Einladung 32. AK e-Learning am 08.03.2012 um 18:00 Uhr

Einladung zum 32. AK E-Learning am 08.03.2012
um 18:00 Uhr

im Hörsaal avameo

Liebe Leserinnen und Leser,

nachdem wir uns im letzten Monat mit dem Avatar und dem Ident auseinander gesetzt haben, kommt diesen Monat Bewegung ins Spiel.
Darüber, wie die Bewegung aus dem Hörsaal in die virtuelle Welt gelangt, wird das Dreamteam aus E-Learning und IT der Uni Potsdam berichten.

Thema:
Synchronisation eines Vortragenden mit seinem Avatar

Vorlesungsaufzeichnungen und Live-Übertragungen erfreuen sich dank steigender Studentenzahlen großer Beliebtheit. Eine Alternative oder Ergänzung zu klassischen Videos sind Dependancen in virtuellen Welten.
Mit Hilfe ihrer Avatare erhalten Vortragende und Zuhörer hier ein Gefühl für die tatsächliche Präsenz der anderen Teilnehmer. So können Vorlesungen gleichzeitig vor Ort gehalten, für später aufgezeichnet und live übertragen wird. An die Dozenten stellt dies jedoch erhöhte Anforderungen, um sowohl den Vortrag selbst als auch ihren Avatar zu kontrollieren. Es werden Mechanismen vorgestellt, die eine automatische Synchronisation der Aktivitäten in Hörsaal und virtueller Welt erlauben.

Vortragende:
Ulrike Lucke [Black Urqhart]

Ulrike Lucke ist Professorin für Komplexe Multimediale Anwendungsarchitekturen sowie Chief Information Officer (CIO) der Universität Potsdam. In Forschung und Lehre beschäftigt sie sich mit den Einsatzmöglichkeiten und der Gestaltung verschiedener netzbasierter Systeme, insbesondere im Anwendungsgebiet E-Learning. Sie ist Sprecherin der Fachgruppe E-Learning in der Gesellschaft für Informatik.

Raphael Zender [Chip Oceanlane]

Raphael Zender ist wissenschaftlicher Mitarbeiter (PostDoc) am Lehrstuhl von Ulrike Lucke. Er beschäftigt sich vorwiegend mit IT-Infrastrukturen und Nutzerschnittstellen für innovative E-Learning-Szenarien und deren Einsatz im universitären Umfeld.

Wir freuen uns auf Euer Erscheinen,

Andreas Mertens und Tobias Würtz

Rezension: Mein Avatar und ich – Die Interaktion von Realität und Virtualität in der Mediengesellschaft.

Mein Avatar und ich

Im Rahmen der erweiterten Dokumentation zu den „14. Buckower Mediengesprächen 2010“ ist der Herausgeberband „Mein Avatar und ich – Die Interaktion von Realität und Virtualität in der Mediengesellschaft“ von Klaus-Dieter Felsmann erschienen.

Passend zur aktuellen Karnevalszeit lauten die einführenden Worte des Herausgebers:

„Es ist Karneval! Für wenige Tage gibt es dabei die Möglichkeit, dass man verborgen hinter einer Maske ein Anderer sein kann, als es ansonsten durch die Alltagsgegebenheiten über längere Lebensphasen hinweg festgelegt ist. Der Mensch agiert partiell in der Identität eines Stellvertreters, eines Avatars, und macht dabei entsprechende soziale Erfahrungen.“

Die modernen Medien gestatten uns nun, über die fünfte Jahreszeit hinaus in andere Rollen zu schlüpfen. Dabei ist es ganz gleich, ob wir von einem lustigen Twitteraccount, unserer Schokoladenseite auf einer Singlebörse, dem „wahren Ich“ auf Facebook oder unserem 3D Avatar in Second Life reden. Mit Hilfe des Internets können wir uns für jede Gelegenheit neu erfinden, in verschiedene Rollen eintauchen oder einfach nur das ausleben, was im alltag der physischen Welt nicht möglich ist.

