Rezension: Virtuelle Welten als Basistechnologie für Kunst und Kultur?

Virtuelle Welten als Basistechnologie für Kunst und Kultur?

Vor kurzem bin ich auf diesen vielversprechenden Titel des [transcript]-Verlages aufmerksam geworden. Noch mehr lockte mich dieses Buch, da ich mit Michael im Kunstkontext kürzlich unseren Beitrag „Am Rubikon zwischen Realität und Virtualität“ im selben Verlag veröffentlichte.

Die Herausgeber und Autoren von Virtuelle Welten als Basistechnologie für Kunst und Kultur? stellen sich die Frage, inwiefern das Holodeck von der heutigen VR/AR-Technologie entfernt ist, ob es jemals Wirklichkeit wird und wie VR/AR-Technologien in der Kunst bereits Anwendung finden bzw. Potentiale bergen.

Die Herausgeber Manfred Bogen, Roland Kuck und Jens Schröter beschäftigen sich schon länger mit Virtual Reality sowie deren Anwendungsgebiete, was u.a. an der Auswahl der hochkarätigen Autoren und deren Artikel zum Ausdruck kommt. In 10 Beiträgen bringen 18 Autoren Einblicke in die aktuelle Forschung. Zu begrüßen ist die substantielle Auseinandersetzung mit Raumkonzepten und Methoden aus der Kunst, Räume perspektivisch darzustellen. So beginnt Gundolf Winter mit einen kunsthistorischen Einstieg in die italienische Wandmalerei und der Vermessung der Zentralperspektive nach Albrecht Dürer. [Weiterlesen…]

CAVE® – Der virtuelle Welten Hype von 1992

Bei meiner Recherche zum Artikel „CAVE – Miele spart Kosten bei der Produktentwicklung durch virtuelle Welt“ bin ich durch den Schlüsselbegriff (Tag, Keyword…) CAVE auf die Webseite von evl (electronic visualization laboratory) gestoßen, welche „The CAVE Virtual Reality System“ entwickelten.

Bei Youtube findet man sehr interessante Beiträge, aus denen die damit verbundene Begeisterung (Euphorie) ersichtlich wird. Das System wurde auf der SIGGRAPH 1992 vorgestellt.

SIGGRAPH Showcase 1992 and CAVE® Documentation – Part 1

Weitere Videos findet man im Channel vom Electronic Visualization Laboratory bei Youtube.

CAVE – Miele spart Kosten bei der Produktentwicklung durch virtuelle Welt

Das deutsche Traditionsunternehmen Miele geht neue Wege in der Produktentwicklung. Wie ich heute in einer Pressemitteilung gelesen habe, lautet das Zauberwort CAVE. Und da ich ja ein Freund von Schlüsselwörtern bin (auch im Hinblick aufs Taggen und dem semantischen Web) ging ich einmal dem Begriff CAVE weiter nach.


Aus der Bildbeschreibung von Miele: „Miele setzt bei der Produktentwicklung auf die CAVE (Computer Aided Virtual Environment). Die spezielle Projektionstechnik erzeugt eine dreidimensionale, virtuelle Realität, mit der Produktentwickler interagieren können. Der Entwicklungsprozess wird im Werk in Gütersloh damit erheblich beschleunigt.“

In der Pressemitteilung von Miele steht: „CAVE ist die Abkürzung für „Computer Aided Virtual Environment““. Hm, Wikipedia sagt aber CAVE = Cave Automatic Virtual Environment und ZDNet meint CAVE = Computer Automatic Virtual Environment. Am sinnigsten finde ich die Definition von ZDNet. Na gut, gemeint ist wohl jedesmal das selbe.

Aber ich konnte es nicht lassen und schrieb kurzerhand die Pressestelle von Miele an und, was soll ich sagen, erstaunlicher weise bekam ich innerhalb einer Stunde ausführlich Antwort. [Weiterlesen…]

Pia Piaggio will Abenteuer

Ein roter Streifen macht sich allmählich am Horizont breit. Die Sonne schiebt sich aus dem Meer, um den neuen Tag einzuleuchten. Die ersten Vögel pfeifen und johlen ihr Morgenlied und zanken sich um die Brotkrümel von gestern Abend.


Sonnernaufgang auf der Finca

All das sehe ich jedoch nur aus dem Augenwinkel. Vor mir flimmert schon der Monitor und ich habe das jetzt ganz klar: Wenn ich nicht aufpasse, werde ich zum Internet-Junkie. Dieses Netz ist aber auch eine echte Versuchung. Es gibt so viel zu entdecken! Am allerliebsten google ich und lasse mich von den Einträgen zu immer neuen Themen entführen. Dabei speichere ich gute Seiten unter meinen Favoriten, bestelle Newsletter wie blöde und wundere mich dabei immer mal, was da so alles im Netz unterwegs ist. Dadurch wird natürlich der Berg an, sagen wir mal, Tagesroutinen immer größer. Bis ich die aktuellen Meldungen gelesen und in meine E-Mails geschaut habe, schellt oben schon der Wecker. Die Sonne überflutet in goldigem Glanz die Landschaft und ich habe Pia Piaggio noch immer nicht aktiviert. [Weiterlesen…]