METAIO-Exit, Übernahme durch Apple

Bereits 2008 hatten wir den innovativen deutschen StartUP Metaio auf dem Schirm und immer wieder berichtet. Jetzt hat Apple den Augmented Reality-Spezialisten übernommen, wie das Handelsblatt berichtet.

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3D Controller – Informationen aus dem Hirn

Die Funktionsweise des Gehirnes ist für die Einen ein Wunder und für die Anderen eine Prozessmechanik, die es zu erforschen gilt.
Die Messverfahren, die uns Einblicke in die physikalische Ebene unseres Denkens geben, sind vielfältig und werden stetig weiter entwickelt.

Die praktischen Anwendungen, die die Labore schließlich verlassen sind Programme und Apps zum gezielten entspannen, Stressensoren, die auf der Arbeit eine Art „Airbagfunktion“ haben bis hin zur rudimentären Steuerungen von Prothesen.


Pflaster das Gedanken liest
Auf der Seite des New Scientists gibt es einen kurzen Artikel über Todd Coleman, der die Entwicklung von Hirnsensoren alltagstauglich macht.

Das Messen von Hirnaktivitäten mit Hilfe eines speziellen „Pflasters“ soll eine günstige Alternative bieten, gleich einem „Fenster ins Gehirn“ medizinische Behandlungen zu unterstützen.

Für die Auswertung der Daten kann schon ein Smartphone ausreichen, dass drahtlos an das Pflaster angebunden wird.

Doch nun steht Coleman wohl an der Schwelle, dass der Umfang der gemessenen Hirnaktivitäten ausreicht, um komplexere Muster als nur einfache Ausschläge zu erkennen.
Indem die elektronischen Muster der Gedanken des Patienten interpretiert werden können, wird er vom „Beobachteten“ zum „Steuernden“.

Dieser Fortschritt soll in der Medizin für die Dosierung von Medikamenten und eine präzise Steuerung von Prothesen eingesetzt werden.

Interessant ist auch die Vorstellung, das Pflaster in Verbindung mit Google Glasses zu nutzen, was die nonverbale und somit unauffälligere Aktivierung der Videokamera ermöglichen würde…

Doch jeder, der in langen Raids seine teure Gamertastatur mit einer Kartoffel-Paprika-Fettglasur aus der Chipstüte überzogen hat, oder bei plötzlichem PvP-Kontakt den Inhalt der Mate-Flasche über die Pizza gekippt hat weiß, dass es wesentlich bessere Verwendungszwecke für dieses tolle Pflaster geben kann…


TechnoMage

Welt ohne Menschen – Transhumanismus und Konvergenz

Die Welt ohne Menschen

Vielleicht ist es der Wunsch nach Unsterblichkeit, der den Transhumanismus treibt. Zum Thema sehe ich gerade auf arte den Dokumentarfilm „Welt ohne Menschen“ von Philippe Borrel. In dem Film geht es um die Konvergenz der Technologien und die kybernetische [Weiterlesen…]

Botanicus Interacticus – Die Pflanze als Controller

Toll, wenn Natur und Technik immer weiter miteinander verschmelzen. So ist es Disney nun gelungen, elektrische Impulse von Pflanzen zu erfassen und auszuwerten.
Die dafür notwendigen Sensoren stecken dabei unsichtbar in der Erde und das Erscheinungsbild der Pflanze bleibt erhalten.
Wird die Pflanze nun berührt, erzeugt sie einen internen elektrischen Impuls, der über die Erdsensoren so präzise erfasst wird, dass auf einem Monitor die genaue Berührungsposition abgebildet werden kann. Die Pflanze wird zur Human Interface Device, der Verbindung zwischen Mensch und Maschine.

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Junaio 4.0: Wenn Augmented Reality wird

junaio 4.0: wenn Augmented Reality wird

Augmented Reality hat, wenn nicht im Spielesektor, oft noch einen sehr futuristischen Beigeschmack. Sinnvolle Nutzungen, wie das Anzeigen eines Facebookprofiles nach erfolgreich abgeschlossener Gesichtserkennung, oder das „Anbringen“ zusätzlicher Informationen über Gebäude, Straßen und Einrichtungen via QR-Code, werden zwar gelegentlich thematisiert, scheinen technisch allerdings noch weit weg zu sein.

Das Unternehmen metaio hat sich nun erfolgreich auf den Weg gemacht, um diese Ziele zu erreichen. Mit Hilfe einer Überarbeitung des augmented Reality Browsers junaio 4.0, der ab heute zum Download bereit steht, und in Kürze auch unter Google Play verfügbar sein wird, werden neue Maßstäbe in Sachen Usability und Entwicklungsfreundlichkeit gesetzt.

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AK 34 – Die 3D Arbeiten der Uni Augsburg

Der gestrige Arbeitskreis war wieder unglaublich informativ, spannend, und hat das Institut für Medien und Bildungstechnologie der Uni Augsburg unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Bredl zu einem der Vorreiter in Sachen 3D Lernszenarien gemacht.

