METAIO-Exit, Übernahme durch Apple

Bereits 2008 hatten wir den innovativen deutschen StartUP Metaio auf dem Schirm und immer wieder berichtet. Jetzt hat Apple den Augmented Reality-Spezialisten übernommen, wie das Handelsblatt berichtet.

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The Next Big Thing | Das Allgegenwärtigkeits-Internet & Google vs. Apple

Die Arena ist eröffnet. Der Kuschelkurs ist vorbei! Nachdem Augmented Reality, u.a. via Spiegel-Online (Project Glass) nun in den Massen/Leitmedien ankommt, kann der (öffentliche) Kampf der Internet-Giganten beginnen. Erst gestern wurde mir auf unserem Flurfunk die Frage gestellt, was könne denn jetzt noch kommen, nach dem iPad3 mit Retina-Display und in Deutschland nicht funktionierendem LTE (4G)? Auch wenn es da noch die ein oder anderen Anfangsschwierigkeiten gibt, über die „Neue Kommunikation“ referierte Robert Petzhold von der CAMAO AG am vergangenen Samstag auf dem Marketing Symposium in Mannheim.

Neben Konvergenz kam mir noch der Kampf der Internet-Giganten in den Kopf. Da entsteht gerade das Allgegenwärtigkeits-Internet durch die Verbindung des mobilen Internets mit der lang ersehnten Internet-Brille, welche durch die Google-Power in die immer näher rückende Reichweite gestellt wird.

Interessant erscheint mir gegenwärtig das Spannungsfeld Microsoft, Google, Facebook und Apple. Während Apple durch den Verlust von Jobs möglicherweise gar nicht weiß, in welche nächste Innovation die angehäuften Überschüsse fließen sollen, klammern sich die Redmonder an den Internet-Strohhalm Facebook mit ein paar Prozenten, produzieren ihr stabiles Desktop-Betriebssystem weiter und versuchen es mit der Cloud via Azure. Achja, da war noch was … wie hieß der einst so erfolgreiche Handy-Hersteller ? Ahja, Nokia und Microsoft … gut … schauen wir mal (gähn, obschon ich diese Nokia-Brillen-Studie auch sehr schön finde). Und dann kommt da mal die Internet-Mama um die Ecke, die nur „gutes“ tut! Google Plus und nun Project Glass (GooglePlus).

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In Memory of Steve Jobs – Meine ersten Berührungen mit Apple

Steve Jobs

Der heutige Tag, der Tag nach dem Tod von Steve Jobs, gab mir Anlass, darüber nachzudenken, wann, wo und wie ich das erste Mal mit einem Apple-Produkt in Berührung kam. Um es vorweg zu nehmen: Obwohl ich im Besitz eines iPhones und eines iPads bin, ich war und bin keiner dieser „religiösen“ Apple-Anhänger. Trotzdem bewegt mich der Tod eines Visionärs und Machers wie Steve Jobs! Leider kam ich nie in den Genuss, den Mann live zu erleben.

Die 80er – Apple – C64 – Amiga – Atari

Wann also Andreas, frage ich mich, bist Du das erste Mal auf einen Apple-Computer gestoßen? Nun, es muss irgendwann in den 80er Jahren gewesen sein. Eine Errinnerung kam da nämlich in mir hoch. Als „Kind des C64er’s“ gab es nur diesen einen Commodore-Computer für mich, alles andere war da ausgeblendet. Manchmal, im Karstadt-Schaufenster gab es andere häßliche graue Kästen zu betrachten. Die aber waren out, zu teuer, zu unkool, zu unkultig. Wer „Elite“ war, gehörte der Scene an und verfügte über die besten Kontakte und die neusten Computerspiele, frisch aus den USA. Das war auch so eine „Religion“, irgendwie. Ich war eben Commodore-Anhänger und nicht Apple-Anhänger :-)

Die erste serienreife Computermaus

Zu dieser Zeit waren Apple-Computer nicht erschwinglich [Weiterlesen…]

3D Sehen Basics

3D Sehen

Seit ich das erste Mal in einem Freizeitpark mit 3D Kino war, hat mich diese Darstellungsweise fasziniert. Damals funktionierte es noch mit Rotgrün-Brille, jetzt, 25 Jahre später, gibt es neue Techniken um dem Hirn einen 3D Eindruck zu vermitteln.

