L3T – Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien

Nicht selten ist die klassische „Lern- und Lehrwelt“ neuen Technologien gegenüber kritisch eingestellt. Häufige Kritik ist die fehlende Präsenz, wenn es um Lernen mit dem Internet im weitesten Sinne geht. Da ist es egal ob es um Twitter, Blogs, Wikis, Moodle oder gar Second Life geht. Meist hindert hier eine feindliche Grundeinstellung, die kreativen Möglichkeiten zu sehen. Tendenziell muss ich (leider) immer wieder feststellen, dass die Kollegen aus Österreich diesen Innovationen gegenüber offener eingestellt sind (was eine rein subjektive Sache sein kann). Wie auch immer, möchte ich hier ein tolles Projekt vorstellen: Das Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien, kurz L3T. Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch einen Tweet, der auf das Video von Martin Ebner verwies. In dem Video erklärt Martin Ebner den Begriff Microlearning. Besonders gut fand ich die Darstellung, wie sich Microlearning einbettet in die bestehenden Lehr- und Lernformate. Dadurch entsteht bei mir ein Bild der Orchestrierung von Lehr- und Lernumgebung bzw. Materialien. [Weiterlesen…]

Rezension: Mein Avatar und ich – Die Interaktion von Realität und Virtualität in der Mediengesellschaft.

Mein Avatar und ich

Im Rahmen der erweiterten Dokumentation zu den „14. Buckower Mediengesprächen 2010“ ist der Herausgeberband „Mein Avatar und ich – Die Interaktion von Realität und Virtualität in der Mediengesellschaft“ von Klaus-Dieter Felsmann erschienen.

Passend zur aktuellen Karnevalszeit lauten die einführenden Worte des Herausgebers:

„Es ist Karneval! Für wenige Tage gibt es dabei die Möglichkeit, dass man verborgen hinter einer Maske ein Anderer sein kann, als es ansonsten durch die Alltagsgegebenheiten über längere Lebensphasen hinweg festgelegt ist. Der Mensch agiert partiell in der Identität eines Stellvertreters, eines Avatars, und macht dabei entsprechende soziale Erfahrungen.“

Die modernen Medien gestatten uns nun, über die fünfte Jahreszeit hinaus in andere Rollen zu schlüpfen. Dabei ist es ganz gleich, ob wir von einem lustigen Twitteraccount, unserer Schokoladenseite auf einer Singlebörse, dem „wahren Ich“ auf Facebook oder unserem 3D Avatar in Second Life reden. Mit Hilfe des Internets können wir uns für jede Gelegenheit neu erfinden, in verschiedene Rollen eintauchen oder einfach nur das ausleben, was im alltag der physischen Welt nicht möglich ist.

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Neue Medien für den Leser 3.0

der Begriff des „papierlosen Büros“ ist schon älter und hat sich bis dato nicht bewahrheitet. Mehr Papier den je wird produziert und konsumiert. Erst durch die Technologiekonvergenz des Internets und den mobilen Endgeräten (Smartphones, Tablets), scheint der Durchbruch von E-Book und E-Paper bevorzustehen. So existieren für unseren ILS-Fernlehrgang zum Social Manager zwar noch die guten alten Studienhefte in Form von Papier, zwingend braucht man diese aber nicht! Wer möchte, kann das komplette Studienmaterial via iPad auch elektronisch beziehen! [Weiterlesen…]

Game- und Metacrime – Fachvortrag am 20. August 2011

Game- und Metacrime

Am 20.August 2011 findet an der Donau Universität in Krems ein Fachvortrag zur Kriminalität in virtuellen Welten statt.

Referenten sind dort die beiden Kriminologen und Polizeibeamten Thomas-Gabriel Rüdiger und Cindy Krebs, die sich mit einer durchaus interessanten Fragestellung bezüglich der Kriminalität in virtuellen Welten beschäftigen.

Interessant ist zum Beispiel die Frage nach den „Kulturbringern“ in virtuellen Welten. Verschiedene Menschen verschiedener Kulturen mit verschiedenen unbewussten Wertesystemen treffen sich in der virtuellen Welt.

Wie entstehen dort gesellschaftlichen Regeln, und kommen sie vielleicht zurück ins Physische?

Wie reguliert sich das Rechtssystem selbständig? Wird die künftige Strafverfolgung durch die Plattformbetreiber abgedeckt?

Einen Einblick in die moderne Polizeiarbeit bekommt man durch die Zeitschrift der Gewerkschaft der Polizei (ab Seite 21), und natürlich durch das Buch, dass von den Referenten zu diesem Thema herausgegeben wurde.

Zweites E-Learning Arbeitskreis-Treffen

Am Donnerstag, den 23.07.2009 laden wir zum 2. E-Learning-Arbeitskreis in Second Life ein. Starten werden wir wie immer um 18:00 Uhr unserer Zeit (GMT+1). Treffpunkt ist unser neuer Bereich (Auditorium) avameo auf der Insel KybernEthik 1 in Second Life. Avameo ist ein Kunstwort aus Ava wie Avatar und Meo wie Bewegung und Wandel aus dem Lateinischen. Im übertragenden Sinne bedeutet Avameo „Der Mensch im Wandel„.

Unsere Impulsgeberin

Als Impulsgeber dürfen wir diesmal Stephanie Posselt aka Pia Piaggio begrüßen. Stephanie Posselt lebt in Spanien auf ihrer autarken Finca, unterhält einen Olivenhain und arbeitet dort als freie Autorin. Sie ist Autorin des Buches Unter Blau und schreibt seit dem 15. April 2008 für Avameo über ihre Streifzüge durch Second Life und OpenSimulator. Ihre Streifzüge im Metaversum führt Sie via Laptop und UMTS von Ihrer Finca in Spanien durch. Ihre Beiträge gehören mit zu den meistgelesenen Artikeln auf www.avameo.de.

Das Thema

Am Donnerstag wird uns Pia Piaggio aka Stephanie Posselt live durch eine für Privathaushalte realisierte Simulation in Second Life führen. Hier können Besucher u.a. ausprobieren, wie eine brennende Friteuse auf verschiedene Löschversuche reagiert. Wer am Donnerstag nicht teilnehmen kann, dem sei der 3D-Internet-Offline-Streifzug von Pia Piaggio empfohlen, den man bei uns im flachen Internet nachlesen kann.

Ziel des Arbeitskreises

Der Arbeitskreis E-Learning in Second Life ging aus unserem blendedPLUS-Seminar hervor, welches wir in Kooperation mit den Fortbildungsbüros Baden Wuerttemberg in diesem Jahr durchführten.

Ziel des Arbeitskreises ist es, sich in regelmäßigen Abständen zum Thema E-Learning zu treffen unter Verwendung des Mediums „3D-Internet“ selbst. Dezeit finden die Treffen auf der Plattform Second Life statt, was künftig auch auf einer OpenSimulator-Plattform stattfinden kann. Der Arbeitskreis besteht aus Personen, die Interesse am Thema E-Learning in dreidimensionalen, kollaborativen virtuellen Welten haben und ist für jeden offen.

Der Arbeitskreis E-Learning in Second Life ist ein Treffpunkt, um E-Learning-Szenarien zu diskutieren, um führende Institute und Vorreiter vorzustellen und um Methoden & Kompetenzen für ein erfolgreiches E-Learning im virtuellen Raum zu entwickeln. Der Arbeitskreis bietet Anknüpfungspunkte für einen Erfahrungs- und Wissensaustausch an und dokumentiert diese.

Kommunikationsqualität im virtuellen Raum

In den Essener Studien zur Semiotik und Kommunikationsforschung – Band 28 liefert Sascha Postner als einer der wenigen ernstzunehmenden deutschen Forscher und Wissenschaftler im Bereich Virtuelle Welten neben Andreas Lober ein hervorragendes Werk. Das Buch umfasst im DIN A5-Format 106 Seiten und kostet €24,80 bei amazon.de und ist im Shaker-Verlag erschienen.

Der offizielle Titel der Studie lautet

„Erster Eindruck aus zweiter Hand – Zum sozio-perzeptiven Kontakt unter den spezifischen Bedingungen dreidimensionaler Onlinewelten am Beispiel von Second Life“

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Pia Piaggio im Theater Teil 2/2

Teil 2 von „Pia Piaggio im Theater“

10 Tage später , die ich im Wesentlichen damit verbrachte, auf Pia einzureden, sie möge sich doch bitte ein entsprechendes Outfit drag-and-dropen. Im Theater gäbe es einen Kleiderkodex und bei einer Premiere erst recht, daran würde ganz sicher auch der virtuelle Raum nichts ändern. Zu guter Letzt wurde sie einsichtig – uffzz!


Pia Piaggio

Am Premierenabend schwebt Pia gut eine halbe Stunde vor Beginn auf den Theaterplatz. Das Lagrisiko ist wie gesagt recht hoch und sie will sich da auf keinen LindenkolLaps einlassen. [Weiterlesen…]

Pia Piaggio sucht Bücher

Verständlicherweise interessieren Pia Piaggio die Orte im Second Life, an denen es um Literatur und Bücher geht, ganz besonders. Groß ist das Angebot an deutschsprachigen Communitys zu diesem Thema jedoch nicht gerade. Unter dem Suchbegriff „Bücher“ erscheinen ganze vier Orte, von denen einer derzeit nicht zugänglich ist.

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Literarisches Brachland

Zum Suchwort „Literatur“ gibt es gar nur zwei Einträge, zu „Lesung“ einen und zu „lesen“ gar keinen. Da sich das ausufernde Thema Literatur im Second Life so übersichtlich darstellt, möchte ich kurz auf alle drei Locations eingehen, die sich um virtuellen Lesestoff kümmern. Die Literaturgruppe „Brennende Buchstaben“ um Zauselina Rieko herum betreibt das KafeKrümelkram mit Bibliothek und Lesebühne im Apfelland Airport 1. „Event Island“ ist eine Kultur-Sim, wo unter anderem Sameja Lomba ihre Literaturburg bewohnt. Bisher noch nicht aufgeführt im Verzeichnis ist die Siersburg in Saarlouis, die sich seit einigen Monaten mit einem prallen Programm an Lesungen einen guten Ruf macht. Und schließlich gibt es noch „Pegasus”, von dem gemunkelt wird, dort gäbe es begehbare Gedichte.

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Benjamin Lebert liest aus seinem neuen Roman – live im virtuellen Berlin

Ein Mal im Monat laden die 3D-Onlinewelt Twinity und das Berliner Stadtmagazin zitty Literaturfreunde aus Berlin und aller Welt zur Leserlounge ein. Am 26. Februar liest Benjamin Lebert aus seinem neuen Roman „Flug der Pelikane“. Twinity überträgt die Lesung aus der kantine@berghain live in die virtuelle zitty-Redaktion.

Benjamin Lebert

Berlin, 20. Februar 2009 – Mit seinem Romandebüt „Crazy“, das 1999 erschien, sorgte der damals 17-jährige Benjamin Lebert für Furore und landete einen internationalen Überraschungserfolg. Von den Feuilletons hochgelobt, wurde Leberts Roman in 33 Sprachen übersetzt, fürs Theater adaptiert und von Hans-Christian Schmid verfilmt. Seitdem gilt Benjamin Lebert als einer der vielversprechendsten Nachwuchsautoren des Landes. Am 26. Februar präsentiert er seinen nunmehr vierten Roman „Flug der Pelikane“ in der zitty-Leserlounge. Die Lesung in der kantine@berghain beginnt um 20:00 Uhr und wird live in die virtuelle zitty-Redaktion in der 3D-Onlinewelt Twinity übertragen. [Weiterlesen…]

Pia Piaggio als Literaturscout

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Das Schreiben erfreut sich heutzutage zunehmender Beliebtheit. Der Zeitgeist scheint einen Aufzeichnungsdrang zu evozieren, der immer weitere Blüten treibt. Models, Tennisspieler oder Entertainer werden zu Autoren, aber auch Beamte, Hausfrauen oder Schüler. Tendenz steigend.

Lektorate klagen

Und dennoch klagt der Buchhandel und jammert das Verlagswesen. Aktuell schlägt man sich wieder mal mit den Wehen der bevorstehenden Buchmesse herum und in diesem Jahr besonders, weil auch noch ein Jubiläum zu feiern ist. Von den fast 100.000 Titeln, die deutsche Verlage jährlich veröffentlichen, werden nur wenige Dutzend das lukrative Überleben dieser Branche in Form von Bestsellern sichern, versichert man dort immer wieder. Gegenüber neuen oder unbekannten Autoren halten die Verlage sich gemeinhin verschlossen, denn die Lektorate ersticken vor lauter Manuskripten, obwohl sie davon doch eigentlich leben sollten. Aber irgendwas scheint da nicht richtig zu laufen. Man könnte in Anbetracht der sich anbietenden Textflut heutzutage tatsächlich von einer Dysfunktionalität des deutschen Literaturbetriebs sprechen, da er dem Ansturm der Wörterwogen mittels des klassischen Druck- und Vertriebsverfahrens offenbar nicht mehr gewachsen ist.

Auf die Leser kommt es an

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