren vom unheimlichen Dunkel vergangener Zeiten. „Create & Design“, „Meet & Chat“ und „Work & Learn“ sind die Punkte, die neben „Roleplay Heroes“ und „Style & Shopping“ angeführt werden.

Auch wurde offensichtlich aus den alten Lindenfehlern gelernt.
Die verbesserte Sicherheit für Produzenten virtueller Güter ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb viele Contentcreators sich nun in AVINATION niedergelassen haben. [Weiterlesen…]

Avination – Innovation im Rollenspiel

Computerspiele sind eine tolle Sache. Angefangen vom Zeitvertreib, über die Entwicklung seines eigenen Charakters, bis hin zur Organisation einer Community gibt es die verschiedensten Gründe zu spielen.
Und immer dort, wo sich viele Menschen angesprochen fühlen, ist auch viel Geld zu verdienen, wie uns die letzte WM deutlich gemacht hat.
Kein Wunder, dass es also eine Menge Unternehmen gibt, die trotz aller Raubkopiererei in Computerspiele investieren. Wie viele das sind, wie die Entwicklung verlaufen ist, und dass sich teilweise totentwickelt worden ist, zeigt diese Slideshow am Beispiel von Duke Nukem, einem Spiel, dass zum ersten Mal am 1. Juli 1991 veröffentlicht wurde, und neben Doom von 1993 Maßstäbe setzte.

Mittlerweile sind wir in Sphären angekommen, wo die Entwicklung eines Spiels ungefähr so viel kostet, wie ein Hollywood Kinofilm. So hat Starcraft 2 laut Wall Street Journal 100 MILLIONEN (!) US Dollar gekostet. Ebenso Red Dead Redemption

Warhammer Online hat in der Entwicklung einen 2 Stelligen Millionen Betrag gekostet, der durch den Verkauf der Spielesoftware und einer monatlichen Nutzungsgebühr rentabel werden sollte.
Nach zwei Jahren wurde nun das Spiel vom Verleger GOA an den Hersteller Mythic Entertainment „zurückgegeben“ und die Spielsoftware steht zum freien Download zur Verfügung. Für den Spieler fallen nur noch die monatlichen Nutzungskosten an.

Da alle diese klassischen Spiele entweder eigens entwickelt worden sind, oder die Entwicklung zumindest durch Middleware wie z.B. einer Grafikengine von Crytek ergänzt worden sind, ist die Entwicklung teuer.
Wie oben beschrieben lässt sich eine Entwicklung nicht mehr aus der Portokasse bezahlen, da braucht es mehr.

Entweder mehr Geld, oder mehr Innovation.

Im Klartext bedeutet das, die Hersteller können weiter Unsummen in die Entwicklung ihrer Produkte pumpen, oder alternative Spielideen und Entwicklungsverfahren finden.
Und gerade was das Entwickeln von Spielideen angeht, hat die Spieleindustrie nicht viel Neues gebracht.
Die Klassiker sind Science Fiction, Fantasy und das Horrorgenre, die Handlung erlaubt einen gewissen Freiraum mit den vom Entwickler gegebenen Mitteln.

Kein Wunder, dass das einzige Neuerungspotential in der Technik steckt. Realistischere Grafik, riesige Welten und vielfältige Animationen.

Und die kosten eben Geld!

Also gucken wir uns die Innovation an….

promo_darkcity

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Back to the basics, back to the Lab….

Da ist der eine Artikel gerade fertig, da kann das Update schon geschrieben werden… ich sollte mehr twittern!

Wie gerade hier gelesen, meldet sich Philip Rosedale, also Philip Linden (ich glaub mittlerweile kennt jeder die zwei Identitäten), als Interim CEO, also Vorläufiger Geschäftsführer, zurück. Nun wissen wir genau, was „back to the basics“ heisst….

Bin mal gespannt, ob meine nächste Überschrift „Sensation! Linden stellt 80 Ex-Mitarbeiter ein!“ lautet :-D

Und nebenbei bemerkt geschieht dies nur, weil Mark Kingdon zurückgetreten ist….PRnews

Back to the Basics! Geht nun auch Mark Kingdon??!

Man, bei dieser Überschrift fühle ich mich wie ein Reporter unserer Leserstärksten Tageszeitung, aber was soll ich bei so nem Theater machen?

Abgesehen von Philip Lindens Aussage: „Wir wollen zum Urprung zurück“ ist, was den CEO Mark Kingdon angeht, alles nur ein Gerücht, wie in diesem Artikel der Ausdruck „mehrere Quellen“ zu verstehen gibt. Die Ansprache zum #SL7b sollte angeblich von M Linden, also den CEO Mark Kingdon, gehalten werden, wurde statt dessen von Philip Linden gehalten, aufgrund eines nicht weiter genannten Notfalls.

