3D Controller – Informationen aus dem Hirn

Die Funktionsweise des Gehirnes ist für die Einen ein Wunder und für die Anderen eine Prozessmechanik, die es zu erforschen gilt.
Die Messverfahren, die uns Einblicke in die physikalische Ebene unseres Denkens geben, sind vielfältig und werden stetig weiter entwickelt.

Die praktischen Anwendungen, die die Labore schließlich verlassen sind Programme und Apps zum gezielten entspannen, Stressensoren, die auf der Arbeit eine Art „Airbagfunktion“ haben bis hin zur rudimentären Steuerungen von Prothesen.


Pflaster das Gedanken liest
Auf der Seite des New Scientists gibt es einen kurzen Artikel über Todd Coleman, der die Entwicklung von Hirnsensoren alltagstauglich macht.

Das Messen von Hirnaktivitäten mit Hilfe eines speziellen „Pflasters“ soll eine günstige Alternative bieten, gleich einem „Fenster ins Gehirn“ medizinische Behandlungen zu unterstützen.

Für die Auswertung der Daten kann schon ein Smartphone ausreichen, dass drahtlos an das Pflaster angebunden wird.

Doch nun steht Coleman wohl an der Schwelle, dass der Umfang der gemessenen Hirnaktivitäten ausreicht, um komplexere Muster als nur einfache Ausschläge zu erkennen.
Indem die elektronischen Muster der Gedanken des Patienten interpretiert werden können, wird er vom „Beobachteten“ zum „Steuernden“.

Dieser Fortschritt soll in der Medizin für die Dosierung von Medikamenten und eine präzise Steuerung von Prothesen eingesetzt werden.

Interessant ist auch die Vorstellung, das Pflaster in Verbindung mit Google Glasses zu nutzen, was die nonverbale und somit unauffälligere Aktivierung der Videokamera ermöglichen würde…

Doch jeder, der in langen Raids seine teure Gamertastatur mit einer Kartoffel-Paprika-Fettglasur aus der Chipstüte überzogen hat, oder bei plötzlichem PvP-Kontakt den Inhalt der Mate-Flasche über die Pizza gekippt hat weiß, dass es wesentlich bessere Verwendungszwecke für dieses tolle Pflaster geben kann…


TechnoMage

Welt ohne Menschen – Transhumanismus und Konvergenz

Die Welt ohne Menschen

Vielleicht ist es der Wunsch nach Unsterblichkeit, der den Transhumanismus treibt. Zum Thema sehe ich gerade auf arte den Dokumentarfilm „Welt ohne Menschen“ von Philippe Borrel. In dem Film geht es um die Konvergenz der Technologien und die kybernetische [Weiterlesen…]

Botanicus Interacticus – Die Pflanze als Controller

Toll, wenn Natur und Technik immer weiter miteinander verschmelzen. So ist es Disney nun gelungen, elektrische Impulse von Pflanzen zu erfassen und auszuwerten.
Die dafür notwendigen Sensoren stecken dabei unsichtbar in der Erde und das Erscheinungsbild der Pflanze bleibt erhalten.
Wird die Pflanze nun berührt, erzeugt sie einen internen elektrischen Impuls, der über die Erdsensoren so präzise erfasst wird, dass auf einem Monitor die genaue Berührungsposition abgebildet werden kann. Die Pflanze wird zur Human Interface Device, der Verbindung zwischen Mensch und Maschine.

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Einladung 32. AK e-Learning am 08.03.2012 um 18:00 Uhr

Einladung zum 32. AK E-Learning am 08.03.2012
um 18:00 Uhr

im Hörsaal avameo

Liebe Leserinnen und Leser,

nachdem wir uns im letzten Monat mit dem Avatar und dem Ident auseinander gesetzt haben, kommt diesen Monat Bewegung ins Spiel.
Darüber, wie die Bewegung aus dem Hörsaal in die virtuelle Welt gelangt, wird das Dreamteam aus E-Learning und IT der Uni Potsdam berichten.

Thema:
Synchronisation eines Vortragenden mit seinem Avatar

Vorlesungsaufzeichnungen und Live-Übertragungen erfreuen sich dank steigender Studentenzahlen großer Beliebtheit. Eine Alternative oder Ergänzung zu klassischen Videos sind Dependancen in virtuellen Welten.
Mit Hilfe ihrer Avatare erhalten Vortragende und Zuhörer hier ein Gefühl für die tatsächliche Präsenz der anderen Teilnehmer. So können Vorlesungen gleichzeitig vor Ort gehalten, für später aufgezeichnet und live übertragen wird. An die Dozenten stellt dies jedoch erhöhte Anforderungen, um sowohl den Vortrag selbst als auch ihren Avatar zu kontrollieren. Es werden Mechanismen vorgestellt, die eine automatische Synchronisation der Aktivitäten in Hörsaal und virtueller Welt erlauben.

Vortragende:
Ulrike Lucke [Black Urqhart]

Ulrike Lucke ist Professorin für Komplexe Multimediale Anwendungsarchitekturen sowie Chief Information Officer (CIO) der Universität Potsdam. In Forschung und Lehre beschäftigt sie sich mit den Einsatzmöglichkeiten und der Gestaltung verschiedener netzbasierter Systeme, insbesondere im Anwendungsgebiet E-Learning. Sie ist Sprecherin der Fachgruppe E-Learning in der Gesellschaft für Informatik.