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Be your Avatar – Natürliche Interaktion mit der digitalen Welt

Natural Interaction

Seit der Erfindung der Tastatur sind wir Menschen wie Sklaven mit dem stationären Computer untrennbar verbunden. Auch wenn ich mir als 14-Jähriger Teenager die Nase vor Bewunderung einer Apple-Innovation am Karstadt-Schaufenster plattdrückte, so fesselte uns die Computermaus noch mehr an die elektronischen Zauberkisten. Erst das mobile Internet und die durch das iPhone in den Massenmarkt gespülte Touch- und Multitouch-Displays gaben uns einen Teil unserer natürlicher Interaktion mit der Umwelt zurück. Durch den auf den Primesense-Webseiten postulierten Slogan

„Be your Avatar“

deutet die Firma auf die bevorstehenden Technologiekonvergenzen in den Technologieclustern Human Interfaces und Virtuelle Welten an. Doch setzt sich die Technologie durch und wenn ja, wie?

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Pia Piaggio sucht die EU


Pia Piaggio sucht die EU

Wenn auch momentan viele wirklich brisante Fragen die EU betreffen, erlaube ich mir dennoch eine weitere hinzuzufügen: Macht es Sinn, eine wie auch immer geartete Repräsentanz der EU im Second Life zu unterhalten? Die Antwort lautet, nach vielen Recherchen, nein. Denn die EU, die ja auch schon im RL bekannt ist für ihre sonderbaren Wege, geht auch in diesem Fall einen eigenmächtigen Schritt. Für knapp 300.000 € entwickelt man gleich eine eigene virtuelle Welt mit dem Namen „Citzalia“. Gelauncht werden sollte sie bereits Ende 2010, aber wie vieles aus der Brüsseler Schmiede, steckt sie noch immer in den Bauarbeiten. Ist vielleicht auch gut so, denn ein Blick auf die Website verdeutlicht rasch, welch naives Umfeld uns EU-Bürgern darin zugemutet werden soll. Fast so wie im wahren Leben – als ob wir eine Doppelung bräuchten. Da hat Jon Worth mit seinen Gedanken im August vergangenen Jahres schon völlig recht gehabt. [Weiterlesen…]

Die Persönlichkeit des Avatars – Blizzards Realnamen

Ein weitverbreiteter Gedanke ist zur Zeit, dass virtuelle Welten gerne dafür genutzt werden, um die eigene Identität zu verschleiern. Das spiegelt sich in Aussagen wie „Die Nutzer können sein, wer oder was sie wollen“. Interessant dabei ist das Wort „wollen“.

Grundsätzlich spiegelt sich in der Identität eines Menschen ein oft unbewusstes Wertesystem. Der Banker legt Wert auf finanzielle Sicherheit, manch einer ist dafür Bereit, andere Leute übers Ohr zu hauen, dem Hippi hingegen ist das menschliche Miteinander und der Einklang mit der Natur wichtig, das Geld oft nur zweitrangig.

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Der Mainstream wird 3D-Ready

Mit Avatar – Aufbruch nach Pandora von James Cameron, Alice im Wunderland 3D und weiteren Kinofilmen fängt es an, den Mainstream für die Dreidimensionalität in den Medien vorzubereiten. Während die Kinos mit polarisiertem Licht arbeiten, um den 3D-Effekt zu erzeugen, zieht die alte, aber weiterentwickelte, Shutterbrillen in die Wohnzimmer ein. Samsung sorgt bereits jetzt mit seinem 46-Zoll-3DTV UE46C7700, dass wir im Wohnzimmer ein volles 3D-Erlebnis genießen können.

Heute aber erreichte uns die Nachricht via heise, dass auch die Fussball-WM in Afrika in 3D übertragen wird. Auf ausgewählten Public-Viewing-Events, wird dann die 3D-Technik zugänglich sein. Der Einzug von 3D in den Mainstream ist dann vielleicht zur WM 2014 zu erwarten? Man stelle sich große Events vor, jeder Zuschauer hat eine Brille auf, um am öffentlichen 3D-Erlebnis teilzunehmen (Public Vieweing).

