Frohe Weihnachten

am 11.11.2006 veröffentlichten wir unseren ersten Artikel, damals noch unter SLTalk. Wir zählen somit das 7. Weihnachten mit unserem WordPress-Blog und schauen zurück. Am 21.12.2012, vor zwei Tagen, war der Wendepunkt oder Neuanfang mit Beendigung des Maja-Kalenders, der als Medienereignis als „Weltuntergang“ instrumentalisiert wurde. Auch wenn wir aufgrund starker geschäftlicher Konzentration und Neuausrichtung in den letzten zwei Monaten nicht zum Bloggen kamen, bleiben wir da :-)

Ein frohes Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2013 wünscht Euch eurer

AVAMEO-TEAM

Digitaler Analphabetismus – Wer ist betroffen?

Digitaler Analphabetismus

das erste Mal bin ich über die Wortphrase „Digitaler Analphabetismus“ bzw. der „neue Analphabetismus“ gestossen, als Frank Schirrmacher im Feuilleton der FAZ über den Bundestrojaner im Oktober tatsächlich Teile des Trojaner-Maschinencodes abdrucken lies (Die Anatomie eines digitalen Ungeziefers).

Herrlich, über vier Seiten waren es, so glaube ich, die Schirrmacher hier provokativ abdrucken lies. Die Google-Suche nach „Digitale Analphabetismus“ oder „Digitaler Analphabetismus“ ergibt am 29.11.2011 pro Suche ca. 600 Treffer im deutschsprachigen Raum. Was aber soll das sein – Digitaler Analphabetismus? Bin ich betroffen? Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht! Einige Gesprächspartner sagten mir, wer durchdringt die digitale Welt schon so wie Du, als Informatiker. Das kannst Du nicht als Maßstab sehen! Das tue ich auch nicht. Keineswegs sind alle Nicht-Informatiker gleich digitale Analphabeten. Ich möchte das Pferd vom „normalen“, klassischen Analphabeten aufzäumen. In der Wikipedia findet man unter Analphabetismus folgendes:

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Kunst, Code und Maschine

Kunst, Code und Maschine

als ich diesen Titel in der Herbst-Vorschau des [transcript]-Verlages sah, wurde ich hellwach. Beim lesen des Untertitels der Dissertation von Daniel Botz schoss allerdings das Adrenalin in mir auf!

Zahlreiche Assoziationen aus meiner Vergangenheit wurden innnerhalb weniger Nanosekunden abgerufen, ein Neuronenfeuer entfachte sich in meinem Hirn. Der Untertitel seiner Dissertation lautet:

Die Ästhetik der Computer-Demoszene

Vermutlich sagen die meisten Leser nun: Häh? Wie bitte, was soll das denn jetzt nun schon wieder sein? Was, um himmelswillen, ist die Demoscene? Was ist eine Demo ? (im Kontext der Programmierung von Computern). Wie erklärt man die Demoscene? Dieses Unterfangen ist mindestens so schwer, wie der Versuch, das Gefühl der Immersion in virtuellen Welten zu vermitteln. Und genau hier setzt die Arbeit von Botz an, eines seiner Anliegen ist es, der Szene durch seine Arbeit mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Ich bin ja selbst ein „Kind“ dieser ersten digitalen globalen Subkultur, wie Botz den Autor Anders Carlsson zitiert (siehe Karen Collins, From Pac-Man to Pop Music). Meine eigenen Versuche, diese digitale globale Subkultur Außenstehenden zu erklären, klingen in etwa so:

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Pia Piaggio in der Eis Galerie

Pia Piaggio in der Eis Galerie

An einem heißen Sommertag, Schweißperlen wollen nicht stoppen, nein, sie sammeln sich, rinnen in Strömen, hier und dort und überall. Literweise eiskalte Getränke – ein Fehler, denn die Beduinen trinken lauwarmen Pfefferminztee und tragen schwarze Wolltuniken. Wasserbad für die Füße, die auf dem Teppichboden sengende Abdrücke hinterlassen – hilft auch nicht. Also dann halt eben rein ins virtuelle Leben und Teleport in die Ice Gallery, vielleicht dort ein wenig Erfrischung finden. Ganz sicher jedenfalls die Pia treffen. Auch gut. [Weiterlesen…]

Veranstaltung: Lesung im virtuellen Raum

Lesung in Second Life

Der virtuelle Raum von Second Life wurde schon immer gerne als Veranstaltungsort für Lesungen genutzt.

