Virtual Reality Magazin

Das Virtual Reality Magazin erscheint quartalsweise und hat einen Umfang von 30 Seiten. Die Themenbereiche „Visualisierung“, „Simulation“, „Interaktion“ und „Animation“ heben die wichtigsten wirtschaftlichen Anwendungsbereiche hervor, die virtuelle Welten zu bieten haben.


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Im technisch seriösen Grau und dezentem Seidenglanz macht das Magazin nach außen deutlich, was in ihm steckt. Aktuelles aus Entwicklung, Forschung und Technik mit Bezug auf virtuelle Welten.
Das dreispaltige Magazin enthält eine hohe Informationsdichte bei unauffälliger Werbung.

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Zurück aus der Zukunft: Renaissance in 3D

Manche Ideen sind ihrer Zeit voraus.

Als Volkswagen 1999 den Lupo als 3 Liter Auto auf den Markt brachte, war die drohende Rohstoffknappheit zwar bekannt, aber noch nicht wirklich so bedrohlich, dass die 5000 DM Mehrkosten (im Vergleich zum Standard Lupo) vom Käufer akzeptiert wurden. Der praktische und sparsame Kleinwagen blieb beim Händler stehen.

Second Life boomte in 2007, aber auch hier war kaum jemand in der Lage, den tatsächlichen Nutzen zu sehen. Die Erwartungshaltung der User konnte nicht befriedigt werden, und Second Life verschwand vom Radar der Öffentlichkeit.

Es ist also egal, ob ein Produkt boomt oder nicht, solange der Mehrwert nicht erkannt wird, ist die beste Idee nutzlos.
Übrig bleiben Abenteurer, Idealisten und „Randgruppen“, die das Produkt für sich nutzen, entweder aus Überzeugung, oder aus Spaß.
Mit ein Bisschen Glück kommt dann der „Markt“ vorbei, denkt :“Hups, das gibt’s noch? Wie praktisch!“, und die Abenteurer und Idealisten sagen:“War doch klar!“

So, wie das Angebot von Sparautos mehr und mehr nachgefragt wird, so scheint auch Second Life sein Second Life zu erleben.
Zu Mindest lautet ein Print Artikel vom PRREPORT.de entsprechend. Hier beschreibt Birte Bühnen einen IST Zustand von SL, der sich mit unseren Erfahrungen deckt.

„Eine Vielzahl an Start-ups hat sich in den vergangenen Jahren in die Enwicklungsarbeit gestürzt, um Sicherheitslücken zu schließen, die grafische Darstellung zu verbessern und die Einstiegshürden zu verringern.“ Youin3D wird als eines dieser Unternehmen genannt.

Die gesunde Skepsis, die auch in dem Artikel erwähnt wird, und von Professor Matthias Frank der FH Köln angeführt wird, rührt aus dem „mangelndem Mehrwert“ der virtuellen Welt. Hier stellt sich mir aber die Frage nach der Zielsetzung. SL als „Werbetafel“ zu nutzen funktioniert anders, als im Fernsehen oder im FlatNet. Dieser Unterschied muss erst einmal begriffen (nicht nur theoretisch erörtert, sondern mit allen Sinnen erfasst) sein, bevor die Ziele definiert werden.

Ohne das Begreifen dieses Unterschiedes geht man in Wathosen und mit Angel zur Großwildjagd, und mit etwas Glück läßt man auf der überstürzten Flucht ein paar Köder liegen. So z.B. die kopierbaren Mercedesmodelle und diversen Bekleidungsartikel, die es nun als Freebies gibt.

In Sachen „interne Kommunikation und Weiterbildung“ hingegen werden die Potentiale nicht nur von Hanno Tietgens vom Hamburger Bürox erkannt und genutzt, sondern auch Stefan Stiglitz von Science in 3D sieht in SL „viele bisher ungenutze Möglichkeiten“. Somit sind mittlerweile über 300 Universitäten aus allen Ländern in SL vertreten. Und, mal ganz ehrlich, würden die Universitäten Princeton, Harvard und Stanford Second Life nutzen, wenn es keinen Mehrwert hätte?

Wie wir berichtet haben hat Ricarda T.D. Reimer von der Uni Zürich in der Vergangenheit mehrere Vorträge zum Thema Bildungsökonomie gehalten, und auch sie weist auf die ökonomischen Vorteile hin, die sich aus der kollaborativen Nutzung virtueller Welten ergeben.
Aber was sind schon Zahlen und Fakten, wenn das Wasser noch nicht bis zum Hals steht, und man es mit einem so emotionalen Thema wie dem zweiten Leben zu tun hat?

Da wird es auch nicht helfen zu sagen, dass die Anzahl virtueller Welten in 2010 auf 300 prognostiziert wird, dass knapp 90% der Nutzer jünger als 25 Jahre sind, und immer mehr Menschen virtuelle 3D Welten als völlig natürlich empfinden.

Es braucht wirklich ne Menge Mut und Verwegenheit, um unter diesen Bedingungen in die Zukunft zu investieren…

Virtual Reality: Neues Magazin am Start

Mit dem Virtual Reality Magazin ist ein neues Magazin am Start, dass es im Abo als Einzelheft oder als Flashvariante online gibt. Wie aus dem Namen hervorgeht, beschäftigt sich das Magazin mit Virtual Reality. Ein kurzes klicken durch das Magazin fasst aktuelle Trends auf, wie z.B. 3D-Brillen oder 3D-Monitore.

