Manfred J. Heinze aka majo aka Case Schnabel ist verstorben

Manfred J. Heinze aka Majo aka Case Schnabel

nicht immer erreichen mich erfreuliche Nachrichten via Twitter! Und gestern erreichte mich die traurige Nachricht, dass Manfred J- Heinze aka majo, der bauende Waschbär Case Schnabel, am vergangenen Mittwoch verstarb. Die Nachricht erreichte mich via Torsten Küper (Kueperpunk).

Ich kann nicht sagen, dass ich Manfred J. Heinze von TextLab ltd. bzw. vom Technology & Witchcraft Blog besonders gut kannte. Im Zeitalter der neuen Medien habe ich ihn noch nicht einmal physisch getroffen. Trotzallem spüre ich eine besondere Verbundenheit, die ich nur schwer zum Ausdruck bringen kann. Und so lese ich auch heute folgende Worte auf seinem Online-CV: [Weiterlesen…]

Community Meeting in Berlin 3/3: BIZZin3D

Das BIZZin3D Meet up

Pünktlich um 16:00 Uhr startete am 02. Juni 2009 das von Tobias Neisecke und Jan Northoff organisierte 3D-Internet Business Meet Up in den Osramhöfen in Berlin.

Es gab vier Diskussionsrunden, zu denen hochkarätige Vertreter des 3D-Internets eingeladen waren. Ein kurze Übersicht darüber, wer mit wem und zu welchem Thema gesprochen hat
gibt’s auf der Open Sim-Seite von TalenRraspel virtual world ltd., die Übertragungen sind auf ustream.tv
zu sehen.

[Weiterlesen…]

Linden Lab Preispolitik in der Krise

Nach Anhebung der Preise für OpenSpace-Simulatoren im letzten Jahr verabschiedeten sich zahlreiche Landbesitzer von Linden Lab. Viele ehemalige Second Life Residents schwenkten auf die einizige wirkliche Alternative zu Second Life um, auf OpenSimulator. OpenSimulator ist eine zu Second Life kompatible Lösung auf Basis von OpenSource, die wir auf unserem Technologie-Konvergenz-Radar mit aufgenommen haben. Zahlreiche GRIDs, wie das OSGRID oder das OpenLife-Grid bieten kostengünstigere Alternativen zu Second Life. Zwar kommen die auf OpenSimulator basierenden GRIDs derzeit an die Stabilität und Performance des Second Life-GRIDs nicht heran, es ist aber zu erwarten, dass dieses vielversprechende OpenSource-Projekt, den Grundstein für ein echtes 3D-Internet legt. Insofern könnte OpenSimulator das Pendant zum bekanntesten Webserver des 2D-Internets werden. OpenSimulator wird in Insiderkreisen als der Apache des 3D-Internets gehandelt.

Auf die Abwanderung scheint Linden Lab nun mit einer Preiskorrektzur zu reagieren. Via Pallo Petrov sind wir heute auf den Blogeintrag bei Linden Lab bzgl. der OpenSpace (Homestead)-Simulatoren aufmerksam geworden.

Am 28.10.2008 berichteten wir über die Anhebung der Preise von 75 USD auf 125 USD pro OpenSpace-Simulator und Monat. In der bisherigen Preis- und Produktstrukturstruktur unterscheidet Linden Lab zwischen drei Stufen für Simulatoren:

  1. OpenSpace / Homestead Simulationen/Regionen
  2. FullPrim-Simulationen/Regionen
  3. Preisreduzierte FullPrim-Simulationen für Bildungszwecke

Zu den hochpreisigen FullPrim-Simulatoren für 295 USD pro Monat, die für kommerzielle Zwecke genutzt werden dürfen, sind die OpenSpace/Homestead-Simulatoren, eine von den Residents (Community) beliebte Alternative für kleinere Projekte.

Alle ehemaligen (abgesprungenen) OpenSpace-Simulator-Landbesitzer, die ihren OpenSpace- bzw. Homestead-Simulator vor dem 01. Juli 2009 erwerben gilt ein reduzierter Preis von 95 USD.

Von daher bleibt abzuwarten, ob Linden Lab in Zeiten der Krise, die enttäuschte Community wieder froh stimmt?