Morgen, am 29.06.2011 um 08:00pm SLT, findet die Lesung von :Dandilyon Fluff im ‘Heylel’s House’ statt.

Worum es bei der Lesung geht, hat Pia Piaggio für Euch herausgefunden!

Hier gehts zur Lesung

bodybits – Analoge Körper in digitalen Zeiten

bodybits

Langsam finden auch die Vertreter der klassischen Medien in die social Media Ära.
Das ZDF hat etwas gewagt, was auch durchaus hätte schief gehen können, so wie Pril es passiert ist.

Unter dem Tites „Bodybits – Das kleine Frensehspiel“ hat das ZDF zusammen mit dem Haus der Kulturen in Berlin eine Online-Projktausschreibung zum Thema „Analoge Körper in digitalen Zeiten“ ins Leben gerufen. [Weiterlesen…]

The Drax Files on Art & Design Episode #1 – Flickr Gettr

Drax Files on Art & Design EpisodeDraxtor Despres stellt in seiner neuen Serie „Files on Art & Design“ ein mash-up des Institute for Digital Intermedia Arts [IDIA Lab] an der Ball State University vor.

In diesem Environment kann man Bilder aus Flickr aufrufen, welche dann um einen herum schwirren. Das ganze wird zusätzlich über einen Sprachgenerator akustisch untermalt. Zur Nutzung wird der Viewer 2 benötigt.

Hier geht es zur location: http://maps.secondlife.com/secondlife/IDIAA%20Studios/113/192/8 [Weiterlesen…]

Pia Piaggio in der Crossworlds Gallery

Pia Piaggio in der Crossworlds Gallery

Virtuelle Welten bieten einige hervorragende Möglichkeiten für Künstler. Die eigenen Werke können mit wenig Aufwand ausgestellt und damit für Besucher aus der ganzen Welt zugänglich gemacht werden. Zugänglich ist dabei ganz im Sinne des Wortes zu verstehen. Anders als im Web 2.0, wo diese Werke allein sichtbar sind, hat eine Ausstellung im Web 3D ebenfalls eine räumliche Dimension, das heißt, sowohl das Werk als auch der Betrachter befinden sich in einem galerieähnlichen Umfeld. Dadurch kann viel mehr Authentizität vermittelt werden, als im flachen Web. [Weiterlesen…]

I see U No 2 – eine Tanzinstallation

I see U No 2 - Tanzinstallation

Am 12. März 2011 heißt es wieder Vorhang auf für die Fortsetzung von I see U , dem zweiten Teil der spannenden Trilogie von Ilona Pászthy, die sich tänzerisch mit den Einflüssen der modernen Medien auf unsere zwischenmenschlichen Beziehungen auseinandersetzt. Schon die Aufführung des ersten Teils erntete viel Aufmerksamkeit, nicht nur wegen der zeitgemäßen Thematik sondern auch aufgrund der technischen Finessen, die Ilona Pászthy höchst dramaturgisch einsetzt. So werden beispielsweise via Livestream Szenen, die zeitgleich an einem ganz anderen Orte mitten in Köln spielen, auf die Bühne gezaubert und in das dortige Geschehen eingewoben. [Weiterlesen…]

Hatsune Miku: Virtueller Pop-Star wird durch Fans verkörpert

Das Original ist virtuell und ihre Kopien sind physisch. Die Welt steht auf dem Kopf, denn die japanische Popikone „Hatsune Miku“ ist zu 100% virtuell und lässt die japanischen Massen rocken bis zum Umfallen! [Weiterlesen…]