Troppo Grid im HyperGRID

Könnt ihr Euch noch an die Troppo Island errinnern? Nein? Na dann vielleicht an den australischen Architekt und Designer Per Pegler, über den wir im März 2007 berichtet haben? Per Pegler ist der Avatar-Name von Per Eriksson. Damals sind wir auf Per wegen seinem innovativen Ansatz im Bereich der Architektur aufmerksam geworden. Er zählt zu einer der ersten Architekten, die damals (2007!) schon sehr früh das Potential für den Einsatz virtueller Welten im Bereich der Architektur erkannte. Damit ist er Vielen meilenweit vorraus. Was aber ist eigentlich aus seinen Projekten geworden, fast drei Jahre später.

Wie nicht anders zu erwarten, ist er aktiver den je. Per hat weitere SIMs in Second Life. Zudem hat er sein Angebot auch zusätzlich auf das OpenSIM-basierte Troppo-Grid erweitert, dass „HyperGRID-Ready“ ist.

Die HyperGRID-Architektur bereitet die Infrastruktur für das 3D-Internet vor. Es kann, wie das WWW Webseiten verbindet, OpenSimulator-basierende Virtuelle Welten miteinander koppeln. So wie man sich heute via HyperLink von Webseite zu Webseite klickt, ist es möglich, den eigenen Avatar GRID-übergreifend von der einen Region einer Virtuellen Welt in die andere Region einer weiteren Virtuellen Welt zu teleportieren. Eine Art Single-Sign-On für Virtuelle Welten.

Ich werde Pia mal fragen, ob Sie unseren Freund demnächst einmal besucht.

Arbeiten auf der Bohrinsel

Wie die englische Universität in Leicester zeigt, gibt es auch Jobs auf Bohrinseln, die nichts mit schlechtem Wetter und harten Arbeitsbedingungen zu tun haben. Zum Beispiel, wenn es um die Gestaltung der Bohrinsel zur Verbesserung der Nutzbarkeit geht.
Die Arbeitspsychologen der Uni haben dabei anhand einer Bohrinsel demonstriert, wie man eine bestehende Architektur um einen Fluchtweg erweitern kann.

Somit ist auch eine der Fragen des Arbeitskreises beantwortet worden, in wie weit man sich die Planung realer Produktionsstätten vorab virtuell vereinfachen kann.

Den Text dazu gibts hier.



Community Meeting in Berlin 3/3: BIZZin3D

Das BIZZin3D Meet up

Pünktlich um 16:00 Uhr startete am 02. Juni 2009 das von Tobias Neisecke und Jan Northoff organisierte 3D-Internet Business Meet Up in den Osramhöfen in Berlin.

Es gab vier Diskussionsrunden, zu denen hochkarätige Vertreter des 3D-Internets eingeladen waren. Ein kurze Übersicht darüber, wer mit wem und zu welchem Thema gesprochen hat
gibt’s auf der Open Sim-Seite von TalenRraspel virtual world ltd., die Übertragungen sind auf ustream.tv
zu sehen.

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2. SL Basics InWorld Termin

Im Rahmen des BlendedPLUS Seminars Second Life Basics haben wir heute die VHS Goslar in Second Life besucht.

Lexa Merlin, in real Frau Christine Fischer, die verantwortliche Projektleiterin, hat uns freundlich empfangen, und sich 45 Minuten Zeit genommen, um uns das Projekt der virtuellen Volkshochschule Goslar vorzustellen. Hier wird nämlich konsequent elearning betrieben. Die Dozenten unterliegen alle einem strengem Auswahlverfahren, was die Fachkompetenz bezüglich der Lehrinhalte, sowie der Lehrmethoden angeht. Mit einem Lehrmedium des 21. Jahrhunderts einen Frontalunterricht abzuhalten, wie er schon am Anfang des 19. Jahrhunderts praktiziert wurde, ist hier völlig undenkbar. Neue Medien eröffnen neue Wege, und die Lehrkräfte haben sich diese Wege in jahrelanger Arbeit selbst angeeignet.

Neben einer sehr ansprechenden virtuellen Landschaftsarchitektur hat sie uns vor allem mit Inhalten überrascht. Von Schulungsmaßnahmen für Profis bis hin zu kostenlosen Bildungsspielen mit hohem Unterhaltungswert lässt sich alles finden.

Besonders hervorheben möchte ich hier die Übungen zur Schiffsbeleuchtung im Rahmen des Sporbootführerscheins See. Über die Umwelteinstellungen des SL Clients kann sowohl Tag als auch Nacht problemlos simuliert werden, und auch die Veränderung der Beleuchtung in Relation zur Position des Schiffes kann hier eindrucksvoll erfahren werden.

So kann man wunderbar in den kalten Wintermonaten die Theorie „praktisch“ erlernen, und, sobald es warm wird, in See stechen ;-)

Der Besuch der VHS Goslar ist für jeden, der mal über den Tellerrand hinausschauen möchte, ein Muss!