Interview im Wiesbadener Kurier

letzte Woche gab ich ein Interview im Wiesbadener Kurier zum Thema Second Life. Hier der Link.

Zu der Umfrage von Fittkau & Maaß nahmen wir bereits am 02. Juni 2007 Stellung. Hier konnten wir mit den von uns erhobenen objektiven Kennzahlen punkten, die mittels unseres Scanners gemessen wurden.

Ihr entgegen halten wir die repräsentative Grundlagenstudie des House of Research, die weit aussagekräftiger ist.

The AvaStar – Mission erfüllt

Angetreten als „Bildzeitung“ für die virtuelle Welt von Second Life verabschiedet sich nach zwei Jahren der AvaStar.  Im Blog liest (oder bald las man, die Seiten sollen offline gestellt werden) man hierzu:

The AvaStar hat nun seine virtuelle Mission vollendet – und möchte sich bei all euch Lesern für Euren Beitrag und Eure Unterstützung bedanken.

Diese Erfahrung war für The AvaStar und dessen Dachgesellschaft BILD.de sowohl faszinierend als auch gewinnbringend. BILD.de wird die künftige Entwicklung von Second Life und anderen virtuellen Welten weiterhin im Auge behalten.

Auf der DNA 2008 Digital News Affair welche unter dem Motto „Surviving the digital news age“ stand, hielt Rowan Barnett, Editor in Chief noch folgenden Vortrag:

SLM – Second Life Magazin am Ende

Wie u.a. virtual-world.info berichtet, ist das ehrgeizige Projekt SLM (Second Life Magazin) eine tragische Geschichte…

The AvaStar im neuen Look & Feel

Die AvaStar der BILD digital GmbH & Co. KG gibt es jetzt im neuen Look & Feel. Wie bereits vermutet, fährt man auch eine neue Strategie, denn von einer PDF-Ausgabe scheint man Abschied zu nehmen. Dafür sieht man nun mehr Online-Content. Außerdem wird neben Second Life auch über weitere Metaversen wie There, Kaneva und Entropia geschrieben.

3d Internet – Technik Euphorie oder Paradigmenwechsel?

In dem Artikel der Zeit „Seminar beim Avatar – Wie das Internet unsere Schulen und Universitäten verändern wird“ lehnt man sich schon weit aus dem Fenster. Doch die Argumentationskette scheint schlüssig: Viele Geek´s konstruieren ein phantastisches Zukunftsbild und es kommt dann doch ganz anders. So wird Al Gore mit folgenden Worten zitiert: „Im nächsten Jahrzehnt wird ein Grundschüler von der Schule nach Hause kommen und sich, statt Nintendo zu spielen, in die Library of Congress einloggen und das gesamte Universum der Informationen durchforschen“ was er 1993 gesagt haben soll. Bestenfalls sind heute, 15 Jahre später, die Hochschüler soweit. Und so reihen sich weitere Prophezeiungen von Visionären in die Kategorie „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“.

Was aber jetzt mit dem 3D-Internet auf die Bildungseinrichtungen zukommt, hat doch eine völlig neue Qualität. Besonders die Hochschulen sind gezwungen dieser Entwicklung Ihre volle Aufmerksamkeit zu schenken. „Gewinnen wird, wer weltweit die besten Vorlesungen, Seminare und die beste Betreuung übers Internet anbietet“ und schon heute kann man sich einen Vorgeschmack holen was da kommen wird, in dem man beispielsweise die Haward Law Schule in Second Life® besucht.

Simon Krätschmer fasst in seinem Artikel „Ausnahmsweise mal kein Schwachsinn“ die momentanen Entwicklungen noch etwas weiter zusammen, wobei er einleitend sagt: „…hoffentlich können sie mir folgen“.

Social Cognition – Dem Avatar Besitzer unter die Schädeldecke geschaut

Menschliches Sozialverhalten lässt sich in den verschiedensten Umgebungen studieren. Was man aus dem Verhalten von Avataren gesteuert durch Menschen ableiten kann, ist mittlerweile Gegenstand einiger Forscher. Passend zu dem im September 2007 erschienenen Special im Science Magazin wurde nun folgendes Video veröffentlicht:

SLM im neuen Look

Die Hompage der SLM – Das virtuelle Lifestyle Magazin, erscheint ab kommender Woche in einem neuen Look. Einen kleinen „Vorgucker“ kann man hier haben.

Weiter heißt es in der Meldung:

Neben verbessertem Kundenservice möchte der Verlag zukünftig vor allem den Wiederbesuchswert der Seite durch Veröffentlichung von aktuellen Informationen und News rund um Second Life® erhöhen. Weiterhin können interessierte Besucher die im Heft abgedruckten Slurls in einem eigenen Bereich abrufen. Derzeit steht der Ausbau des redaktionsinternen Bereichs im Vordergrund, jedoch sind ein öffentlicher Forenbereich sowie ein Weblog für die nächsten Wochen fest eingeplant.