Nachdem sich die Uni Augsburg aus Second Life zurückgezogen hat, wurden die Arbeiten auf einer Open Simulator Installation weiter geführt. Dort stehen derzeit 14 Prototypen für Lernszenarien verschiedenster Themenbereiche, vier weitere sind gerade in Arbeit.


management

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Konvergenz-Thriller: Daemon und Darknet von Daniel Suarez

gleichzeitig erschreckend und mutmachend beschreibt Daniel Suarez in seinem Technologie-Konvergenz-Thriller, was machbar ist, wenn das Allgegenwärtigkeits-Internet, Augmented Reality, Virtuelle Welten, Soziale Netze und weitere Trends aufeinander treffen. Der zweibändige Thriller beschreibt ein Szenario, indem dem der verstorbene Matthew Sobol, ehemaliger CEO des weltweit erfolgreichsten Herstellers des MMORPGs „Over the Rhine“, einen gesellschaftlichen Reset und eine neue globale Machtverteilung herbeiführen will unter Verwendung seines Bot-Netzwerkes. Dabei geht er über Leichen – und zwar blutig! Daniel Suarez, US-amerikanischer IT-Consultant und Schriftsteller weiss offenbar wovon er spricht, denn er lässt kaum eine aktuelle Technologie aus und verknüpft diese mit Gesellschaftsthemen zu einem spannenden Thriller bis zur letzten Seite. In dem ausführlichen Gespräch mit Frank Rieger im Feuilleton [Weiterlesen…]

Augmented Reality und die altbackene Seite der Kriminologen

Bei Gerald-Jörns habe ich gerade einen Artikel über Sonys Werbespot zur PlayStation Vita gefunden, in dem altbackene Kriminologen unter Beweis stellen, dass sie mit völliger Ahnungslosigkeit gesegnet sind.

Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) hat ein Schriftstück herausgegeben, in dem es vor einer Werbung der PS Vita warnt. Gemeint ist folgendes Video:

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The Next Big Thing | Das Allgegenwärtigkeits-Internet & Google vs. Apple

Die Arena ist eröffnet. Der Kuschelkurs ist vorbei! Nachdem Augmented Reality, u.a. via Spiegel-Online (Project Glass) nun in den Massen/Leitmedien ankommt, kann der (öffentliche) Kampf der Internet-Giganten beginnen. Erst gestern wurde mir auf unserem Flurfunk die Frage gestellt, was könne denn jetzt noch kommen, nach dem iPad3 mit Retina-Display und in Deutschland nicht funktionierendem LTE (4G)? Auch wenn es da noch die ein oder anderen Anfangsschwierigkeiten gibt, über die „Neue Kommunikation“ referierte Robert Petzhold von der CAMAO AG am vergangenen Samstag auf dem Marketing Symposium in Mannheim.

Neben Konvergenz kam mir noch der Kampf der Internet-Giganten in den Kopf. Da entsteht gerade das Allgegenwärtigkeits-Internet durch die Verbindung des mobilen Internets mit der lang ersehnten Internet-Brille, welche durch die Google-Power in die immer näher rückende Reichweite gestellt wird.

Interessant erscheint mir gegenwärtig das Spannungsfeld Microsoft, Google, Facebook und Apple. Während Apple durch den Verlust von Jobs möglicherweise gar nicht weiß, in welche nächste Innovation die angehäuften Überschüsse fließen sollen, klammern sich die Redmonder an den Internet-Strohhalm Facebook mit ein paar Prozenten, produzieren ihr stabiles Desktop-Betriebssystem weiter und versuchen es mit der Cloud via Azure. Achja, da war noch was … wie hieß der einst so erfolgreiche Handy-Hersteller ? Ahja, Nokia und Microsoft … gut … schauen wir mal (gähn, obschon ich diese Nokia-Brillen-Studie auch sehr schön finde). Und dann kommt da mal die Internet-Mama um die Ecke, die nur „gutes“ tut! Google Plus und nun Project Glass (GooglePlus).

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Serious Games mit der Kinect oder wohin mit der Bewegung?

Im letzten Arbeitskreis haben Prof. Dr. Urlike Lucke und Dr. Ing.Ralph Zender der Uni Potsdam über eine technische Möglichkeit informiert, den Avatar eines Sprechers mit dessen Bewegungen zu synchronisieren. Doch neue Techniken werfen bei mir immer die Frage auf: „Was kann man noch daraus machen?“ Die Körpersprache in virtuelle Welten zu bringen ist in bestimmten Bereichen einfach notwendig, aber da geht bestimmt noch mehr.

Andrew Hughes von Designing Digitally Inc. hat nun ein Video herausgegeben, dass noch eine andere Möglichkeit für die Nutzung der Kinect aufzeigt. Das Training von Gesten im virtuellen Raum. Im Video ist es die Aufgabe, ein Flugzeug mit Hilfe der korrekten Gesten über einen Parcours auf dem Rollfeld zu steuern.




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