Holographie entwickelt sich

Hologramme in Echtzeit

Laut Welt der Physik hat es die University of Arizona geschafft, einen auf Polymerbasis bestehenen Monitor zu entwickeln, der bewegte 3D Darstellungen ohne Hilfsmittel wie 3D Brillen ermöglicht.

Bisherige Hologramme konnten quasi nur als Standbilder dargestellt werden, da es an Rechenleistung und geeigneten Monitormaterialien mangelte. Mit dem neuen Polymermonitor werden Bildwiederholungsfrequenzen von einem Bild alle zwei Sekunden erreicht. Das entspricht dem tausendfachen der bisherigen Frequenz. Um die Darstellung weiter zu verbessern, wird nun wiederum die Entwicklung einer noch höhere Rechenleistung nötig werden.

Zusammenfassung Projekt E-Learning 3D | Uni Bielefeld

Soeben hat Dennis Schäffer den Foliensatz über das Projekt E-Learning 3D auf Slideshare gepostet. Von den Aktivitäten der Universität Bielefeld berichteten wird erstmals 2008, die dem Vorbild der RFH Köln folgten und in Second Life die Möglichkeiten des Lernens in virtuellen dreidimensionalen Räumen erforschten. Der Foliensatz bringt die Ergebnisse des Projektes komprimiert auf den Punkt.

Ein Schritt in Richtung Bildung: Edustep.de-Messe am 24.09.2010

Heute gibts nen Hinweis auf eine Seite, die es fast noch nicht gibt! Und zwar auf die Seite der ersten Berlin-Brandenburger 3-D-Online-Bildungsmesse edustep.de

Passend zur langen Nacht der Weiterbildung in Berlin startet die Messe am 24.09.2010 pünktlich um 00:00 Uhr.

Also neuer Punkt auf der Edu-maniac To-Do-Liste: 23.09.: Feierabend nach hinten schieben und viiel Kaffee Kochen!

die Beschreibung des Herstellers findet Ihr
hier.

Google Earth in Google Maps integriert

Über Google Earth haben wir ja schon öfter berichtet. Nun ist Google Earth offiziell in Google Maps integriert, ebenso wie Google StreetView in Google Maps integriert wurde.

Nachfolgendes YouTube-Video zeigt die Handhabung, die ich mir eben angeschaut habe und die erstaunlich flüssig im Browser läuft.


3D-Kino im Wohnzimmer

heute habe ich in einem Prospekt der HIFI-PROFIS aus Wiesbaden den neuen Samsung 3D-Fernseher gesehen. Der 54″ Full HD-Fernseher (UE55C7700) mit LED-Technik und 200 Hz wird für 3499,- Euro verkauft. Die dazugehörige Brille kostet 119 Euro. Saftiger Preis für ein High-End-Gerät.

Die etwas preiswertern Modelle von Samsung, wie der Samsung LE-40C750 werden auf dem Cooporate Blog Cyberbloc von Cyberport kurz vorgestellt.

Im Fokus der Konvergenzbetrachtungen mit dem 3D-Internet (Virtuelle Welten), stellt sich nun die Frage, wie schnell die Preise sinken, sodass das 3D-Fernsehen in den Mainstream Einzug erhält.

Der Mainstream wird 3D-Ready

Mit Avatar – Aufbruch nach Pandora von James Cameron, Alice im Wunderland 3D und weiteren Kinofilmen fängt es an, den Mainstream für die Dreidimensionalität in den Medien vorzubereiten. Während die Kinos mit polarisiertem Licht arbeiten, um den 3D-Effekt zu erzeugen, zieht die alte, aber weiterentwickelte, Shutterbrillen in die Wohnzimmer ein. Samsung sorgt bereits jetzt mit seinem 46-Zoll-3DTV UE46C7700, dass wir im Wohnzimmer ein volles 3D-Erlebnis genießen können.

Heute aber erreichte uns die Nachricht via heise, dass auch die Fussball-WM in Afrika in 3D übertragen wird. Auf ausgewählten Public-Viewing-Events, wird dann die 3D-Technik zugänglich sein. Der Einzug von 3D in den Mainstream ist dann vielleicht zur WM 2014 zu erwarten? Man stelle sich große Events vor, jeder Zuschauer hat eine Brille auf, um am öffentlichen 3D-Erlebnis teilzunehmen (Public Vieweing).

Für den Einzug von 3D im Wohnzimmer wird allerdings nach eine Zeit ins Land gehen, da sich noch nicht wirklich Standards entwickelt haben. Auch für die Kino’s gibt es bereits mehrere Verfahren, die untereinander nicht kompatibel sind.

