Kulturschätze als 3D-Objekte

3D-Conform nennt sich das europäische Projekt, dass antike Kunstschätze in dreidimensionaler, virtueller Form archivieren soll.

Angefangen bei Bildern, Waffen, Vasen bis hin zu Großobjekten wie Tempeln soll für Mitarbeiter entsprechender Forschungsgebiete alles gescannt und getagt werden, was so in den Kellern der Museen zu finden ist.

Zum Einen, um eine Übersicht über die eingelagerten Bestände einzelner Museen zu bekommen, zum Andern, um über eine Software gleichartige Objekte zu finden. So ist es beispielsweise für die Restauration eines Objektes sinnvoll, vorher gleichartige Objekte aus der selben Epoche bezüglich Farbe, Form und Oberflächenbeschaffenheit zu studieren.

Die kommerzielle Verwendung der Technologie soll dahin gehen, dass mit Hilfe des Rapid-Prototyping-Verfahrens jeder die Möglichkeit hat, eine Nachbildung der Venus von Milo sein Eingen zu nennen, die sich von den bisherigen Schlüsselanhängern gewaltig unterscheiden wird.

Mit beteiligt an dem Projekt ist das in Darmstadt ansässige Fraunhofer Institut für Gafische Datenverarbeitung (IGD). Ein Bild dazu, sowie ergänzende Informationen, gibts hier.