Für den Einzug von 3D im Wohnzimmer wird allerdings nach eine Zeit ins Land gehen, da sich noch nicht wirklich Standards entwickelt haben. Auch für die Kino’s gibt es bereits mehrere Verfahren, die untereinander nicht kompatibel sind.

Der nächste zu erwartende Schritt könnte also eine Standardisierung sein, sodass der User seine persönliche Brille beim Public Viewing, vor dem Fernseher, dem PC und im Kino einsetzen kann. Dann würde sich der User zumindest mit „seiner Brille“, mit „seinem Gadget identifizieren“ ! Die Frage ist allerdings, ob dies technisch überhaupt möglich ist, wegen der verschiedenen Rahmenbedingungen (Größe des Bildes, Entfernung, Lichteinwirkung von natürlichen Licht usw.).

Ich denke jedenfalls, dass dieser Schritt ein wichtiger Beitrag für den Durchbruch des 3D-Internets ist.

Pia Piaggio in Pandora

Pia Piaggio in Pandora



Im Grunde liegt nichts näher, als den Film Avatar in einer ehedem aus Avataren bestehenden Welt zu interpretieren. JackSully Toocool hat es gemacht und das deutschsprachige Avatar Rollenspiel Pandora Magic im Second Life™ gegründet.



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EnBW Umfrage-Ergebnisse

Am Donnerstag, dem 23.07.2009, werden um 19:00 Uhr im Auditorium des EnBW EnergyParks die Ergebnisse der Online-Umfrage aus dem letzten Jahr von Dirk Krause präsentiert.



Die Umfrage hat vor allem die Menschen hinter den Avataren beleuchtet. In dem Vortrag werden Antworten auf Fragen gegeben wie: „Wer nutzt eigentlich SL?“, „Werden Markenauftritte überhaupt wahrgenommen?“, „Was machen die Nutzer am liebsten in SL?“ oder „Wer flirtet lieber, Männer oder Frauen?“

Weitere Informationen zu der Umfrage finden sich nach dem Event unter: www.enbw.com/secondlife

Kommunikationsqualität im virtuellen Raum

In den Essener Studien zur Semiotik und Kommunikationsforschung – Band 28 liefert Sascha Postner als einer der wenigen ernstzunehmenden deutschen Forscher und Wissenschaftler im Bereich Virtuelle Welten neben Andreas Lober ein hervorragendes Werk. Das Buch umfasst im DIN A5-Format 106 Seiten und kostet €24,80 bei amazon.de und ist im Shaker-Verlag erschienen.

Der offizielle Titel der Studie lautet

„Erster Eindruck aus zweiter Hand – Zum sozio-perzeptiven Kontakt unter den spezifischen Bedingungen dreidimensionaler Onlinewelten am Beispiel von Second Life“

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Science in 3D

Science in 3D hörte sich für mich anfangs nach Avataren in Laborkitteln an, die in merkwürdig sterilen und phantastischen Versuchsumgebungen zu virtuellen Frankensteins avancieren wollen.
Wie sich herausstellte, hatte ich den Spirit von Second Life mal wieder gründlich unterschätzt.


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Im virtuellen Hörsaal der Uni Potsdam tummelte sich um 16:00 Uhr das typische bunte Second Life Avatarvolk in seiner schillernden Vielfalt.

Über 40 Teilnehmer aus Europa und ein Gast aus New York sind zusammengekommen, um über den Nutzen virtueller Räume zu informieren, informiert zu werden und zu diskutieren.


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Prof. Dr. Christian Lattemann von der Uni Potsdam eröffnete die Vortragsreihe mit seinen Erfahrungen, die er bei seiner Arbeit in Second Life gesammelt hat, und ging dabei näher auf die Potentiale, aber auch auf die Einschränkungen von virtuellen Welten ein.


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