Lernen der besonderen Art

Pressemitteilung

Wiesbaden, 09.06.2009

Lernen der besonderen Art

Offizielle Pressemitteilung vom 09.06.2009

Wiesbaden, Tübingen 09.06.2009

am 10. Juni 2009 findet eine ausgewöhnliche Veranstaltung im 3D-Internet statt. Während der Veranstaltung präsentieren 3 Gruppen und insgesamt 13 Teilnehmer ihre Projektarbeiten, die im Rahmen des Programms blendedPLUS entstanden sind. In der sechswöchigen Workshop-Reihe durchliefen 13 Entscheider beruflicher Bildungsträger einen eintägigen Präsenzworkshop sowie sechs virtuelle Präsenztermine in Second Life. Das Programm wurde von SLTalk & Partner in Kooperation mit den Regionalbüros der Arbeitsgemeinschaften für berufliche Fortbildung Karlsruhe, Pforzheim und Mannheim konzipiert und durchgeführt.

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Community Meeting in Berlin 1/3

Berlin, Hauptstadt, Brandenburger Tor, früher mal die Grenze, Checkpoint Charly. Flucht vor dem Wehrdienst, Playboy 51, Cindy aus Marzahn. All das hatte ich im Kopf, als wir zum BIZZin3D über die Autobahn Richtung Nord-Osten fuhren. Von den Ausmaßen der Stadt hatte ich keine Ahnung, von den öffentlichen Verkehrsmitteln genausowenig wie von der Tatsache, daß „Tiergarten“ kein Zoo, sondern ein Bezirk ist.

Aus Neugierde und Vorsicht waren also alle meine Antennen auf Empfang, mein Hirn versuchte dagegen ständig, Mittel gegen die Reizüberflutung zu finden. Vergeblich.

Eigentlich wollten wir Sonntags zum BIZZin3D Startup Meeting, wir haben aber noch kurzfristig am Samstag Abend beim Second Life Community Meeting (SLCM09) teilgenommen. Am nächsten Morgen nahmen wir auch am Brunch dieser Community teil, wo wir Hanno Tietgens persönlich kennengelernt haben.

So waren wir also unterwegs. Von einem Termin zum Anderen, ohne den gnädigen Realitätsfilter, den das Hirn einschaltet, wenn es ihm zu viel wird. Denn dafür war Vieles, dass ich erfuhr zu neu, zu interessant, manchmal sogar zu unglaublich.

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3. BlendedPLUS InWorld Termin

Der dritte Termin BlendedPLUS bestand wieder aus kleineren Übungen und deren Umsetzung in der „realen“ InWorld.

Zu diesen Übungen zählte z.B. die Bewegung durch eine psychatrische Klinik, die von Psychologen und Patienten gemeinsam entwickelt wurde, um dem Besucher das Gefühl von Schizophrenie zu vermitteln.

Weitere Schauplätze war eine virtuelle Universität, die im Bereich Lernen im 3D Internet forscht.

Weiterhin wurden die Poseballs vorgestellt, natürlich in jugendfreiem Zusammenhang.

Das Schöne war, daß wir beobachten konnten, daß die Teilnehmer mehr und mehr selbstständiger und kommunikativer werden. Das Bewegen im 3D Raum fällt in der dritten Stunde schon auffällig leicht, die Gruppe organisiert sich immer wieder von selbst, und besonders hat es mich gefreut, als, im Anschluß an den Kurs, die virtuelle Welt auch für private Kommunikation genutzt wurde.

Ich bin schon sehr gespannt, ob die Hausaufgaben erledigt werden….

Zum Beispiel

ist ein Unwort, dass ich wohl gerne nutze, zum Beispiel ..


Das „Second Life-Educamp“, von dem ich Interview sprach, aber nicht drauf kam, war Virtual World Best Practices in Education

Wie man im Jahr 2009 eine virtuelle Welt baut – Kleine Chronik 6

Pia Piaggio erzählt in ihrer kleinen bebilderten Chronik die Entwicklung und Geschichten rund um die Entstehung von Open-Neuland, einer mit OpenSimulator, dem Open Source Second Life(TM), erstellten virtuellen Welt. Das Projekt wird durchgeführt vom deutschen Unternehmen TalentRaspel virtual worlds Ltd.

In Nr. 6 der Chronik geht es um die Stimmung und das Geschehen rund um Umzug und Aktualisierung von Open-Neuland und des Forums sowie Vorbereitungen für kommende Besucher der Welt.

Die gesamte Chronik zur Woche 6 gibt es hier.