Für alle SL Nutzer ist hier die Surl

Wir formen unsere Gebäude, und danach formen uns die Gebäude

Mit diesem Zitat von Winston Churchill leitet Jon Brouchoud (Keystone Bouchard in Second Life) diesen Video Podcast ein. Während in der physischen Welt Gebäude meist viele Jahrzehnte, oft gar Jahrhunderte ihren Zweck erfüllen müssen, ist man in virtuellen Welten wie Second Life flexibler. Im weiteren Verlauf geht Brouchoud auf einige Aspekte des collaborativen Arbeiten in der virtuellen Welt aus Sicht eines Architekten ein.

Pia Piaggio entdeckt Ibiza

Pia Piaggion in Second Life TeaserIn Spanien gefällt es Pia total gut. Dort sei ein total cooles Gridflair, wie sie sich ausdrückt. „Irgendwie so locker. Wahrscheinlich liegt das an den schönen Stränden und den meterhohen Palmen, die überall herumstehen. Das entspannt halt einfach“, vermutet sie.

Wie sie das so äußert, fällt mir zum ersten Mal etwas eigentlich sehr Gravierendes am Zweitleben auf: Es ist eine schattenlose Welt, in der sich die Avatare bewegen. Im Reallife sind es oftmals gerade jene dunklen Umrisse, aus denen die Objekte ihre ästhetische Wirkung entfalten oder durch die eine Landschaft lebendig wirkt. In einer 3D-Welt würde sich daran wohl bisweilen noch die Rechnerkapazität erschöpfen, so erkläre ich mir das als Laie jedenfalls. [Weiterlesen…]

Michelin prüft Second Life als E-Learning-Plattform

Soeben wurde ich von Dirk auf folgenden Artikel hingewiesen.

Michelin prüft Second Life® als E-Learning-Plattform für hoch anspruchsvolle Inhalte. Hierbei geht es um die Ausbildung von IT-Professionals und Themen wie IT-Infrastrukturen und Architekturen:

Trainees participate in both traditional presentation-style learning and interactive hands-on exercises. While it’s still early, so far all signs point to success. Early participants in the program have shown that it doesn’t take long to learn to use the environment, visualizing complex concepts makes them easier to understand, and the immersive experience helps increase their engagement in the learning process.

Interview mit Ginsu Yoon, Vice President Business Affairs von Linden Lab

Interview mit Ginsu Yoon, von Andreas Mertens

Mit der freundlichen Genehmigung von Create or Die vom Software & Support-Verlag veröffentlichen wir hier das aktuelle Interview mit Ginsu Yoon, Vice President Business Affairs, von Linden Lab.

Das originale Inteview in voller Länge gibt es auch hier bei www.createordie.de

CREATE OR DIE: Herr Yoon, wie sieht die Vermarktungsstrategie bei Linden Lab® bezüglich ihrer serverbasierten GRID-Technologie aus?

Ginsu Yoon: Mit dem White-Label-Konzept ermöglichen wir Unternehmen, unter ihrem eigenen Brand virtuelle Welten zu betreiben.

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Metaverse08 – Die Konferenz für Second Life und virtuelle Welten in Europa

(Pressemiteilung).
Nach der erfolgreichen Inworld Premiere der Metaverse Konferenz im Vorjahr findet nun die Real World-Variante vom 27. bis 28. Mai 2008 im Kongresszentrum Karlsruhe statt.

Im Rahmen der mehr als 25 Vorträge der Metaverse werden fast alle Aspekte, die im Zusammenhang mit der kommerziellen Nutzung virtueller Welten und des 3-D Internets interessant sind abgedeckt. [Weiterlesen…]

Fachkongress „Simulation und Virtuelle Realität in der Medizintechnik“

Vom 18. bis 19. März 2008 findet in Tuttlingen unter der Schirmherrschaft des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg der Fachkongress Virtuelle Realität in der Medizintechnik statt“ statt.

Der Fachkongress findet im Virtual Dimension Center (VDC) Tuttlingen statt. Weitere Informationen gibt es hier.

Bemerkenswert, dass die Medizintechnik hier sehr weit vorne ist. Das Unternehemen Visenso beispielsweise, hat bereits die Integrationsplattform COVISE am Start für verteilte VR-Anwendungen im Netzwerk.

Die Frage, die sich mir stellt ist, ob man verteilte medizintechnische VR-Anwendungen zum Web.3D zählen könnte?

Eine großartige Vision wäre ja, dass hochkarätige Ärzte von einem entfernten Ort via Roboter am anderen Ende der Welt sicher und zuverlässig einen Menschen operieren könnte.

Dazu fehlen leider zu viele Details. Allerdings erfährt man auf den Seiten von Visenso bereits ziemlich viel über die Architektur der Plattform. Die Darstellung vermittelt einen äußerst modularen und sauberen Eindruck.