Raphael Zender [Chip Oceanlane]

Raphael Zender ist wissenschaftlicher Mitarbeiter (PostDoc) am Lehrstuhl von Ulrike Lucke. Er beschäftigt sich vorwiegend mit IT-Infrastrukturen und Nutzerschnittstellen für innovative E-Learning-Szenarien und deren Einsatz im universitären Umfeld.

Wir freuen uns auf Euer Erscheinen,

Andreas Mertens und Tobias Würtz

Ich tanze meinen Namen ….

microsoft-kinect

oder „wann gibt es endlich eine gescheite Interaktion mit dem Computer?“

 

Vor einem Jahr quälte ich mich zu Hause in meinem Kämmerlein mit Gynmnastik. Der Besuch eines Fitness-Studio war mir damals schon zu mühselig und auch zu peinlich.

Gerade deshalb stellte ich mir aber bei jeder Übung die Frage:

  • Mache ich die Übung richtig?
  • Mache ich die Übung intensiv genug?

Und überhaupt:

Warum gibt es denn nicht eine „App“ oder einen virtuellen Trainer, der mich bei meiner Quälerei beobachtet und mich notfalls korrigiert?

Einige Momente später (ca. vor einem Jahr) kam schon die 3D-Kamera „Kinect“ von Microsoft für die XBox auf den Markt. [Weiterlesen…]

In Memory of Steve Jobs – Meine ersten Berührungen mit Apple

Steve Jobs

Der heutige Tag, der Tag nach dem Tod von Steve Jobs, gab mir Anlass, darüber nachzudenken, wann, wo und wie ich das erste Mal mit einem Apple-Produkt in Berührung kam. Um es vorweg zu nehmen: Obwohl ich im Besitz eines iPhones und eines iPads bin, ich war und bin keiner dieser „religiösen“ Apple-Anhänger. Trotzdem bewegt mich der Tod eines Visionärs und Machers wie Steve Jobs! Leider kam ich nie in den Genuss, den Mann live zu erleben.

Die 80er – Apple – C64 – Amiga – Atari

Wann also Andreas, frage ich mich, bist Du das erste Mal auf einen Apple-Computer gestoßen? Nun, es muss irgendwann in den 80er Jahren gewesen sein. Eine Errinnerung kam da nämlich in mir hoch. Als „Kind des C64er’s“ gab es nur diesen einen Commodore-Computer für mich, alles andere war da ausgeblendet. Manchmal, im Karstadt-Schaufenster gab es andere häßliche graue Kästen zu betrachten. Die aber waren out, zu teuer, zu unkool, zu unkultig. Wer „Elite“ war, gehörte der Scene an und verfügte über die besten Kontakte und die neusten Computerspiele, frisch aus den USA. Das war auch so eine „Religion“, irgendwie. Ich war eben Commodore-Anhänger und nicht Apple-Anhänger :-)

Die erste serienreife Computermaus

Zu dieser Zeit waren Apple-Computer nicht erschwinglich [Weiterlesen…]

Be your Avatar – Natürliche Interaktion mit der digitalen Welt

Natural Interaction

Seit der Erfindung der Tastatur sind wir Menschen wie Sklaven mit dem stationären Computer untrennbar verbunden. Auch wenn ich mir als 14-Jähriger Teenager die Nase vor Bewunderung einer Apple-Innovation am Karstadt-Schaufenster plattdrückte, so fesselte uns die Computermaus noch mehr an die elektronischen Zauberkisten. Erst das mobile Internet und die durch das iPhone in den Massenmarkt gespülte Touch- und Multitouch-Displays gaben uns einen Teil unserer natürlicher Interaktion mit der Umwelt zurück. Durch den auf den Primesense-Webseiten postulierten Slogan

„Be your Avatar“

deutet die Firma auf die bevorstehenden Technologiekonvergenzen in den Technologieclustern Human Interfaces und Virtuelle Welten an. Doch setzt sich die Technologie durch und wenn ja, wie?

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3D … alles im GIF

Wie gerade auf der Seite von Mental_floss gesehen, muss 3D nicht immer teuer sein. Hier wird gezeigt, wie man aus stereoskopischen Fotografien mit Hilfe des .gif – Formates 3D Effekte entstehen lassen kann. [Weiterlesen…]

Kinect 3D-Kamera von Microsoft macht immer mehr Spaß

Open Natural Interface mit Microsofts Kinect

Die von Microsoft lizensierte Primsense-Technologie wird unter dem Namen Kinect als 3D-Kamera für die XBox 360 vermarktet. Ehemals wurde das Projekt von Microsoft unter dem Codenamen Natal ins Leben gerufen. Nun erfreut sich die 3D-Kamera immer höherer Beliebtheit unter Hackern.

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Virtusphere – physische Kugel für virtuelle Welten

Virtusphere

Im Zusammenhang mit virtuellen Welten können sich in Europa derzeit nur die Forscher der Arbeitsgruppe „Kognitive Neuroinformatik“ an der Uni Bremen die Kugel geben. Denn sie verfügen über ein noch seltenes genutzes Human Interface, in Form einer drei Meter durchmessenden Kugel, einer Art begehbarem Trackball.

Grundsätzlich dient das Gerät [Weiterlesen…]