Pia Piaggio schaut Drax Files

Der heutige Streifzug von Pia Piaggio ist ein wenig anders als gewohnt. Schon lange überfällig ist ein Treffen mit dem virtuellen Reporter Draxtor Despres, den Pia vor einigen Monaten bei der Eröffnung der Sim vom Goethe Institut kennengelernt hatte. Seitdem liegt sie mir ständig in den Ohren mit dem Satz: „Stephy, wann kann ich denn endlich mal den Drax treffen? Ich will unbedingt wissen, was der so fabriziert!“ Tja, das Ding ist, im Second Life lässt sich das kaum erkunden. Denn seine Arbeiten entstehen zwar dort, sind aber hernach als Machinima-Videos am besten im Web 2.0 anzuschauen. So komme ich in die ungewohnte Lage, mit der Pia einen Ausflug ins Internet zu unternehmen.

Mit Musik fing alles an

Draxtor Despres heißt im RL Bernhard Drax, stammt aus München und lebt seit vielen Jahren im fernen Kalifornien. Als ausgebildeter Musiker ist er sozusagen im Kabelsalat aufgewachsen. Seinerzeit dienten noch zahllose Strippen der Übertragung von analogen Signalen. Eine jede war ausgestattet mit einem unterschiedlichen Stecker, der in eine bestimmte Buchse an einem der sich türmenden Endgeräte gehörte. Oft mussten dazu Adapter benutzt werden oder Zwischengeräte in einer Kette von Apparaten, die nachher etwas so leichtes wie Musik hervorbrachten. Doch die Zeiten ändern sich. Aka Draxtor Despres hat er sein Betätigungsfeld erheblich ausgeweitet und konnte dennoch den Endgerätewust und Kabelsalat so gut wie einmotten. Er sitzt jetzt vor zwei Laptops, von dem einige wenige Strippen abführen, durch welche hochmoderne digitale Signale jagen. Er produziert nun im Wesentlichen Filme, mit denen er regelmäßig seinen Channel The Drax Files bei Youtube füttert.

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