Grundlagen 3D Wahrnehmung:

Für die Wahrnehmung dreidimensionaler Räume sind folgende Werkzeuge unbedingt erforderlich: Zwei Augen und ein Hirn. Letzteres haben die meisten, [Weiterlesen…]

iPhone & co. : mit Sicherheit nur ein Telefon

Iphone 5

Kennt Ihr noch die Wählscheibe?

Also nicht das App für Euer iPhone… ich meine die mechanische Wählvorrichtung von Fernsprechgeräten, die in den meisten Fällen cremefarben, orange oder grün waren.

Unverzichtbarer Partner der Wählscheibe war das Telefonbuch, das es in den Varianten „public“ und „private“ gab, und die immer im Umkreis von ca. 40 cm zur Wählscheibe positioniert waren.

Hierbei diente „private“ allerdings eher dazu, im Sinne eines alphabetisch geordneten Taggingsystemes die Zugriffszeiten zu verkürzen. So konnte man Inhalte aus dem Publiktelefonbuch in das Private kopieren, wobei als Tags in der Regel Vor- und Nachname verwendet wurden. Aber auch „Schule“, „Schwimmbad“ oder „Arzt“ waren gängig. Aufgrund einer fehlenden Suchfunktion wurden diese Tags dann hierarchisch strukturiert. [Weiterlesen…]

Apple erhält Multi-Touch-Patent für 3D-Gesten

Patentierte 3D Gesten

Apple patentiert neben Multi-Touch-Gesten im 2D-Bereich für iPads und iPhones nun wohl auch Gesten für die 3D-Eingabe, Manipulation, Modellierung usw. Das dürfte ein spannender Krieg werden mit Firmen wie Microsoft, die bereits Produkte wie die neue XBox mit Kinect am Start haben. Ebenso werden sich Firmen verteidigen müssen, die generell Bewegungen bzw. Gesten im 3D-Raum nutzen wollen.

Auf der CeBIT 2010 habe ich in diesem Jahr ein computergestütztes Rehabilitationstraining gesehen. Hier musste der Patient die exakten Bewegungen eines Avatars nachmachen. Über mehrere Sensoren wurden dabei die Bewegungen an Handgelenken, Unterarmen und Oberarmen abgenommen. Wich die reale Bewegung der Bewegung des Avatars ab, wurde dies sofort am Bildschirm sichtbar.

Das könnte wieder eine „heiße“ Patentdiskussion werden, wenn sich der erste Player „natürliche Gesten“ patentieren lässt.

Jailbreakme! Wenn das iPhone nach Freiheit ruft

Was bisher mit schwerer Bastelabreit verbunden war, folgt nun einem früheren Zewa-Slogan: „Mit einem Wisch ist alles weg!“

Das bezieht sich natürlich nur auf die von Apple verhängten Einschränkungen, die laut Gerichtsurteil in den USA, nun umgangen werden dürfen. Das geht allerdings auf Kosten der Gewährleistung, d.h. falls anschließend ein iPhone nicht mehr funktioniert, ist Apple aus der Verantwortung.

Seit diesem Urteil gibt es eine, meißt überlaufene, Seite Jailbreakme.com, die, per Eingabe über das Display, das iPhone knackt. [Weiterlesen…]

The King of Marketing: Steve Jobs und das iPhone4

Wieder einmal erfasst der König des Marketings, Steve Jobs, die Masse. Mit seiner besonderen Art der Magie erreicht der Religionsführer nicht nur bisherige Apple-Gläubiger. Jetzt zieht er sogar neue Anhänger in seinen Bann (er hat ja sogar mich bekommen!).

Als wegweisend finde ich im folgendem Video das „baseTime“-Feature. Zugegeben, Videotelefonie über mobile Netze ist nicht wirklich etwas Neues, aber ich denke dass Steve Jobs sein Versprechen mit VideoCalling via mobiler Netze halten kann. Insbesondere mit den neuen LTE-Breitbandnetzen, die uns das hyperschnelle mobile Allgegenwarts-Internet mit bis zu 100 Mbit/s ermöglichen, sehe ich da eine Chance. Der Unterschied liegt einfach darin, eine Idee zu haben und es theoretisch zu können und eine Idee wirklich brauchbar umzusetzen. Nun, warten wir’s ab!