Merkwürdiger Weise ist zeitnah ein fragwürdiges Video auf Youtube eingestellt worden, das scheinbar eine Unterhaltung zwischen Philip und Mark auf dem Herren WC in Second Life zeigt:



#SL7B Phil’s Ansprache

Phillip Rosedale, der geistige Vater von Second Life, hat heute anläßlich des 7. Geburtstages von SL die Eröffnungsrede gehalten. Dabei hat er wohl, wie wir hier lesen konnten, sich zu fünf der mehr oder weniger wichtigsten Themen geäußert.

  • 1. Ich bedaure nichts
  • 2. Linden Lab hat nur gute Absichten
  • 3. Die Sicherheit von SL hat Priorität

Hierbei bezog er sich auf die Kündigungen der letzten Woche und stellte fest, daß der Peronalabbau ausschließlich der Sicherung der virtuellen Welt dienen sollte, sodaß Geschäftstreibende auch weiterhin ihr Geld in SL verdienen können.

We’re safe, the world is safe.“

*räusper*

  • 4. Linden Lab will zurück zu den Basics.

Die Community soll wieder Spaß haben, der Einstieg soll erleichtert werden, die wunderschöne Metapher einer mittelalterlichen Stadt, deren Wälle und Gräben geebnet werden sollen, damit jeder Zugang zu den endlosen Freuden bekommen kann.

  • 5. Nein! Linden Lab wird nicht verkauft!
  • Soweit die Eröffnungsrede, mal sehen, was noch folgt…..

    Nachtrag:

    Hier das wollständige Transcript.

Pia Piaggio in Dreamword Emerald


Pia Piaggio in Dreamworld Emerald

Dreamworld ist eine Insellandschaft im Second Life™, deren kleine Eilande mitten in den Weiten des Gridozeans angemietet werden können.


Pia Piaggio in Dreamworld Emerald

Auf einer dieser Inseln befindet sich das Zuhause von Ronja Planer und Guenter Bloch, „einem ganz normalen Pärchen in SL“, wie sie sich selbst bezeichnen. Bei genauem Hinsehen stellt sich jedoch heraus, dass die beiden so normal gar nicht sind.

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Vortrag: Juristische Aspekte des Social Web

Durch die Schwingung meinens Netzwerks wachgerüttelt, bin ich auf eine Veranstaltung der Uni Heilbronn aufmerksam geworden.

„Unter der Leitung von Prof. Dr. Sonja Salmen entwickeln Studierende des Studiengangs „Electronic Business“ an der Hochschule Heilbronn im Sommersemester 2010 ein virtuelles Seminarkonzept und dessen Bewerbung mittels Online-Marketing (Social Media)“

so die MFG-Innovation dazu.

Diesmal ging es um einen Vortrag mit dem Thema Juristische Aspekte des WEB 2.0. Die Veranstaltung fand InWorld in Second Life statt und war die Zweite von insgesamt vier geplanten Veranstaltungen. Als Referenten waren der Jurist Klaus Karl Blükle, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und der Betriebswirtschaftler Martin Kurth, Consultant der Sympra GmbH (GPRA) angekündigt. Ein echter Jurist im deutschen SL machte mich natürlich neugierig, und das Thema an sich ist auch spannend. Also nutze ich das Anmeldeformular, um der Veranstaltung beizuwohnen.

Kurze Zeit später erhielt ich per Mail die Landmark der Sim Baden Württemberg, wurde einer Arbeitsgruppe zugeteilt, und bekam die Aufforderung, meinen InWorld Namen zu nennen, damit ich für die Insel freigeschaltet werden konnte. Darüber hinaus sind in der Mail auch noch die gröbsten Benimmregeln mitgeliefert worden: nicht vor der Präsentationswand herumlaufen, Micro ausschalten und die Aufzüge nur nach Anweisung betreten. „Klasse, die Teleports, zur Verbesserung des allgemeinen Verständnisses, Aufzüge zu nennen!“, dachte ich mir.

Bei so viel ungewohnten Vorsichtsmaßnahmen fühlte ich mich ein wenig verunsichert, was mich denn da nun erwarten würde.


juristische-aspekte-heilbronn

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Neue TOS bei Linden Lab sorgen für Unmut in Second Life

Dass Neuerungen in Top-Down-Style immer mit einer gewissen Gegenwehr verbunden sind, ist ja nix neues und sicher über all gleich. Ärgerlich ist es nur, wenn Top dazu führt, dass sich Down zusammenschließt, und plötzlich solidarisch wird.

„Divide et impera“, diese Devise ist bei Linden Lab scheinbar in Vergessenheit geraten und nach den kürzlich verordneten neuen Terms Of Service (TOS) macht sich diese Nachlässigkeit jetzt unangenehm bemerkbar.

Der Grund für den Unmut der Community und die gefolgte Bottom-Up-Reaktion ist hier ganz ausführlich beschrieben. Die entsprechende Diskussion auf Englisch gibts bei Mashable