AK 34 – Die 3D Arbeiten der Uni Augsburg

Der gestrige Arbeitskreis war wieder unglaublich informativ, spannend, und hat das Institut für Medien und Bildungstechnologie der Uni Augsburg unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Bredl zu einem der Vorreiter in Sachen 3D Lernszenarien gemacht.

Nachdem sich die Uni Augsburg aus Second Life zurückgezogen hat, wurden die Arbeiten auf einer Open Simulator Installation weiter geführt. Dort stehen derzeit 14 Prototypen für Lernszenarien verschiedenster Themenbereiche, vier weitere sind gerade in Arbeit.


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Augmented Reality und die altbackene Seite der Kriminologen

Bei Gerald-Jörns habe ich gerade einen Artikel über Sonys Werbespot zur PlayStation Vita gefunden, in dem altbackene Kriminologen unter Beweis stellen, dass sie mit völliger Ahnungslosigkeit gesegnet sind.

Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) hat ein Schriftstück herausgegeben, in dem es vor einer Werbung der PS Vita warnt. Gemeint ist folgendes Video:

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TUTANCHAMUN – Virtuelle Archäologie

Tutanchamun

als ich „Virtuelle Archäologie“ auf dem Titelblatt des Magazins zur aktuellen Tutanchamun-Austellung las, dachte ich zunächst: „Wow! – eine virtuell begebare Variante des Grabmals des Pharaos Tutenchamuns – Klasse !!!

 In meinem Kopf entwickelte sich ein Bild einer virtuellen Welt, durch die ich interaktiv laufen kann, um die Schätze des Pharaos zu beschauen! Auf Seite 18 des Heftes stellte ich im ersten Moment ernüchternd fest: Virtualität muss nicht immer digital sein! Der vielversprechende Titel der „Virtuellen Archäologie“ behandelt die originalgetreuen Repliken, die man während der Ausstellung anschauen kann. Laut dem Bericht steckt sehr viel Geld, Liebe und Mühe in dem Werk, die Ereignisse vom November 1922 von Howard Carter nach-erlebbar zu machen. [Weiterlesen…]

Ein Blick in die 3D-Glaskugel

WebGL-Demo auf der Evoke 2011

Eine mich immer wieder umtreibende Frage ist die, wie sich unsere Maschinen-Interfaces, insbesondere die Internet-Interfaces, verändern! Welche Standards setzen sich durch, welche nicht, wie konvergieren die Interfaces, welche Bedeutung spielt das mobile Internet in Verbindung mit mobilen Endgeräten, Multi-Touch-Displays und Datenbrillen usw. usf.

Diese Interface-Frage ist eine wichtige Zukunftsfrage, da die Entwicklungen in diesem Bereich unseren Alltag gestalten werden. Eine Methodik, einen „vernünftigen“ Blick in die Zukunft zu wagen, ist der Umgang mit Kreativität und der Zugang zu speziellen Personenkreisen. Ein spezieller Personenkreis, der sich mir bereits in den späten 80ern erschloss, war und ist der Zugang zu der frühen Multi-Media-Avant Garde, die heute als die erste globale digitale Subkultur bezeichnet wird, die sog. Demo-Scene. [Weiterlesen…]

Virtual Fashion Shopping – Fraunhofer Institut machts möglich

Fraunhofer Virtual Shopping

Auch wenn Einkaufen für viele Menschen als ein Erlebnis wahrgenommen wird, so stößt man doch bei der Vielfalt an Angeboten oft an die Ermüdungsgrenzen. Um die Suche nach dem neuen Outfit zu revolutionieren, zeigt die Deutsche Welle in einem Beitrag wie das Fraunhofer Heinrich Hertz Institut die Auswahl vereinfachen will. [Weiterlesen…]

Manfred J. Heinze aka majo aka Case Schnabel ist verstorben

Manfred J. Heinze aka Majo aka Case Schnabel

nicht immer erreichen mich erfreuliche Nachrichten via Twitter! Und gestern erreichte mich die traurige Nachricht, dass Manfred J- Heinze aka majo, der bauende Waschbär Case Schnabel, am vergangenen Mittwoch verstarb. Die Nachricht erreichte mich via Torsten Küper (Kueperpunk).

Ich kann nicht sagen, dass ich Manfred J. Heinze von TextLab ltd. bzw. vom Technology & Witchcraft Blog besonders gut kannte. Im Zeitalter der neuen Medien habe ich ihn noch nicht einmal physisch getroffen. Trotzallem spüre ich eine besondere Verbundenheit, die ich nur schwer zum Ausdruck bringen kann. Und so lese ich auch heute folgende Worte auf seinem Online-CV: [Weiterlesen…]

TU Ilmenau erzeugt durch Reduzierung neue Welten

Wie Klaus Kusanowsky in einem Tweet im Zusammenhang der systemtheoretischen Betrachtung von Performaten meldet, geht die TU Ilmenau einen interessanten Weg beim Themenkomplex „Virtuelle Welten / Digitale Spiele“.

Was in Frank Schätzings jüngstem Roman „Limit“ noch als Zukunftsszenario für das Jahr 2025 beschrieben wurde, ist Forschern an der Technischen Universität Ilmenau bereits jetzt gelungen: Reale Objekte aus der Umgebung von Menschen in Echtzeit verschwinden zu lassen. … [Weiterlesen…]

Gamescom 2009

In der Gamerscene ist sie momentan Gesprächsthema Nummer eins. Die Gamescom in Köln, die Messe rund um die Welt der Computerspiele.

Die Tech-Blogs berichten, die Game-Blogs berichten, Youtube zeigt Spiele-Trailer, das ganze Web2.0 reagiert auf sie, wie ein gigantisches allergisches Immunsystem auf das Eindringen des auslösenden Schlüsselreizes.

Selbst die Politik, die sonst in ihren konservativen Ansichten und Vorurteilen eine gewisse Stabilität gefunden hat, nutzt das Ereignis, um sich mit innovativen Gedanken der Öffentlichkeit zu präsentieren. [Weiterlesen…]

Singularität – Paradigm shift – The Digital Rapture

Singularität hat verschiedene Bedeutungen. In der Wikipedia liest man heute zur technischen Singularität:

„…in der Futurologie den zukünftigen Zeitpunkt, zu dem die technische Entwicklung so schnell abläuft, dass ihr ein durchschnittlich intelligenter Mensch nicht mehr folgen kann…“.

In dem unten angeführten Video sehen wir einen Abriss technologischer Entwicklungen, welche tatsächlich real und virtuell zur Zeit emergieren. Die komplexen Fragestellungen sind bekanntermaßen nicht nur technischer Natur.


Projekt Natal: Ohne Eingabe

Eingabegeräte, sogenannte Human Interfaces, dienen dazu, den Willen eines Menschen in ein Format zu bringen, dass der Computer verarbeiten kann. Beim Schreiben dieses Textes drücke ich die entsprechenden Tasten auf der Tastaur, und erhalte den Text auf dem Bildschirm. Völlig einfach, logisch und selbstverständlich. Und was wäre, wenn man all das nicht mehr braucht? Keine Tastatur, keine Maus… nur noch Sprache und Bewegung…. [Weiterlesen…]