Fasziniert in dem Video hat mich das Videogespräch mit dem Vater und seiner Familie. Klar, das spricht an, das weckt Gefühle und ist emotional! Der Business-Man ist unterwegs, fern ab von der Familie. Damit hat Apple wohl den Claim von Nokia geklaut, ohne ihn auszusprechen, sondern einfach nur, indem die Idee besser umgesetzt wird:

“ … Connecting People …“

Aber, skeptisch wie ich bleibe … warten wir’s ab. So konnte mich beispielsweise das Spracherkennungsfeature der bisheringen iPhone-Modelle nicht wirklich begeistern. Dass das iPhone 4G eine 5 Megapixel-Kamera hat, ist nicht wirklich ein Megafeature. Andere Hersteller wie Sony und Nokia haben schon länger Kamera’s mit hoher Megapixel-Auflösung. Und das der Akku 40% mehr Power hat!? Nunja, wer ein iPhone hat, der kennt das Leid, der ewigen Laderei, das ist längst überfällig!


Multitasking und Ordnersysteme als neue Features zu verkaufen finde ich auf der einen Seite peinlich. Umso faszinierender finde ich aber, wie er es schafft, dieses praktisch so zu verkaufen, dass die User glauben, es sei wirklich was Neues.

Wenn es ihm allerdings gelingt, baseTime in die Welt zu bringen und dieses Feature auch genutzt wird, dann schlägt er ja fast eine Brücke zu dreidimensionalen virtuellen Welten. Der „ConnectingPeople“-Effekt über die visuelle virtuelle Repräsentanz des VideoCalls bzw. des Video-Bildes geht ja ein wenig Richtung Immersion. Hier wird zwar kein gemeinsam virtuell geteiler Raum der Interaktion wie in virtuellen Welten erzeugt, aber das fotorealisitische Abbild eines Menschen mittels Video kommt sicherlich an. Wichtig ist nur, dass es auch funktioniert und genutzt wird. Ich glaube, dazu ist wichtig, das ein VideoCall nicht mehr kostet, als ein einfaches Telefonat. Da hier logischerweise mehr Bandbreite erforderlich ist, bleibt abzuwarten, ob er es schafft! Aber mit LTE-Breitbandnetzen gehen wir ja tatsächlich in eine neue Dimension!

Android auf iPhone-Hardware

Via androidPIT bin ich heute auf auf diese Schlagzeile aufmerksam geworden. David Wang ist es gelungen ein Android-Betriebssystem auf einem iPhone 3G auszuführen. Gespräche können noch nicht geführt werden, ebenso wird der Sound noch nicht zu 100% unterstützt, trotz allem ist der „Hack“ bemerkenswert. Am besten gefällt mir die Multiboot-Funktion. In dem Video zeigt Wang, dass er sowohl das iPhone OS als auch das Android OS booten kann. [Weiterlesen…]

iLiving – Wohnung mit dem iPhone einrichten

Vor ein paar Jahren habe ich noch ein Programm gekauft, mit dem ich einen Grundriss meiner Wohnung erstellten konnte, um alle Möglichkeiten der Positionierung meiner Möbel auszuprobieren, bevor ich umziehe. Das Ganze konnte ich mir noch dreidimensional ansehen, ausdrucken, und später mit der Realität vergleichen, wobei die Deckungsgleichheit zu wünschen übrig ließ…

Und erfahrungsgemäß habe ich dann, nach zwei bis drei Wochen, trotzdem nochmal alles umgestellt.Scheinbar war ich mit diesem Phänomen nicht alleine, sonst hätte sich www.planungswelten.de nicht Gedanken darüber gemacht, wie iPhone und Augmented Reality zu „schöner wohnen“ werden…

Wie wir schon im Artikel über das Projektes Augmented Reality an der LMU München geschrieben haben, ist die Verschmelzung von realer und virtueller Welt keine so große Zukunftsvision mehr. Doch daß das alles jetzt schon auf dem iPhone stattfinden kann, ist ein Schritt, der eine konsequente Umsetzung der Forschung bedeutet!

Auf www.news-eintrag.de wird beschrieben, wie das Apple iPhone sich künftig auf das Wochenende im skandinavischen Möbelhaus auswirken kann…