Wie man im Jahr 2009 eine virtuelle Welt baut – Kleine Chronik 1-5

Pia Piaggio erzählt in ihrer kleinen bebilderten Chronik die Entwicklung und Geschichten rund um die Entstehung von Open-Neuland, einer mit OpenSimulator, dem Open Source Second Life(TM), erstellten virtuellen Welt. Das Projekt wird durchgeführt vom deutschen Unternehmen TalentRaspel virtual worlds Ltd.

Pia begleitet die Entstehung dieser Welt persönlich von Anfang an, so dass eine lebendige, zeitnahe Erzählung entsteht. Die Chronik erscheint wöchentlich und wird hier publiziert.

In der ersten Woche startet die Welt frisch und kleine Besuchergruppen haben dort ihre ersten Erlebnisse. Zu dieser Woche gibt es einen kleinen Vorgeschmack in der Chronik zur Woche 1 hier.

Hier finden Sie die Chronik zur Woche 2: Chronik Woche 2.

Hier finden Sie die Chronik zur Woche 3: Chronik Woche 3.

Hier finden Sie die Chronik zur Woche 4: Chronik Woche 4.

Hier finden Sie die Chronik zur Woche 5: Chronik Woche 5.

Außerdem verfasst Pia in ihrem Artikel Pia Piaggio in der Matrix zu dem Gründungsevent dieser Welt einen extra Bericht.

blendedPLUS mit Second Life

nach dem großen Erfolg der Vortragsreihe „The Next Generation: E-Learning im 3D-Internet“ im letzten Jahr waren bei den Teilnehmenden viele oft weiterführende Fragen offen.



Deshalb bieten wir Ihnen nun eine Fortsetzung in Seminarform an.

Ziel ist es Bildungsformen in Second Life kennen zu lernen und praktische Erfahrungen in der Umsetzung zu sammeln. Sie haben außerdem die Möglichkeit, eigene Ideen für dieses Medium umzusetzen. Dabei nutzen wir die Vielfalt des Lernens im 3D-Internet , so dass Sie die Chancen und Grenzen „live“ erleben können.

Das blendedPLUS Konzept

Dem Online-Seminar vorgeschaltet ist ein Einführungsworkshop (bitte notieren: 20.4.2009 in Karlsruhe, Eintritt frei). Nach diesem entscheiden Sie über Ihre Teilnahme am nachfolgenden Online-Seminar (6 Präsenztermine in Second Life ab 23.4.2009). Zusätzlich steht ihnen eine herkömmliche Online-Plattform mit den Inhalten zur Verfügung unter moodle.avameo.de. Diese können Sie parallel zum Selbststudium zu den virtuellen und physischen Präsenzterminen wahrnehmen.

Nutzen Sie die Chance und erkunden unter fachkundiger Anleitung welche Möglichkeiten Second Life bietet.

Detaillierte Informationen zu Durchführung, Ablauf und Terminen sowie Anmeldeformulare finden Sie im beigefügten Flyer.

Anmelden können Sie sich per Fax (siehe Flyer), unter moodle.avameo.de oder über XING.

Anklage der Amokläufer-Produzenten

Der schlimme Amoklauf von Tim K. beschäftigt auch uns in diesen Tagen. Das Schlimme an der ganzen Geschichte ist aber die Inkompetenz der Medien, die irritierenderweise die Aufmerksamkeit in die falsche Richtung lenkt. Hier wird davon geschrieben, dass Innenminister Heribert Rech auf der falschen Spur war. Hans-Georg Rodek betreibt folgendes Ablenkungsmanöver

Viele Amokläufer wie Tim K. ließen sich von Filmen und Computerspielen inspirieren. Anderseits verdankt die Popmusik einen ihrer größten Hits einem Doppelmord.

und es geht sogar weiter

Vielleicht sind es nicht primär rabiate Computerspiele und gewalttätige Filme, welche die Schulkiller von heute und von morgen konditionieren. Es könnte auch viel mit unserem Abdriften in virtuelle Welten zu tun haben. Simple Mausklicks ersetzen zunehmend persönliche Erfahrung.

Zugegeben, eine gewisse Ent-Schleunigung ist gut, damit unsere Gesellschaft mit den beschleunigten Entwicklungsprozessen im Bereich des 3D-Internets / Virtuelle Welten überhaupt mitkommen kann.

Fakt ist allerdings, dass sich 1/16 der Menscheit, ca. 500.00 Millionen Menschen heute schon in Virtuellen Welten bewegen und es werden künftig noch mehr sein! Dieser Trend wird nicht aufzuhalten sein. Warum dann diese Ablenkungsmanöver? Sollten wir vielleicht nicht lieber dahin schauen, wo die wirklichen Gründe liegen. Dorthin, wo diese Amokläufer erzeugt werden – zu den wahren Amokläufer-Produzenten?

