FESTO gewinnt Zukunftspreis mit bionischem Handling Assistent am Vorbild des Elefantenrüssels

Die Firma FESTO mit Sitz in Esslingen am Neckar wurde mit ihrem „bionischem Handling Assistent“ am 21. Spetember für den Deutschen Zukunftspreis nominiert.

In Kooperation mit dem Fraunhofer IPA ist es gelungen, am Vorbild eines Elefantenrüssels einen bionischen Greifarm zu mit faszinierenden Eigenschaften entwickeln, der in Zukunft in zahlreichen Anwendungsbereichen eingesetzt werden kann:

„… Mit mehr als 40.000 einzelnen Muskelfasern kann sich der Elefantenrüssel in jede Richtung frei bewegen. Das faszinierte die Ingenieure von Festo und inspirierte sie zu einem Handhabungssystem, das viel weiter geht als das, was bisher in der Industrieautomatisierung vorhanden war. Die Bewegungsfähigkeit geht sogar so weit, dass sich der Bionische Handling-Assistent von 70 Zentimeter auf 1,10 Meter verlängern kann, was sein natürliches Vorbild nicht vermag. „Damit gehen wir in eine neue Generation von Assistenzsystemen, deren Einsatzfelder gerade von diversen Forschungseinrichtungen und Hochschulinstituten definiert und geprüft werden“, so Dr. Peter Post, Leiter Research and Programme Strategy bei Festo. … “

Das Team von FESTO und das Fraunhofer IPA gewann jetzt den mit 250.000 Euro dotierten Deutschen Zukunftspreis [Weiterlesen…]

Die Grenzen verschwimmen zunehmend

Aus dem Bereich Human Interfaces ist folgendes YouTube Video auf unserem Radar aufgetaucht. Man stelle sich nun stark körperlich behinderte Menschen vor, die über eine Bionic-Hand Force-Feedback-Signale bekommen, wenn sich diese in einer Virtuellen Welt aufhalten. Denkbar, oder?