Sketchlife transportiert Goole Sketchup Modelle nach Secondlife und Open Sim

Wie sagte der Chaostheoretiker in Jurassic Park damals: „Die Evolution findet immer einen Weg!“

Wie in diesem Blog berichtet wird, hat auch eine Studentin aus Australien, in SL als Mrs Brandi bekannt, im Rahmen einer Arbeit mit Google Earth einen weiteren Zugang zu Second Life geschaffen.

Mit Google Sketchup hat sie den Build your Campus in 3D Australia and New Zealand gewonnen, doch bei ihrem Versuch, die Gebäude nach Second Life zu exportieren, ist sie an die Grenzen des Machbaren gestoßen. Aber die Evolution findet Ihren Weg…

So hat sie sich ein Programm geschrieben, das ihre über zwanzig Gebäude nach Second Life exportiert hat.

Jetzt stellt sie Sketchlife zum Download bereit.

Wie das alles natürlich auch für Open Sim funktioniert seht Ihr hier:


IETF diskutiert Standards für Avatare

Im März trafen sich einige wichtige Meinungsmacher auf einer Konferenz der Internet Engineering Task (IETF) Force in San Fransisco. Top Thema war die Harmonisierung evtl. Standards und die Interoperabilität zwischen verschiedenen Metaversen wie Second Life und World of Warcraft.

Der heise-Bericht vom 29.03.2009 liest sich allerdings, als ob verschiedene Vertreter mit grundsätzlich unterschiedlichen Anforderungen und Zielen an die Sache gehen.

Kein Wunder, denn das Unterfangen, Second Life, Word of Warcraft und Weblin unter einen „Hut“ zu bringen erscheint mir schier unmöglich.

Parallel zu den agilen Internet-Machern, den Betreibern der Plattformen wie Second Life, World of War und Weblin, mischen sich die schwergewichtigen und trägen Strategen in das Spiel ein, wie wir am 27. März berichteten. Hier geht es dann um die Protokolle und Formate wie Canvas3D, Java3D, OpenCL, OpenGL, VRML, X3D.

Natürlich sind diese Diskussionen längst überfällig. Zudem sind Machtspielereien und Angst vor Kontrollverlusten der Diskussionen nicht förderlich.

Dabei hat voraussichtlich der OpenSimulator mit dem OpenGrid-Protokoll gute Chancen, obschon Christian Scholz auf eine Liste der Einzelprobleme aufmerksam machte, die einen einzelenen Standard als unrealistisch erscheinen lassen.

In einer Welt mit stark anwachsender Komplexität wird die Kontrolle immer schwieriger, gezielte und gesteuerte Entscheidungen immer unwahrscheinlicher aufgrund unterschiedlicher Interessen und Meinungen.

Es stellt sich die Frage inwiefern die IETF oder das W3C bei den schnellen Entwicklungen tatsächlich positiv mitwirken können? Ich sehe hier eher emergente, sich selbst entwickelnde Strukturen, die globale und gute Defacto-Standards prägen auf Basis von OpenSource-Lösungen und hochmotivierten Individuen die im Netz effektiv und effizient zusammenarbeiten.

Wir formen unsere Gebäude, und danach formen uns die Gebäude

Mit diesem Zitat von Winston Churchill leitet Jon Brouchoud (Keystone Bouchard in Second Life) diesen Video Podcast ein. Während in der physischen Welt Gebäude meist viele Jahrzehnte, oft gar Jahrhunderte ihren Zweck erfüllen müssen, ist man in virtuellen Welten wie Second Life flexibler. Im weiteren Verlauf geht Brouchoud auf einige Aspekte des collaborativen Arbeiten in der virtuellen Welt aus Sicht eines Architekten ein.

Vastpark will mit Peer-to-Peer virtuellen Welten auf die Sprünge helfen

VastparkEin australisches Unternehmen Namens Vastpark will mittels P2P-Technologie den Bedarf an Servern bei Anbietern von virtuellen Welten senken. Durch die Lastverteilung sollen entstehende Leistungsspitzen ab gefangen werden. Vastpark setzt hierbei auf Entwicklungen von NICTA, einer Forschungseinrichtung der Universität Melbourne. „ Das Prinzip ist schnell erklärt: Die Rechner der Spieler übernehmen die Aufgabe, die Position der Avatare und deren Interaktion zu koordinieren. Die zentralen Server kümmern sich nur noch um die 3D-Inhalte. So lassen sich immer mehr Nutzer für eine virtuelle Welt gewinnen, ohne das ständig neue Server gekauft werden müssen.“ Quelle: http://winfuture.de/news,39216.html

Die Zukunft von Second Life

Hier der sehr empfehlenswerte Vortrag von Tao Takashi über die neue GRID-Architektur von Second Life®.



Alternativ kann man sich die Slides auch hier bei Tao Takashi direkt anschauen.

Anzahl der gleichzeitigen Second Life User steigt stetig

51000 concurrent User in Second Life®

Immer wieder Verwirrung. Gerade am Donnerstag erhielt ich aus dem Publikum die Frage:

Habe ich es richtig verstanden, das NUR 80 bis 100 Avatare gleichzeitig in Second Life® eingeloggt sein können?

Eine Frau hat SIM mit GRID verwechselt. Das ist sehr bedauerlich. Umso erfreulicher, dass die tatsächliche Anzahl gleichzeitiger User in Second Life® steigt. Gestern hat Michael in einem Kommentar gepostet:

Momentan Online: 51.557

Trotz aller schwächen der Plattform verbessert Sie sich. Mitte des Jahres lag der „technische Deckel“ zwischen 20.000 und 26.000 gleichzeitiger User. Also los durch das Tal der Tränen [Weiterlesen…]