Aktuell ist die Ökonomie in Second Life vergleichsweise stabil zur Ökonomie der physischen Welt. Bzgl. der Bedeutung des OpenSimulator-Projektes werden wir in der Zukunft allerdings interessante Zeiten erwarten dürfen. :-)

Nächster Meilenstein für das 3D-Internet

wie gestern mehrfach getweeted wurde, wird in Kürze der nächste Meilenstein für ein 3D-Internet gelegt. Unter dem Tweet „Opensim gets a currency system“ wurde mehrfach auf das Interview mit dem mit OpenSimulator betriebenen Deep-Think-Betreiber Adam Frisby verwiesen.

Deep-Think soll das erste OpenSimulator GRID werden, dass ein Währungssystem implementiert. Allerdings berichtete CyberTech News bereits am 13. Januar, dass das OpenLife GRID eine PayPal Anbindung bekommen soll. Adam Frisby lässt in dem Interview ebenso durchscheinen, dass andere Service-Provider wie PayPal, Fatfoogoo, Paymo ein Payment-GateWay bekommen sollen.

Dieser Schritt ist mit Sicherheit einer der wesentlichen Treiber für ein 3D-Internet, dass es Linden Lab erschweren wird mit einer proprietären Währung standzuhalten. Insbesondere denkt die OpenSource-Community darüber nach, wie eine Währung im HyperGrid eingesetzt werden soll. Hier geht es um ein Transaktionssystem, dass gridunabhängig, also im HyperGrid, mit ein und dem selben Avatar genutzt werden kann. Die Ziele sind hoch gesteckt und noch nicht ganz umgesetzt.

Sollten wir allerdings den gridübergreifenden Single-Sign-On Universalavatar mit einem einheitlichen Währungssystem bekommen, dann sprechen wir tatsächlich von einer neuen Dimension! das Metaversum oder das 3D-Internet steht also unmittelbar vor der Tür, wenn auch die Tragweite nicht ganz abzuschätzen ist.

OpenLife Grid ab Februar mit eigenem Währungssystem

Das größte auf OpenSimulator basierende Grid, das OpenLife-Grid, führt ein eigenes Währungs- und Transaktionssystem ein, ähnlich der Linden-Dollar in Second Life. [Weiterlesen…]

MrTopf – Die Open Grid Public Beta ist am Start

In TOPFtäglich Nr. 33 spricht Christian Scholz über Open Grid Public Beta, die daraus mögliche Entstehung eines Web3D Standards und über Twitter. Viel Spaß

OpenSimulator von Magrathean Technologies

soeben ist mir – im wahrsten Sinne des Wortes – die Kinnlade heruntergefallen. Der D-GIG LiveSIM von Magrathean Technologies ist ein auf Basis des Second Life-Standards funktiuonierender SIM (OpenSimulator) der von CD, offenischtlich von zu Hause, lokal, gestartet werden kann und ggf. ins Netz gehängt werden kann.



Zugegben etwas euphorisch. Aber was sehe ich da, was könnte die logische Konsequenz hieraus sein unter folgenden Rahmenbedingungen:

  1. Steigende Bandbreiten für Endhaushalte
  2. Feste IP oder über DynDNS erreichbare „lokale“ Hausserver beim Benutzer vor Ort

Die Konsequenz ist, das sich fast jeder, eine SIM (einen OpenSimulator) zu Hause hinstellen kann und diese Betreiben kann. Der nächste Schritt ist die Vernetzung mit großen öffentlichen GRIDs wie dem Second Life GRID oder dem OpenLife-Grid, sodaß man mit seiner eigenen SIM im großem Verbund des 3D-Internets ist! DER HAMMER!

OpenSource GRIDs wie Pilze aus dem Boden

Während europäische Investoren die Trends verschlafen und virtuelle Welten wie Second Life® als Spiel abtun, sind andere schon dabei, den nächsten Schritt zu gehen. Am 25. Januar berichtete Reuters über ein neues GRID, welches auf Basis von OpenSIM läuft, das sog. CentralGRID. Mit CentralGRID tritt die Nevada-based Central Grid Inc. als GRID-Provider auf. Die Setuppreise für SIMs, als auch die Betriebskosten sind deutlich günstiger als bei Linden Lab. Über Qualität, Service und Support, sowie Stabilität kann man jedoch noch keine Aussage machen.

Das CentralGRID ist kompatibel zum Second Life® Client und kann mit dem Second Life®-Client von Linden Lab® über die Kommandozeile mit folgenden Zusatz konnektiert werden:

-loginuri http://maingrid.centralgrid.com:8002

CentralGRID verzeichnet augenblicklich 650 Anmeldungen mit 368 Regionen.

Ein weiteres GRID mit dezeit insgesamt 135 Regionen ist das OpenLifeGRID.