Ich klage an: Lehrer, Eltern und die Gesellschaft, die wegschauen, wenn Eltern ihre Kinder verprügeln und vernachlässigen. Ich klage an: Lehrer, die wegschauen, wenn Kinder von einer Klassengemeinschaft gemoppt werden. Ich klage Lehrer und Lehrerinnen an, die nur zum Ziel haben, Leistungsmaschinen zu produzieren und soziale Prozesse und Gruppendynamiken in einer Schulklassengemeinschaft vernachlässigen. Ich klage Lehrer an die sich nicht weiterbilden, wenn Sie nicht in der Lage sind, diese Prozesse wahrzunehmen. Ich klage Lehrer an, die Schüler, die neu in eine Klasse eintreten, nicht durch ein gesellschaftliches Ritual begrüßen und dafür sorgen, dass diese neuen Kinder in die Klassengemeinschaft integriert werden. Ich klage Lehrer an, die nicht dafür sorgen, dass Schüler, die eine Klasse verlassen, nicht wertschätzend verabschiedenen und den Klassenkamerad viel Glück und Erfolg für die Zukunft wünschen. Ich klage die Gesellschaft an, die zuschaut, wie eine Gruppe von Kindern einen einzelnen moppen und nicht handeln und eingreifen. Ich klage die Politiker an, den wir dieses unglaublich marode und anachronistische Bildungssystem zu verdanken haben! Ich klage Lehrer an, die sich nicht gegen diese Vorgaben wehren.

Ich klage alle Erwachsenen an, die dafür Sorgen, dass wir Amokläufer produzieren. Ich klage alle Erwachsenen an, die sich durch die Ablenkungsmanöver der klassischen Medien ablenken lassen, um nicht handeln zu müssen. Ich klage alle Erwachsenen an, die sich nicht selbst eine entsprechende Medienkompetenz aneignen, um jungen Menschen den sinnvollen Umgang mit neuen Medien beizubringen.

Ich klage die Journalisten an, die unsinnige Ablenkungsmanöver produzieren, um die Anzahl ihrer sensationsgeilen Leser zu erhöhen!

Wir werden den technischen Fortschritt nicht aufhalten können.

Museen müssen ins Internet

so liest man auf Welt.de über Klaus Schrenk, dem Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen:

Die größten Herausforderungen für die Museen sieht der neue Generaldirektor momentan aber bei der Kunstvermittlung. Vor allem das Internet will er nutzen, um Besucher anzuwerben. „In Zukunft werden Besucher erst auf virtuellen Rundgängen zu Hause am Computer durch ein Museum gehen und dann selbst kommen“, sagt Schrenk. Für sie muss es spezielle Angebote geben.

Andere Museen haben bereits begonnen, mehr als nur ihre Hauptwerke im Internet zu zeigen. Der Prado in Madrid etwa bietet Meisterwerke in absoluter Nahsicht, die Kunstsammlungen Dresden sind mit ihren Ausstellungsräumen der Galerie Alte Meister in die virtuelle Spielewelt „second life“ gezogen.

Na dann los … das 3D-Internet wartet doch schon die ganze Zeit :-)

Das Tor zur Matrix ist offen!

Wie angekündigt fiel am 21.02.2009 der Startschuss für das OpenSimulator-Club Grid. Man traf sich im Kreis der Gründungsmitglieder in der virtuellen Welt, tauschte sich aus, diskutierte angeregt und schmiedete Pläne für die Zukunft. Im Ergebnis ein schönes Treffen mit tollen Leuten – kurzum: hier lässt sich etwas draus machen!

Auf die Ankündigung der Gründungsveranstaltung hin meldeten sich im Vorfeld einige Personen, u.a. die Avameo.de – Autoren und die bereits in Second Life aktive Gruppe der Guglmänner. Alles in allem mehr als 15 Personen, von denen die meisten dann auch tatsächlich teilnehmen konnten.

Um möglichst viele der bei einem derartigen Neuaufbau zu erwartenden Probleme im Vorfeld lösen zu können, wurden alle Teilnehmer individuell betreut. Und tatsächlich steckten die Tücken auch in vielen Details. Da mit den Vorbereitungen aber bereits einige Tage vor der eigentlichen Veranstaltung begonnen wurde, stand genügend Zeit zur Verfügung, um die meisten Themen noch rechtzeitig und halbwegs stressfrei in den Griff zu bekommen. [Weiterlesen…]