Der nächste zu erwartende Schritt könnte also eine Standardisierung sein, sodass der User seine persönliche Brille beim Public Viewing, vor dem Fernseher, dem PC und im Kino einsetzen kann. Dann würde sich der User zumindest mit „seiner Brille“, mit „seinem Gadget identifizieren“ ! Die Frage ist allerdings, ob dies technisch überhaupt möglich ist, wegen der verschiedenen Rahmenbedingungen (Größe des Bildes, Entfernung, Lichteinwirkung von natürlichen Licht usw.).

Ich denke jedenfalls, dass dieser Schritt ein wichtiger Beitrag für den Durchbruch des 3D-Internets ist.

Herbert Kloiber setzt auf 3D-Kino

Herbert Kloiber von der Tele München Gruppe setzt auf 3D, so heute im Interview mit der FAZ.NET.

Zugegebenermaßen hat auch mich AVATAR – Aufbruch nach Pandora – vom Hocker gerissen, trotzdem muss ich dem künftigen „Erfolg“ von 3D im Kino wegen dem passiven Opfer-Effekt bei hoher Immersion wiederholt widersprechen.

Ich frage mich deshalb, wie wohl eine Konvergenz zwischen 3D-Kino und virtuellen Welten aussieht !?

Trotz allem interessant, dass die Bedeutung von 3D-Technik offenbar auch im Kino-Biz zunimmt.

… obwohl der Film ja nur „in 2D“ vermarkted wird :-) Wie über diese Trailer:



Gebäude-Erstellungstool von Google

Gerade bin ich über Burkhard Schneider auf das Gebäude-Erstellungstool von Google aufmerksam geworden. Das Tool heißt Sketchup und wir hatten bereits mehrfach darüber berichtet. Dieser Video ist mir allerdings neu:



Interessant ist, dass Google hier das Thema Crowd-Souring nutzt, um in den nächsten Schritt der Dreidimensionalität von Google-Earth zu gehen. Natürlich kann man mit diesem einfachen Tool keine dreidimensionale Begehung durchführen. Aber immerhin bekommt man mit Google Earth ein Tick mehr „räumliches“ Feeling.

Fühlbare 3D Projektion

Seit dem Artikel, den ich eben gerade auf Heise.de gesehen habe, habe ich den Eindruck, die Technik ist an einem Punkt angekommen, den ich mir bis vor kurzem nicht vorstellen konnte.

Es geht um das physische Feedback von virtuellen, dreidimensionalen Gegenständen. Ich hatte Handschuhe mit Luftpolstern an den Fingerspitzen im Kopf, die bei einem errechneten „Kontakt“ aufgeblasen werden, und so den Eindruck einer Berührung erzeugen.

Der letze Schrei ist aber wohl die Überlagerung von Ultraschallimpulsen, die einen akkustischen Druck auf der Hautoberfläche erzeugen. Momentan funktioniert es an der Uni Tokyo mit virtuellen Regentropfen und virtuellen kleinen Elefanten…

Da aber bekanntlich steter Tropfen den Stein höhlt, bin ich mal gespannt, was künftig aus den Elefanten wird ;-)

Die 3D Darstellung im virtuellen Raum

„Wo sind die Vorteile eines virtuellen, dreidimensionalen Raumes?“ ist häufig die Frage von Kritikern oder Skeptikern. Und wenn es gleichzeitig um das Thema Darstellung von Daten geht, wird die Antwort umso schwerer, da wir es gewohnt sind, Diagramme und Tabellen zweidimensional zu lesen.

Wofür dann also die dritte Dimension?

Eine Insel, die sich genau mit dieser Frage auseinander setzt ist der Think Balm Data Garden in Second Life. In einer malersichen Gartenlandschaft werden harte Fakten zum Anfassen präsentiert, und das Wissen wird „erlebbar“.

Die Statistiken, die präsentiert werden, entstanden im Zusammenhang mit Umfragen im Bereich „Nutzung virtueller Räume in Unternehmen“ und werben praktisch für sich selbst.

Ich denke, mit den virtuellen Welten und ihren Möglichkeiten ist das ähnlich wie in der Automobilindustrie: Vor 10 Jahren hatte ich meinen Kaffe auf dem Weg zur Arbeit zwischen den Oberschenkeln festhalten müssen. Heute gibt es Cupholder in jedem Neuwagen, ein Gimmick, dass vor 10 Jahren keiner vermisst hat, aber heute gerne genutzt wird.

Vielen Dank an Frank Sorge, der mich auf die Insel aufmerksam gemacht hat :-D

Hier gibt es die Aufzeichnung einer Führung durch den Thinkbalm Garten: