Second Life als Businessanwendung

Second Life als Konferenzraum, so titelt die Headline heute auf heise.de. Als konkreten Business-Case wird der TÜV Nord-Case erwähnt. In diesem Business-Case werden die Kosten für Schulungen reduziert. Je nach Anzahl der Teilnehmer geht es um bis zu vier- bis fünfstellige Euro-Beträge.

Nachtrag

Habe eben im Presseportal noch folgene PM fom iX-Magazin gesehen.

Second Life Enterprise

Nun ist es raus! Second Life bietet nun für Unternehmen Stand-Alone-Server an, die physikalisch vom Rest der 3D-Welt getrennt sind.

Ein „Inselsystem“, dass sich innerhalb des, von der Firmenfirewall geschützen Bereiches aufhält, und somit höchste Sicherheit für sensible Daten garantieren soll. Somit unterliegt auch die Wartung und die Administration in den Händen des Unternehmens. Probleme, wie sie bei der Fraunhofer IPA an der Tagesordnung standen (Stefan Seitz:“Ich sagte ja schon, wenn Second Life unten am Grid bastelt, bebt hier oben die Erde.“), können durch diese Unabhängigkeit von Linden Lab vermieden werden.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Gäste, sowie andere Unternehmen, per Virtaual Private Network Zugang auf die Insel zu gewährleisten.

Das Rundum-sorglos-Paket zum sofortigen Loslegen beinhaltet 8 Regionen, Standart Avatare, Gebäude, Inventar,Tünneff, halt alles, was man so braucht.

Da das Ganze natürlich auch eine Verwaltung braucht, gibt es eine Software, mit der der Inseladministrator die Insel, aber auch Mitarbeiterdaten und Backups managen kann.

IBM, Intel, the Naval Undersea Warfare Center, DefenseWeb Technologies, Northrop Grumman, Case Western Reserve und New Media Consortium sind Firmen, die sich auf dem neuen Spielplatz schon austoben dürfen…

Nun bin ich nur mal gespannt, ob es nicht heißt: „Jetzt, wo das Rotlichtmillieu aus Second Life raus ist, macht sich das Militär dort breit!“ oder besser: „Linden Lab ist offizieller Förderer der Kriegsmaschinerie!“

Immerhin ist das Verhältnis Militär zu Bildung 2:2, wenn man IBM, Northrop Grumman und Intel mal rauslässt ;-)

Ach ja… der Preis für den Spass liegt bei 55,000 USD…. Was wohl die Jungs von Open Simulator dazu sagen?…

Virtuelle Welten erweitern den Arbeitsplatz

Für Aussenstehende erscheint das Arbeiten in und mit virtuellen Welten wie Second Life ja meist als Spielerei oder aber in ferner Zukunft liegend. Im Zuge der Finanzkrise werden allerdings schon Stimmen laut, welche davor warnen, zu viel Kommunikation in virtuelle Welten zu verlagern. Langsam scheinen einige Argumente bezüglich Kostenersparnis zu ziehen, wie in diesem Video schön beschrieben wird.

Stonfield-Inworld zeigt im aktuellen Video „Virtual Worlds in the life of a young executive“ einen möglichen Arbeitstag in diesem Kontext.

Immersive Workspace – Linden Lab und Rivers Run Red bieten neue Möglichkeiten

Wie in der heutigen Pressemitteilung von Linden Lab vermeldet, bietet der Hersteller von Second Life in Zusammenarbeit mit Rivers Run Red unter dem Label „Immersive Workspace“ besondere Leistungen auf Basis der Second Life Grid Technologie an. Massively.com hatte bereits vor einem Monat über die strategische Partnerschaft berichtet, nun ist es Amtlich. Neben Powerpoint Unterstützung soll man u.a. auch seinen Desktop komplett sharen können. Auf der heute und morgen stattfindenden Virtual Worlds London wird Immersive Workspace vorgestellt.

Second Life – Was kostet das zweite Leben?

Als ich die Tage beim „Scannen“ von YouTube das unten angeführte Video entdeckte, dachte ich mir, hier gibt es interessante Anschlussmöglichkeiten an aktuelle Fragen wie z. B.

„Was kostet Web 2.0 ?“

So räumt der Community-Sprecher von Orange Island zwar ein hohes „Human Investment“ ein, [Weiterlesen…]

Real Biz in SL – Gibson Island

Wie bereits hier berichtet, beschäftigt sich die Gibson Guitar Corporation mit den Möglichkeiten von Second Life. SLCN führte in der frühen Projektphase ein Interview mit einem Verantwortlichen.
Die Fragen waren: 1. Investment, 2. ROI (Return of Investment), 3. Measurement, 4. Worthwhile und 5. Time…

Wirtschaftsprüfer entdecken Second Life

Als ich die Headline des Artikels US-Wirtschaftsprüfer entdecken Second Life las, dachte ich erst „oha, jetzt geht`s all den kleinen Geschäftsleuten in SL an den Kragen“. Aber vorerst Entwarnung ;-).
Das Interesse der Wirtschaftsprüfer ist anders gelagert.

US-Wirtschaftsprüfer nutzen Second Life für Bildungszwecke. Einige wittern sogar Geschäftschancen in der virtuellen Welt.

Studierende kommen Ihrer Anwesenheitspflicht durch Second Life nach

Die FH Hagenberg macht scheinbar gute Erfahrungen mit ihrem „Second-Life Projekt“.

Dieses Semester bot sich Studierenden der FH-Studiengänge Kommunikation, Wissen und Medien sowie Computer-basiertes Lernen erstmals die Möglichkeit, typische „Business-Szenarien“ wie Job-Interview, Budget Pitch, Team-Präsentation, etc. in einem realitätsnahen, computersimulierten 3D-Ausland zu erleben. Die Studierenden konnten so ihrer Anwesenheitspflicht von zu Hause aus nachkommen und trotzdem in Kleingruppen mit Native Speakern die geforderten Situationen bewältigen.

Weitere Informationen findet man auf der Webseite der FH:
http://www.fh-ooe.at/fh-oberoesterreich/aktuell/presse/fh-news

Unternehmen in Second Life®

Unternehmen in Second Life

Schon wieder ein Buch über Second Life® ? Ja, aber dieses Buch von Dr. Christiane Gierke (SLN Shira Lytton) und Ralph Müller (SLN Sagan Amat) ist bisher das einzig mir bekannte deutschsprachige Buch, dass sich seriös und ernsthaft mit Second Life® auf der geschäftlichen Sicht auseinandersetzt. Es ist geschrieben für Unternehmen, die mit dem Gedanken spielen einen Auftritt in Second Life® zu realisieren.

Aus dem Buchdeckel geht auch die Haltung der Autoren zu Second Life® hervor:

Dieses Buch zeigt, wie Business Cases in Virtuellen Welten und komplexen Sozial-Plattformen wie Second Life® funktionieren.

[Weiterlesen…]

AMD – Changing the Game

Die neu gegründete AMD Foundation soll mit der ersten Initiative „AMD Changing the Game“ Jugendlichen wichtige technische und praktische Fähigeiten vermitteln, indem sie die Entwicklung digitaler Spiele mit sozialem Inhalt erlernen. In einem Statement sagt Dirk Meyer, AMDs Präsident und Chief Operating Officer: „Wir haben eine enorme Chance, die Leidenschaft zu nutzen, die Kinder bei Computerspielen aufbringen, damit sie zugleich die Fähigkeiten erlernen, die sie für den Erfolg in der digitalen Wirtschaft des 21. Jahrhunderts brauchen“. Quelle: http://www.business-traveler.eu

Unter anderem unterstützt AMD auch das Projekt Global Kids welches bereit durch Microsoft gefördert wird.
Hier ein aktuelles Machinima „Global Kids Second Life® Science Curriculum – Unit 2 Solid Waste – Naples, Italy“